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[Basteln, DIY:] Weihnachtskarten, Pop up-Weihnachtsbaum selber basteln

Es ist höchste Zeit, die Weihnachtskarten zu verschicken und so habe ich in den letzten Tagen ein wenig gebastelt – dieses Jahr einen sogenannten „Pop up“-Weihnachtsbaum. 

Es gibt wunderschöne Weihnachtsgrußkarten zu kaufen – keine Frage ! Wer freut sich wohl nicht über „echte“ Post zur Weihnachtszeit? Daher habe ich es bisher nicht aufgegeben, diese in jedem Jahr in der Adventszeit zu senden, meist mit einem Spruch, einer kleinen Bastelei verziert…

Ehrlich gesagt, wollte ich keine ganze Karte selbst basteln, aber die gekauften Karten etwas aufpeppen, das geht zeitlich…:

Diese Pop up-Weihnachtsbäume habe ich irgendwo ähnlich im Netz gesehen, sie aus grünem Papier gebastelt, beschriftet, verziert und sie schließlich als „Einleger“ in „einfachen“, gekauften Weihnachtskarten geklebt.

Wie das geht, habe ich einmal dokumentiert – vielleicht als kleine Anregung für den einen oder anderen

Benötigte Materialien (für zwei Weihnachts-Karten):

  • zwei  -gekaufe – Weihnachtskarten
  • Einen grünen DIN A4-Papierbogen (mind. 80g/qm – stabiler und noch schöner wird es, wenn man anstelle von einfachem Papier Tonpapier verwendet, das doch etwas stabiler ist).
  • Bleistift
  • Lineal
  • Wellen- oder Zickzack-Schere,
  • Einfache Schere
  • Gold-Stift dünn (ca. 0,5 mm)
  • Gold-Stift, dick
  • roter Filzstift oder Fineliner
  • Papierklebe-Stift
  • Füller oder sonstiger Stift zum Beschriften der Karte
  • Geduld

So geht’s:

  1. Den DIN A4-Bogen in der Hälfte falten und dann in zwei Teile teilen
  2. Die beiden Hälfte jeweils in der Mitte zusammenfalten – somit hat man nun also bereits zwei Karten-Einleger

3. Von der mittleren Falz aus die Abstände markieren und anschließend die Linien ziehen – für den Stamm des Baumes und den untersten Ast 1 cm vom unteren Rand – 2 cm tief. Für den Ast: 2cm ab unterem Rand,  5 cm lang – damit die Äste etwas schräg werden, an der Falz 2 cm vom unteren Rand und 3 cm an der Außenspitze des Zweiges.

4. Für den Stamm die 2 cm lange Linie mit der normalen Schere einschneiden, für den ersten Ast die Linie mit der Wellenschere einschneiden (5 cm lang).

 

Nun vom oberen Rand 2 cm Abstand markieren und das Papier ab dem Einschnitt bis zur oberen Markierung umknicken – siehe Foto, dies ergibt die Silhouette des Baumes. Die entstandene Falz gut andrücken.

5. Nun die Abstände für die weiteren Äste markieren.

6. Mit dem Lineal Linien ziehen, die parallel zum ersten Ast verlaufen sollten.

7. Die Linien mit der Wellenschere bis zum Knick einschneiden.

8. Die eingeschnittenen „Äste“ nun umknicken und die Falz wieder festdrücken.

9. Das Blatt auf die andere Seite drehen, um die „Äste“ nun auch in die entgegengesetzte Richtung zu knicken und die Falz ebenfalls wieder festzudrücken.

10-11. Nun erst das Blatt VORSICHTIG öffnen.

12. Den Baum samt Stamm nach außen drücken und das Blatt wieder zusammenfalten, dieses Mal so, dass der Baum wie gewünscht auklappt. Das ist ein wenig tricky, aber nach wenigen Karten hat man den Bogen raus 😉

13. Ist die Karte also wieder zusammengefaltet, die Falz gut andrücken (mit Fingern oder Lineal).

14. Blatt wieder aufklappen – fertig !

***

Nun geht es – wer will – ans Beschriften:

Ich habe dazu einige weihnachtliche Begriffe mit den Goldstiften in die Äste geschrieben und sie anschließend mit dem roten Filzstift verziert.

Dann habe ich mit dem Ausstanzer noch Sterne ausgestanzt.

Dann erst habe ich den Pop up-Weihnachtsbaum als „Einleger“ in die Karten geklebt. Natürlich darf man den Baum selbst nicht  mit ankleben ;-).

Nun noch ein paar persönliche Zeilen dazu, wobei „mit allem, was dieses Fest besonders macht“, natürlich die Begriffe im Pop up-Baum gemeint sind. Dann endlich: hinein in den Umschlag und : Ab die Post „FROHE WEIHNACHTEN!“

Gerade sehe ich, dass auf diesem Foto der kleine Stern fehlt, den ich jeweils auf die Tannenbaumspitze geklebt habe (man kann ihn natürlich auch aufmalen ;-)).

Ich hoffe, diese Anleitung ist einigermaßen verständlich, sollten Fragen auftauchen, einfach unten in die Kommentare schreiben.

Habt Ihr schon Weihnachtskarten verschickt – oder findet Ihr es eher „altmodisch“ und im Grunde ja auch viel teurer als z.B. eine Whats app-Nachricht an Weihnachten… ?

Herzliche Adventsgrüße, Birthe

7 Kommentare zu “[Basteln, DIY:] Weihnachtskarten, Pop up-Weihnachtsbaum selber basteln

    • Danke Dir, liebe Birgitt :-). Ich hatte erst überlegt, ob ich dieses Jahr tatsächlich noch Karten verschicken soll. Letztendlich sagte ich mir aber: JETZT erst recht ! :-).
      Außerdem wollen wir selbst ja auch Karten bekommen, also muss man auch welche schreiben, sonst schläft es irgendwann ganz ein :-).
      Herzliche Abendgrüße, Birthe

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  1. Das ist ja eine schöne Idee Birthe.
    Ich habe auch noch solche Scheren mit verschiedenen Mustern, muss ich mal ausprobieren.
    Ich persönlich verschicke auch gerne Karten zu verschiedenen Anlässen.
    Selbst aus dem Urlaub gibt es von mir Postkarten.
    Es ist eine schöne Art an verschiedene Menschen zu denken und finde es schade wenn es durch Whatsapp Nachrichten verloren geht.
    LG, Nati

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Nati,
      diese Scheren sind wirklich ganz nett, man kann damit so manches „schön“ ausschneiden – sieht direkt ganz anders aus… ;-).
      Ja, Postkarten aus dem Urlaub sind doch einfach immer noch das Beste ! Aber ich muss gestehen, dass ich neuerdings aus dem Urlaub auch nicht mehr so viele Karten verschicke wie früher. Einige bekommen tatsächlich eher eine Whattsapp-Message mit Foto, wobei man das ja zusätzlich machen könnte.
      Früher oder später werden die Postkarten wohl verschwinden, wirklich schade !
      Liebe Grüße und einen schönen Abend, Birthe

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