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[Schädlinge]: Asseln an Radieschen !

Seit Ende April ernten wir die ersten eigenen Radieschen in dieser Saison – die Aussaat aus Februar im Gewächshaus ist rasch angegangen und ist munter gewachsen .

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Sie sind butterzart – und haben interessante weiße Muster auf der roten Außenhaut:

Wie gesagt: Teilweise weisen die Radieschen weiße „Kratzer“ und Fraßspuren auf der Schale auf – was uns aber nicht wirklich stört – gut waschen und schrubben – gut ist ;-). Trotzdem bin/war ich natürlich neugierig, wer für diese weiße Fraßspuren verantwortlich ist – heute morgen habe ich die Übeltäter entdeckt:

Asseln !

Beim Herausziehen eines sehr großen – und unten aufgesprungenen – Radies habe ich sie ertappt:

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Auch wenn ich nicht so empfindlich bei den „Kratzspuren“ bin:  Obiges Radieschen haben wir natürlich NICHT mehr gegessen ;-).

Normalerweise ernähren besagte Asseln („Kellerasseln“) sich von abgestorbenen, organischen Substanzen – diese gibt es jedoch -noch- nicht … Daher nehmen sie auch mit den frischen Radieschen vorlieb :-(.

Wie kann man Asseln bekämpfen?

Nicht wirklich – dennoch: Man kann sie grob entfernen, d.h im obigen Fall habe ich Radieschen samt Asseln aus dem Gewächshaus auf die Wiese verfrachtet und die Umgebung bzw. das Radieschenfeld einigermaßen nach den kleinen Tierchen abgesucht. „Fangen“ kann man sie kaum, sie rollen sich schnell zusammen und -weg sind sie !

Außerdem man kann sie – ähnlich wie Schnecken – unter Holzbrettchen oder Steinchen – vielleicht sogar mit einigen abgestorbenen Blättern – zum „Sammeln“ zusammenerufen – und dann mit einer kleinen Schaufeln in einen Eimer oder Behälter aufnehmen und umquartieren.

Ich finde diese kleinen Asseln nicht wirklich schlimm – sie sind eigentlich mehr oder weniger überall im Garten verteilt und stören  im allgemeinen nicht, da sie sich ja, wie bereits gesagt, üblicherweise von abgestorbenem Material ernähren… Nur bitte nicht von MEINEN RADIESCHEN IN MEINEM GEWÄCHSHAUS ;-).

Immerhin sind/waren es nicht die gefürchteten Erdflöhe, das wäre mir viel schlimmer gewesen ;-). Das Grün der Radieschen leuchtet saftig und gesund – ohne Löcher ;-)!

Wie sehen Eure Radieschen aus ? Gesund und kräftig – oder machen Euch auch die einen oder anderen Schädlinge zu schaffen – welche ?

Herzliche Grüße aus dem Radieschenbeet, Birthe

12 Kommentare zu “[Schädlinge]: Asseln an Radieschen !

    • Hallo Sibylle, danke für den Tipp mit dem Gesteinsmehl – das werde ich mal ausprobieren !
      Nass ist die Erde tatsächlich – ich habe es wohl zu gut mit dem Wasser gemeint, damit die Radieschen schön zart werden ;-). Muss mich wohl ein wenig zurückhalten.
      Danke und liebe Grüße, Birthe

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  1. Hallo Birthe, jetzt habe ich deinen blog auch wieder gefunden. Irgendwie folgte ich dir doch auch mal, jetzt nicht mehr. Hattest du den auch mal beendet oder so? Naja jedenfall jetzt zu den Asseln. Also ich glaube nicht, daß die Asseln die Löcher fressen, wie du sagst sind sie wichtig im Kompost und beim Verrotten organischen Materials. Ich glaube eher, dass Schnecken oder Raupen das anfressen und die Asseln dann nur die austretende Flüssigkeit nutzen, sich im geplatzten Radieschen vom Bild schutzsuchend verstecken. Immerhin aber hast du Radieschen, die wollen bei mir heuer nicht, auch nicht im Gewächshaus, wo sie nicht mal keimen und draußen sind sie von den Erdflöhen so massiv zerstört im Blattwerk, dass sie nichts werden können. Die sind bei mir hammer aggressiv und zerstörten alles an Kohl etc. Wie eine Pest!

    Ansonsten schönes Wochenende wünsche ich und tu den Asseln nichts, die sind wichtig für den Humusaufbau und der ist wichtig für gesunde Pflanzen.

    Liebe Grüße, der Achim

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    • Hallo Achim,
      schön, dass wir wieder „verbunden“ sind… :-). Schade, dass es bei Dir heuer mit den RAdieschen nicht klappt – ich habe draußen im Bauerngarten nochmal nachgesät – und auch diese kommen eifrig, wollen allerdings schon wieder gut gegossen werden. Bin allerdings auch schon gespannt, wann die Erdflöhe wieder zuschlage – habe damit auch schwer zu kämpfen… Im Gewächshaus haben sie sie wohl noch nicht entdeckt, und im Kürbiskasten auch noch nicht, aber draußen im Beet… wir werden sehen…

      Ich denke schon, es sind die Asseln, die die Fraßspuren verursachen – Schnecken sind es definitiv nicht… Raupen… naja, es müssten kleine Raupen sein, habe aber noch keine gefunden… Ich tippe schon sehr auf die Asseln…

      Auch für Dich ein schönes Wochenende und liebe Grüße, Birthe

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      • Hallo Birthe,
        was ja bei den Erdflöhen bei mir meist hilft ist tatsächlich viel Mulch und vor allem Spinat. Um jeden Kohl sähe ich Spinat als Gründünger den mögen sie nicht. Allerdings war es letztes Jahr so trocken, dass der Spinat nicht aufging. Folge war eintotaler Ausfall bei manchem Kohl und enorme Schäden an allem Kohl. Um meine Radieschen habe ich natürlich zeitig im Frühjahr keinen Spinat geäst und prompt sind alle Blätter durchlöchert. Jetzt bin ich gespannt, ob um die anderen Kohlpflanzen, die ich schon setzte der Spinat keimt. Hoffentlich! Auch Salat mögen sie nicht, also den immer zu Kohlpflanzen setzen.
        Probier es mal aus. Schaden tut es nicht und du hast auf alle Fälle was für den Boden getan mit dem Spinat.

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  2. Hallo Birthe!

    Mir geht es leider ganz genau wie Dir – meine Radieschen sehen exakt gleich aus. Überall Asselfraßspuren! Auch an den Mangoldstielen sind Fraßspuren der lästigen Asseln.

    Immer wenn ich welche sehe versuche ich sie umzuquartieren, aber es ist nicht so einfach. Sie sind einfach zu viele 😦 Schade, dass Du auch keinen besseren Tipp hast, hätte mich gefreut darüber 🙂

    lg
    Maria

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    • Hallo Maria,
      ja, sie sind tatsächlich überall… Dass sie auch Mangold mögen, wusste ich auch noch nicht…

      Normalerweise lasse ich sie – sie stören mich nicht, bisher hatte ich nie den Eindruck, dass sie etwas anfressen, aber nun bei den Radieschen ist es wirklich eindeutig. Umquartieren geht tatsächlich auch hier nicht, es sind zu viele, wie bei Dir auch ;-). Vielleicht nützt es etwas, wenn man ihnen die Radieschenblätter nebenan hinlegt, die sie vielleicht lieber mögen… Werde ich mal versuchen….
      Liebe Grüße, Birthe

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  3. Asseln hin oder her… Ich wär froh, wenn meine Radieschen schon so weit wären…
    Aber ohne Gewächshaus …und dann noch weiter im Norden… Da muss ich mich um Geduld üben und vorerst an deinen Bildern erfreuen.
    Lieben Gruß aus Lüneburg 🙂

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    • Ja, ich kann mich nicht erinnern, schon einmal so früh Radieschen geerntet zu haben. Die Radies, die ich gleichzeitig draußen gesät hatte, kommen auch nicht so wirklich „in die Gänge“… Umso froher bin ich, die Radies im GH ernten zu dürfen – die wenigen Kratzspuren machen wir nicht wirklich etwas aus ;-). Das GH ist Gold wert, aber es wird ja bald wärmer, dann wachsen sie auch bei Dir :-).
      Ich drück die Daumen ! Liebe Grüße, Birthe

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  4. Hallo Birthe.
    Ich muss gestehen, dass ich die Radieschen erst letzte Woche gesät habe. 😬 Lieber spät als nie. Irgendwie bin ich dieses Jahr eh spät mit allem dran.
    Aber gut zu wissen wer es war. 😉
    LG, Nati

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