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[Rezept] Zuckerfreie Vollwert-Apfel-Rosinen-Riegel, die nicht zerfallen

Neuerdings bin ich auf dem „Müsliriegel-Tripp“ ;-). Endlich habe ich ein Rezept für Riegel getestet, die nach dem Backen nicht zerbröseln, sondern die alle Anforderungen erfüllen: Lecker, fest (zerfallen also nicht beim reinen Anschauen ;-)) und einfach.

Wie der eine oder andere Leser vielleicht inzwischen mitbekommen hat, lebe ich seit 1. November 2019, also seit nunmehr fast 3 Monaten, zuckerfrei. Naja, zuckerarm trifft es  ehrlicherweise wohl eher, da ich z.B. -noch- nicht ganz auf Wurst verzichten kann (enthält Zucker !). Außerdem frühstücken wir hin und wieder auch gerne auswärts (in den Brötchen ist in der Regel auch Zucker). Allerdings sind es sowohl bei Wurst als auch im „Bäcker-Brötchen) wohl eher „Spuren“ von Zucker, daher gönne ich mir dies dann hin und wieder doch ohne schlechtes Gewissen. Auch beim „Auswärts-Essen“ kann man eigentlich fast nie wirklich sicher sein, worin Zucker enthalten ist – oder auch nicht ;-). Enttäuscht bin ich übrigens darüber, dass sogar  Schinken offensichtlich nicht OHNE Zucker auskommt – was hat bitteschön Zucker im Schinken zu suchen…??? Na gut, das ist eine andere Sache und ich bin froh, dass ich endlich diesen Schritt geschafft habe – ich hoffe, für immer ;-). Aber ich schweife schon wieder ab ;-).

Kommen wir also endlich zum Rezept für die oben genannten Riegel, die weder Honig, noch Datteln als Süße verwenden, sondern lediglich Rosinen und Apfelmark (=Apfelmus ohne Zuckerzusatz), die beide regional zu bekommen sind, beziehungsweise habe ich beides sogar selbst gemacht aus  meinem Garten ;-).

Zuckerfreie  Apfel-Rosinen-Riegel mit Zimt

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Zutaten: (für ca. 10 Riegel)

1,5 EL Leinsamen (geschrotet oder gemahlen)

2 EL Zitronensaft (oder Wasser)

50 g Rosinen

30 g Butter (oder Margarine)

50 g Apfelmark (oder Birnenmark)

60 g Mandeln (oder beliebige Nüsse ), gemahlen

90 g Hafer/Nackthafer (oder Haferflocken, kernig)

1 TL Zimt

1/2 TL Weinsteinbackpulver

Zubereitung :

Den Leinsamen schroten oder flocken (es gibt auch schon fertiges Leinsamenschrot zu kaufen) und mit dem Zitronensaft verrühren. Ca. eine halbe Stunde beiseite stellen und quellen lassen.

In der Zwischenzeit die Rosinen klein hacken oder pürieren und den Hafer so dünn wie möglich flocken (oder kernige Haferflocken verwenden).

Alle trockenen Zutaten (gemahlende Mandeln, Haferflocken, Backpulver, Zimt) miteinander verrühren, dann die übrigen zutaten zugeben und alles verkneten.

Wer mag, kann natürlich noch einige unzerkleinerte Rosinen zufügen.

Nun entweder dünn auf ein mit Backpapier belegtes Blech oder in eine Müslibackform füllen (ich mache die Riegelmulden nicht bis obenhin voll ;-)) und im vorgeheizten Backofen bei 160° Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen.

Auf dem Blech bzw. in der Form erkalten lassen. Dann in Riegel schneiden bzw. die Riegel aus der Form lösen.

Guten Appetit 🙂

Diese Riegel friere ich auch gerne ein, damit ich immer welche griffbereit habe, wenn wir z.B. zu Kaffee und Kuchen eingeladen sind. Es ist sowohl für den Gastgeber als auch für mich etwas ungünstig, wenn ich vor einer Tasse Tee und einem leeren Teller sitze. Also nehme ich meine zuckerfreien Riegel oder Kekse mit und habe auch etwas zum Naschen ;-).

Dieses Rezept ist recht einfach und wandelbar – die trockenen Zutaten können quasi beliebt ausgetauscht werden, z.B. mit Mohn, Sesam, Cashews, usw…

Anstelle von Rosinen können natürlich auch Datteln verwendet werden… Versucht es aus und bereitet die „Müsliriegel“ so zu, wie sie Euch am besten schmecken. Ich werde hier nach und nach auch noch weitere Varianten ergänzen… ;-).

Kakaopulver kann man sicherlich auch noch zufügen, werde ich einmal demnächst probieren…

Übrigens: Nebenbei sind diese Riegel nicht nur zuckerfrei, sondern gleichzeitig vegan (Margarine statt Butter), vollwertig, für Kinder geeignet. Außerdem bin ich ein Befürworter von „einfachen “ Produkten, ich verwende eher selten Chiasamen, (könnte man anstelle Leinsamen verwenden), Datteln, Gojibeeren o.ä, sondern nehme lieber „altbewährte“ Zutaten und Obst/Gemüse aus der Region, die eher nicht aus Übersee herangeschifft werden müssen.

Habt Ihr noch Ideen für Geschmacksvarianten? Oder habt Ihr vielleicht sogar ein erprobtes, geling- und bruchsicheres Müsliriegelrezept ?

5 Kommentare zu “[Rezept] Zuckerfreie Vollwert-Apfel-Rosinen-Riegel, die nicht zerfallen

  1. Hallo Birthe.
    Dein Rezept klingt lecker, auch wenn ich bisher noch nie Riegel selbst hergestellt habe. Solch eine Müsliriegelbackform habe ich noch nie gesehen.
    Wie lange halten sich diese Riegel?
    LG, Nati

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Nati,
      ich habe früher auch nur sehr selten Riegel gebacken, und dann auf dem Backblech. Jetzt mit der Riegelform ist es doch noch etwas einfacher ;-). Sie gibt es quasi überall dort, wo es auch BAckformen gibt. Die obigen Riegel halten sich locker 1 Woche, im Kühlschrank wohl noch einige Tage länger, aber sie sind bei uns ohnehin vorher weggenascht ;-).
      LG Birthe

      Gefällt 1 Person

  2. Bruchsichere Müsliriegel sind schwer zu finden. Ich mache auch ab und an Riegel, die die Kindelein dann als Pausenproviant mit in die Schule nehmen. Eine gute Relation aus gesund und Süß muss da aber sein, sonst bringen sie die Riegel wieder mit und geben ihr Taschengeld am Schulautomaten aus.

    Dein Rezept werde ich mal probieren und gucken, ob‘s genehm ist.

    Gruß
    Llewella

    Gefällt 1 Person

    • Ja, das stimmt: es ist schwer, Rezepte für bruchsichere Riegel zu finden. Ich habe einige versucht und dieses hier funktioniert – zumindest bei mir ;-). Für Kinder würde ich dann aber wohl tatsächlich noch etwas mit Honig „nachhelfen“, damit nicht genau das geschieht, was Du schilderst ;-).
      Bin gespannt, was Deine Kindelein sagen … Es ist ja immer so: Was UNS schmeckt, schmeckt noch lange nicht allen anderen , ist eben Geschmackssache ;-).
      Liebe Grüße, Birthe

      Gefällt 1 Person

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