Alltags-Küche/Backen/Brot/Garten-Tagebuch 2020/Januar/Kalorienarm/Kaufen? Nein Danke ! DIY Kochen/Backen/Kinder/Kochen/Party-Hits/Schnell gekocht/Snack/Vegetarisch/Vollwert/Winter

[Rezepte] Zuckerfreie Dinkel-Burger-Buns, selbstgemacht für leckere Burger

Ab sofort werden bei uns keine Burger-Brötchen mehr gekauft – sondern selbst gemacht, ohne Weizen, Zucker und sonstige unnötigen Inhaltsstoffe. Auch der selbstgemachte Burger ist unübertrefflich gut ! Rezepte für Brötchen, Burger und Burgersauce nachfolgend in diesem Beitrag…

Wenn es bei uns heißt: „Junior macht Burger“ ist die Freude riesengroß : Seine Burger sind tatsächlich die besten Burger, die ich je gegessen habe ! Einziger Wermutstropfen bisher: Die gekauften Burger Buns.

Da ich mich ja seit nunmehr fast 3 Monaten zuckerfrei ernähre und in der Zutatenliste der gekauften Burger als dritte Zutat „Zucker“ steht sann ich auf Abhilfe und nach einer Möglichkeit, ebenfalls in den Genuss dieser sagenhaften Burger zu kommen: Die Buns bzw. Brötchen müssen selbstgemacht werden ! Kein Problem, das Netz ist voll mit Rezepten… Ein wenig abgewandelt und schon habe ich meine super leckeren und zucker- und weizenfreien Burger Buns ! Hier ist zunächst das Rezept für die Burgerbrötchen:

Dinkel – Burger Buns

========================

Zutaten – ergibt ca. 10-12 Stück

150 ml Milch, lauwarm

80-100 ml Wasser, lauwarm

1 TL Honig, flüssig

1 Ei

50 g weiche Butter

1/2 Würfel Frischhefe (ca. 21 g)

500 g Dinkelmehl (ich verwende Typ 1050)

3/4 TL Salz = 5 g

Zum Bestreichen:

1 Ei

1 EL Wasser

ca. 2 EL Sesamsaat

Zubereitung:

Den flüssigen Honig in die lauwarme Milch geben, die Hefe zufügen und darin auflösen.

In einer Rührschüssel das Mehl mit dem Salz mischen, ein Ei zugeben sowie die weiche Butter und die Hefemilch. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine den Teig ca. 5 Minuten langsam kneten, bis der Teig schön geschmeidig und glatt ist (gegegebenfalls noch etwas Mehl zufügen). Der Teig sollte nicht zu weich/flüssig sein.

Den Teig an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert bzw. verdoppelt hat.

Nun den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und ihn von außen nach innen kneten. Dabei ggf. noch soviel Mehl dazunehmen, dass der Teig geschmeidig-fest ist. Dann ca. 80-90 g-schwere Teigstücke abtrennen, diese noch einmal „von außen nach innen“ kneten/falten und jeweils zu einem Ball drehen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit der Handfläche oben etwas andrücken (nicht platt, sondern einfach ein wenig „stupsen“).

Mit einem Handtuch bedecken und nochmals ca. 1 Std.  gehen lassen.

Ein Ei mit 1 EL Wasser verquirlen, die Buns damit bestreichen, mit Sesamkörnern bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 190° C Ober-/Unterhitze ca. 12 Minuten backen. Aus dem Ofen holen, für ca. 15 Minutem einem feuchten Küchentuch abdecken (Wichtig !) und abkühlen lassen.

****

***

Mit Burgerbelag belegen und genießen – so lecker !

Sollten tatsächlich einige Brötchen übrig bleiben, kann man sie natürlich „einfach so“ essen, mit Gelee/Marmelade… oder aber einfrieren, damit man immer Burgerbrötchen vorrätig hat .

Apropo Einfrieren und Auftauen: Zum Auftauen die Buns in den NICHT vorgeheizten Backofen geben und für ca. 10-12 Minuten bei 150° Ober-/Unterhitze aufbacken.

 

*******************************

Wie wir unsere Burger zubereiten…? Bei uns gibt es eigentlich meist drei Varianten: MIT Käse, OHNE Käse, VEGETARISCH…

Und zwar werden Schinkenscheiben in der Pfanne kross gebraten (ohne zusätzliches Fett, einfach in die Pfanne legen und einige Minuten braten, bis der Schinken so RICHTIG cross ist). Gleichzeitig werden Zwiebelscheiben oder -Würfel in einer anderen Pfanne mit wenig Fett gedünstet. Auf die Brötchen wird etwas  Sauce verteilt, darauf also besagten Speck, Zwiebeln, einen selbstgemachten Fleischpattie aus Rindergehacktem vom Metzger (oder einen vegetarischen Pattie);  in Scheiben geschnittene saure Gurken, Tomatenscheiben, gg. Käsescheiben, obendrauf noch Salatblätter (ggf. Rucola), und letztendlich den Deckel vom Burgerbrötchen. Welch ein Genuss !

***

Der vegetarische Burger :

 

**********************************

Hier noch das Rezept für die zuckerfreie Burgersauce:

 

Zutaten:

2 Eigelb

2 EL Essig (z.B. Apfelessig)

2 TL Senf (zuckerfrei)

250 ml Öl (Sonnenblumen-/Rapsöl)

100 g Tomatenketchup

1/2 Zwiebel

 2 TL Salz

2 EL Zitronensaft

1 Knoblauchzehe

evtl. 1-2 TL Honig (wenn notwendig, vor dem Zufügen die Sauce probieren, ob sie auch bereit ohne Honig den eigenen Geschmack trifft ;-))

evtl. 2 kleine Gewürzgurken (Achtung: Zucker…?)

Zubereitung:

Eigelb, Essig und Senf ein paar Sekunden verquirlen. Dann langsam, nach und nach bzw. tröpfchenweise,  das Öl hinzufügen.

Ketchup mit der klein geschnittenen Zwiebel, dem Zitronensaft, den Kräutern, der Knoblauchzehe und ggf. den geviertelten Gewürzgurken pürieren und mit der Sauce verrühren. Abschmecken. Wenn / Wem sie nun nicht süß genug ist, einfach etwas Honig unterrühren. Zum Schluss die klein gehackten Kräuter untermischen.

Guten Appetit !

2 Kommentare zu “[Rezepte] Zuckerfreie Dinkel-Burger-Buns, selbstgemacht für leckere Burger

  1. Ich hab das Rezept und Deine Bilder min Öllen gezeigt und seine Antwort kam prompt: Druck es aus, das probier ich aus. Wir haben auch schon immer unsere Burger selbst gemacht, die Mistdinger aus dem Laden zerbröseln ja immer gleich. Außerdem sind sie weder von der Konsistenz noch vom Geschmack her wie die US Dinger. Aber Deine sehen ja noch gelungener aus aus die, die wir gemacht hatten. Für eine vielleicht noch gelungenere Zutatenliste könnte ich Dir ein Rezept für amerikan. Gurken, bzw Breadn‘ Butter Pickles anbieten. Sie entsprechen auch mehr der Gurkenauflage des US Burgers. Gaaanz liebe Grüße heute, Birgitt

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Birgitt,
      ich habe diese Burger Buns zum ersten Mal gemacht und war selbst mega begeistert – sie sind einfach PERFEKT ! Besser als die gekauften, das meint sogar Junior, der da äußerst kritisch ist ;-). Wir hatten welche gekauft, da ich ja nicht sicher war, ob mein Rezept „funktioniert“. Die Burger sind fluffig, weich (wichtig: mit einem FEUCHTEN Handtuch zum Abkühlen abdecken !).
      Das einzige, was ich vielleicht beim nächsten Mal noch verändern werde, ist der Austausch von teilweise Milch mit Wasser, aber nicht aus Geschmacksgründen, sondern wegen den Kühen ;-)).
      Werde die Buns in den nächsten Tagen nochmal machen, um sie einzufrieren, damit sie jederzeit greifbar und verfügbar sind.
      Bin gespannt, wie ihr sie findet – viel Spaß und guten Appetit !
      Liebste Grüße und einen schönen Abend, Birthe 🙂

      Gefällt 1 Person

ich freue mich über Eure Kommentare:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.