Apfel – Alles über und mit dem Apfel

Lob dem Apfel

Eines musst du dir gut merken,
wenn du schwach bist: Äpfel stärken.

Äpfel sind die beste Speise
für zu Hause, für die Reise,
für die Alten, für die Kinder,
für den Sommer, für den Winter,
für den Morgen, für den Abend,
Äpfel essen ist stets labend.

Äpfel glätten deine Stirn,
bringen Phosphor ins Gehirn.
Äpfel geben Kraft und Mut
und erneuern dir dein Blut.
Auch vom Most, sofern dich durstet,
wirst du fröhlich, wirst du lustig.

Darum Freund, so lass dir raten:
Esse frisch, gekocht, gebraten
täglich ihrer fünf bis zehn.
Wirst nicht dick, doch jung und schön
und kriegst Nerven wie ein Strick.
Mensch im Apfel liegt dein Glück.

(Georg Wilh. Otto von Ries * 5. April 1763 in Hanau; † 25. Sept.1846 in Kopenhagen)

Apfelsorten in unserem Garten:

1) Gravensteiner –

Der Gravensteiner Apfel ist eine Sorte  des Kulturapfels (Malus domestica). Die Sorte ist seit 1669 in Dänemark und Norddeutschland bekannt.

Baum/Wachstum:

Der Baum fällt durch kräftigen Wuchs mit steil aufwärts strebenden Ästen auf. Er beansprucht zum Gedeihen einen ausgesprochen feuchten Boden, der auch im Sommer nicht trocken wird, aber trotzdem nicht staunass ist. Zudem sind eine gute Versorgung mit Nährstoffen und ein ausgeglichenes Klima in einer gegen Wind geschützten Lage notwendig.

Frucht:

Sie ist eine der wohlschmeckendsten europäischen Apfelsorten mit typischem, aromatischen Geschmack und stark duftenden Früchten. Die Früchte sind meist mittelgroß, oft ungleichmäßig mit breiten Kanten, die Schale ist zart wachsgelb mit karmesinroten Tupfen und Strichen, es gibt auch stärker rote Typen (Roter Gravensteiner – eine „Knospenmutation“, deren Aroma jedoch nicht ganz so stark entwickelt ist).  Das Fruchtfleisch ist hellgelb,  locker, sehr saftig mit einzigartigem edelsten Apfelaroma und sortentypischem starken Duft. Der Gravensteiner Apfel wird ab Ende August/Anfang September geerntet und kann sofort verzehrt werden. Der Geschmack verbessert sich, wenn man ihn bis Anfang Oktober nachreifen lässt. Ein wertvoller Tafelapfel, der auch für Mus geeignet ist. Gegessen wird der Apfel vom Pflücken bis in den November, zum Lagern ist er nur kurzfristig geeignet.

 

Krankheiten: Anfälligkeit besteht gegenüber Schorf  und Mehltau, die Blüten sind frostempfindlich. Die Sorte ist triploid und deshalb kein guter Pollenspender.

Verwendung: wertvoller Tafelapfel, auch für Mus geeignet.

 

 2) Jonagold:

Der Jonagold-Apfel ist 1953 aus einer Kreuzung von Golden Delicious und Jonathan in den USA auf der Versuchsstation Geneva entstanden. Die Sorte ist seit 1968 im Handelund gehört heute zu den am meisten angebauten Apfelsorten.

Baum/Wachstum:

Die Bäume haben einen starken Wuchs mit schräg aufrecht stehenden Gerüstästen und dichter Verzweigung. Es werden viele Langtriebe bzw. Wassertriebe gebildet. Ein später Winterschnitt ist ratsam. Die Sorte bevorzugt warme Standorte, sie bevorzugt Böden, die fruchtbar, locker und tiefgründig sind. Gegenüber Frost sind Blüten und Holz mäßig empfindlich.  Jonagold blüht spät, die Blüte dauert länger als bei anderen Sorten. Insgesamt sind die Erträge hoch bis sehr hoch.

Frucht:

Sehr ertragreich, kann ihr Aroma allerdings erst entfalten, wenn es viele Sonnenscheinstunden gab. Die Früchte sind mitttelgroß bis groß, das Fruchtfleisch ist cremegelb, saftig, harmonisch, fruchtig süß mit milder Säure. Das Fruchtfleisch ist eher weich und hat eine feine Struktur.

Die Größe der Frucht ist schwankend. Meist werden die Äpfel etwa mittelgroß. Die Farbe der Früchte reicht von leuchtend grün bis hin zu erdbeerrot an der Sonnenseite. Geerntet werden die Früchte je nach Witterung meist Ende September, die volle Genussreife erreicht der Jonagold ab Ende Oktober.  Diese Apfelsorte läßt sich auch im biologischen Obstbau relativ lange lagern (bei optimalen Bedingungen im kühlen, dunklen Keller bis in den Juni hinein), allerdings mit großen Aromaverlusten bei Lagerung über den April hinaus. Auch verliert die Frucht bei längerer Lagerung den knackigen Biss und wird weich.

Der Jonagold Apfel ist ein Tafelapfelsorte für den Intensivanbau und aufgrund seiner vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten erfreut sich die Sorte großer Beliebtheit. Jonagold ist neben der Sorte Elstar eine der am häufigsten angebauten Apfelsorten im Alten Land.

Der Gehalt an Zucker und Säuren ist mittel bis hoch.

Krankheiten: Jonagold ist gegen Frost, Mehltau, Obstbaumkrebs mäßig empfindlich. Sortentypisch ist auch der sogenannte Apfelschorf und Feuerbrand.  Häufig wird er auch von Rostmilben und Blattläusen befallen. Dagegen haben sich milde Pflanzenschutzmittel als hilfreich erwiesen.

 Verwendung:

Tafelapfel, Saft, Mus, Kuchen,

Jonagold ist vielfältig verwendbar: Durch das ausgewogene Verhältnis zwischen Säure- und Zuckergehalt und dem langanhaltenden Aroma ist der Apfel als Tafelapfel sehr beliebt. Auch zum Kochen und Backen sehr schmackhaft. Sehr schmackhaft und saftig – somit ideal zur Saftgewinnung oder für Apfelmus. Durch die lange Lagerungsfähigkeit ist er ein guter Vitamin C-Lieferant über den ganzen Winter.

Rezepte:

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