Johanniskraut (Hypericum perforatum)

Verwendung:

Johanniskraut wird heute sehr häufig eingesetzt bei Müdigkeit, Mattheit, Niedergeschlagenheit und sogar bei leicht depressiven Verstimmungen (auch Ängsten), also leichter Depression.

Das Johanniskraut-Öl („Rotöl), wird äußerlich z.B. zum direkten Einreiben, z.B. bei Muskelschmerzen, Muskelkater,  leichten Verbrennungen und Sonnenbrand sowie bei scharfen, stumpfen, kleinflächigen Verletzungen verwendet.

Außerdem kann es zur Verwendung in Salben und Cremes eingesetzt werden.

Erkennungsmerkmal: Man erkennt Johanniskraut auf den Wiesen u.a. daran, dass sich die Hände rot verfärben, wenn man eine oder zwei Blüten mit der Hand zerreibt.

WICHTIGER HINWEIS: Bei längern Rotöl-Anwendungen ist zu beachten, dass Rotöl die Haut lichtempfindlicher macht. Daher die Hautpartien, die mit Johanniskrautöl eingerieben wurden, möglichst nicht der Sonne aussetzen bzw. einen höheren Sonnenschutzfaktor verwenden (ab SSF 40)

Johanniskraut-Tinktur: 30 g getrocknete Johanniskrautblüten, 200 ml Kornschnaps. Die Blüten in ein Einmachglas füllen, den Kornschnaps dazugießen. Die Blüten müssen vollständig mit dem Alkohol bedeckt sein. Das Glas verschließen, und für ca. 4-6 Wo. an einen warmen, sonnigen Platz stellen. Zwischendurch immer mal wieder kräftig schütteln. Dann die Flüssigkeit absieben und in eine dunkle Flasche absieben. Anwendung: Im akuten Fall 1x täglich 20-40 Tropfen der Tinktur in etwas Wasser rühren. Sie können auch eine Kur über mehrere Monate machen: Dazu täglich 1 Glas Wasser mit 20-40 Tropfen Tinktur trinken. Evtl. dauert es mehrere Wochen, bis die Tinktur wirkt. Die Tropfen halten sich ca. 1 Jahr.

 

Johanniskraut-Öl (Rotöl):

Es gibt verschiedene Arten, das Johanniskraut-Öl herzustellen:

Methode 1) Blüten als auch Blätter pflücken, zerschneiden (zerkleinern), in einem Glas mit Olivenöl  oder einem anderen hochwertigen Öl bedecken und 6-8 Wochen an einem warmen, hellen Ort ziehen lassen, in eine dunkle Flasche abfüllen

Methode 2) Nur die geöffneten Blüten pflücken, mit einem Kochlöffel etwas zerdrücken (wichtig, damit sich die Inhaltsstoffe, z.B. das heilende Hypericin besser lösen), in ein Glas füllen, mit einem guten Öl (Olivenöl, SB-ÖL), 5 Tage offen stehen lassen – (dann ist der Gärprozess abgeschlossen), dann Deckel auflegen und während der kommenden 6-8 Wo. an einem warmen, hellen Ort ziehen lassen, hin und wieder schütteln. Absieben, in eine dunkle Flasche abfüllen.

 

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