April/Frühjahr/Garten-Tagebuch 2020/März/Wetter WW

WW KW 14 – 30.3.-5.4.2020 – Ende März/Anf. April 2020 – Wochenwetter Birthes Garten (und Cordona)

Wetter der vergangenen Woche (KW 14 – 30.3.-5.4.20)

Kurzum: frühlingshaft, trocken, teils frostige Nächte

Wochenwetterverlauf im Detail:…

Tag/Datum Wetter Nacht-Temp. Tages-Temp. Niederschl.

Ltr.

Mo., 30.03.2020 Sonnig -4°C 9°C
Di., 31.03.2020 Sonnig 1°C 9°C
Mi., 01.04.2020 Sonnig -2°C 13°C
Do., 02.04.2020 Sonnig -1°C 13°C
Fr., 03.04.2020 Sonnig-wolkig 2°C 12°C
Sa., 04.04.2020 Sonnig 0°C 14°C
So., 05.04.2020 sonnnig 4°C 19°C

Wieder kein Regen in der vergangenen Woche – und auch für die nächsten 2 Wochen ist kein Regen in Sicht – das Jahr fängt ja gut an …;-).

Habt eine gute Woche –  das Wetter bleibt frühlingshaft, die Nächte frostfrei… – und natürlich weiterhin : Bleibt gesund !

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Nun zur kleinen Übersicht der Geschehnisse rund um den COVID-19-Erreger Sars-CoV-2 („Coronavirus“):

Der Corona-Virus COVID-19 hält die Welt weiterhin im Atem

Es gibt -leider- kaum noch Länder, die keine Infizierten mit diesem neuen Virus haben.

Schulen, Universitäten, Kitas sind seit nunmehr rund drei Wochen geschlossen – wo es geht, werden die Kinder über PC mit Aufgaben versorgt, um Lerninhalte weiterzugeben und zu vermitteln. Inzwischen – seit Freitag, 3. April, haben nun offiziell die Osterferien begonnen. In die Ferien darf jedoch niemand reisen, die von der Regierung ausgesprochene Kontaktbeschränkung gilt weiterhin, zunächst noch bis mindestens 20.4.2020, also bis nach den Osterferien. Wir werden sehen, ob sie danach weitergeführt, gelockert oder aufgehoben wird….

Die Supermärkte sind nach wie vor weiterhin geöffnet, ebenso Baumärkte, Gartencenter, Tankstellen, Banken, Märkte im Freien. Eisdielen, Friseure usw. haben hingegen geschlossen.

Die Hamsterkäufe haben gefühlt etwas nachgelassen, trotzdem sind gewisse Regale im Supermarkt weiterhin leer (WC-Papier, Papiertücher, Mehl, Hefe ). Nudeln und Reis gibt es hingegen ausreichend. In vielen Märkten wird WC-Papier inzwischen nur noch begrenzt ausgegeben, z.B. 1 Packung pro Haushalt. Benötigt man mehr oder kauft für andere Menschen mit ein (wir z.B. für Schwiegermama) sollte man einen Einkaufszettel oder eine Bescheinung in irgendeiner ARt dabeihaben, um quasi zu beweisen, dass die beiden Packungen nicht für sich selbst bestimmt sind (so geschehen in unserem Supermarkt vor Ort).

Mehl und Getreide bekommt man recht gut im Internet, allerdings spürt  man bereits , dass die Preise dafür „anziehen“ , viele Online-Händler haben bereits geschlossen, nehmen wegen Überlastung keine Aufträge mehr an, viele Getreidesorten sind kurzzeitig ausverkauft. Die Mühlen kommen mit dem Mahlen kaum nach, machen Überstunden…

Erfreulicherweise scheint die Ansteckungswelle inzwischen etwas an Dynamik zu verlieren

In Deutschland wurden bisher (Stand 05.04.2020), über 91.500 Infizierte gemeldet, es gibt 1.369 Todesfälle. Während China / Hubei offensichtlich ganz langsam nach und nach wieder zum Alltag zurückfindet, steigen in Italien, Spanien und den USA (Hotspot New York) die Zahlen von Infizierten und Verstorbenen rasant. Auch in Großbritannien spitzt sich die Lage zu. Weltweit gibt es inzw. über 1.225.000 Infizierte und über 66.530 Todesfälle.

Seit Montag, 23.3.2020 gelten in den meisten Bundesländern  sogenannte „Kontaktverbote“, sowie ein sogen. „Neun-Punkte-Plan“, die inzwischen bis mind. 20. April (= Ende der Osterferien) gelten sollen. Danach entscheidet die Entwicklung der Pandemie in Deutschland über weitere Maßnahmen bzw. Lockerungen  (Ausnahme Bayern, wo separate Ausgangsbeschränkungen gelten). Die Bürger sollen u.a. auf Verwandtenbesuche an Ostern verzichten. In der Öffentlichkeit einen Mindestabstand von 1,50 mtr. einhalten (wenn möglich), Aufenthalte und Spaziergänge an der frischen Luft bleiben erlaubt, jedoch keine Versammlungen oder Gruppenbildungen von mehr als zwei Personen, außer sie wohnen im gleichen Haushalt. Selbst Beerdigungen / Hochzeiten erlauben keine Zuschauer/Gäste mehr.

Nicht in allen Bundesländern herrschen die gleichen Regeln – so gelten z.B. in Bayern, Saarland und Sachsen Ausgangsbeschränkungen anstelle von Kontakverboten – nicht einfach zu überschauen, dieser „Flickenteppich“…

Seniorenheime und Krankenhäuser haben ein absolutes Besuchsverbot verhängt, um diese Riskogruppen nicht zu gefährden.

Wirtschaftlich geht es weiterhin bergab… weiterhin Home-Office. Der stationäre Handel steht weiterhin still, der Internethandel boomt. Die Hilfsprogramme der Bundesregierung sind auf große Resonanz gestoßen, viele Anträge sind bereits eingegangen…

Der Ruf nach einem „Euro-Bond“ durch die anderen europäischen Länder ist weiterhin aktuell, allerdings hilft die EU vorerst anderweitig mit Geld aus, sodass der Euro-Bond -noch- nicht nötig ist.

Die Krankenhäuser bereiten sich weiter auf die Krise vor, deutsche Krankenhäuse behandeln inzwischen auch Kranke aus anderen europ. Ländern wie z.B. Italien und Frankreich.

In vielen Ländern innerhalb und außerhalb Europas gibt es ebenfalls radikale Ausgangssperren, niemand weiß aktuell, wie sich die Lage (medizinisch und wirtschaftlich) weiter entwickelt. Es heißt: Ruhe bewahren, abwarten, den Humor nicht verlieren und das Beste aus der Situation machen. Senioren sollten nicht besucht werden, um sie vor Ansteckungen zu schützen – so halten wir es auch mit unseren Eltern. Der Einkauf wird weiterhin  vor die Tür gestellt, ansonsten wird telefoniert oder durch die Tür bzw. im Garten miteinander gesprochen.

Insgesamt kann man feststellen, dass sich offensichtlich und erfreulicherweise wohl die meisten Menschen an die Ausgangsbeschränkungen bzw. das Kontaktverbot halten – wobei es einige „Ausreißer“ natürlich immer gibt… ;-).

Wir werden sehen und abwarten -müssen-, wie sich die Lage weiterhin entwickelt… Wir bleiben – soweit möglich – weiterhin zu Hause, um niemanden anzustecken und selbst nicht angesteckt zu werden. Eingekauft wird seit Freitag nur noch 1x wöchentlich- für uns und Schwiegermama.

Das Einreiseverbot für Saisonarbeiter ist auf Druck der Bauern gelockert worden, bis zu 40.000 Saisonarbeiter dürfen unter hohen Auflagen ins Land und auf dem Feld helfen. Außerdem helfen inzwischen Studenten und viele andere .

Es ist wirklich erstaunlich, welches Arbeitspensum z.B. die Angestellten im Einzelhandel z.Zt. leisten, um die leeren Regale immer wieder aufzufüllen und zu verkaufen, aber auch die LKW-Fahrer, die die Waren anliefern, leisten harte Arbeit, zumal viele Raststätten geschlossen haben und sie somit unterwegs schlechte Versorgungsleistungen haben (WC und Waschräume, z.B. zum Händewaschen sind Mangelware).

Die Pflegekräfte in Heimen und Krankenhäusern und die Ärzte sind unermüdlich im Dienst.

Insgesamt wird diese Krise wohl zeigen, wo unsere Stärken und Schwächen liegen – von jedem Einzelnen und von unserer Gesellschaft, Politik und Wirtschaft…

Bleibt gesund und passt auf Euch auf !

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