Garten-Tagebuch 2019/Herbst/November/Schädlingsbekämpfung/Unkraut/Schädlinge/Nützlinge

[Wühlmäuse aktuell 22.11.19:] Sie machen den Bauerngarten unsicher…!

Nachdem es einige Zeit verhältnismäßig ruhig war – keine Ahnung, wo sie sich herumgetrieben haben – und ich schon Hoffnung schöpfte, haben sie wieder zugeschlagen: Die Wühlmäuse lassen sich den Dill, Blumenkohl und Möhren im Bauerngarten schmecken… !

Die Möhren im Gurkenbeet sehen von oben und auf den ersten Blick gar nicht schlecht aus – etwas Grün ist   abgefressen, aber wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass das gesamte Beet irgendwie einem riesigen Maulwurfhügel ähnelt – schön krümelig „umgegraben“…. grrrr…

Bei dem Versuch, einige Möhren zu ernten, stellte ich dann schnell fest, dass ich zu spät war – die Mäuse haben bereits geerntet:

Immerhin habe ich dann doch noch einige wenige Möhren geerntet, die WIR uns schmecken ließen:

Es ist nun also nur ein Frage der Zeit, wann auch der Rest meines Gemüses im Bauerngarten den Mäusen zum Opfer fällt… Der Feldsalat ist noch nicht sehr groß, ich werde nicht vor Mitte Dezember in den Garten kommen (mehr dazu im Laufe der nächsten Woche ;-)) und so muss ich Dill, Möhren und Co. nun ihrem Schicksal überlassen…

Der Blumenkohl (zwei Pflanzen) sollen eigentlich den Winter im Beet überstehen, sofern es nicht zu kalt wird, und im Frühjahr wachsen – ein Versuch, den die Mäuse wahrscheinlich blockieren werden…

Der linke ist bereits ziemlich abgefressen, der rechte ist noch unversehrt, fragt sich nur wie lange noch…

Im gleichen Beet (Frühbeet im Bauerngarten) befindet sich auch wunderbarer Dill (der auch schon ziemlich angefressen ist, aber insgesamt inzwischen zu groß für sie ist, es sei denn, sie kappen den Hauptstiel…)

und zwei Jungpflanzen der kreuzblättrigen Wolfsmilch, die ich extra dort hineingesetzt habe… Man beachte das Mäuseloch in dazwischen ;-):

Ernte im Winter – hört sich gut an , aber bei uns ernten eigentlich nur die Wühlmäuse…

Welche Plagegeister gibt es bei Euch zur Zeit so im Garten…? Schnecken, Mäuse, Vögel… ? Ich überlege, ob ich im nächsten Winter überhaupt noch etwas anbaue…

„Ernten ganzjährig, auch im Winter“, hört sich gut an, trifft aber in unserem Garten wohl hauptsächlich auf die Mäuse zu ;-).

12 Kommentare zu “[Wühlmäuse aktuell 22.11.19:] Sie machen den Bauerngarten unsicher…!

  1. Ich leide mal mit … im heißen Sommer gab es zur Abwechslung mal keine Nacktschnecken … aber sonst sind alle möglichen Viecher AKTIV … Erdflöhe, Wühlmäuse, Kartoffelkäfer, in diesem Jahr wieder Maulwürfe …usw… Aber ich habe auch noch nicht aufgegeben 🙂

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    • Stimmt, die Schnecken hatten es im vergangenen heißen und trockenen Sommer nicht leicht – aber dafür trumpften die Mäuse, Flöhe usw. auf ;-).
      Wir geben so schnell nicht auf – wir werden versuchen, sie zu überlisten – wie auch immer ;-). Die Ideen gehen uns -noch- nicht aus, gelle ;-)?
      Viel Glück und Erfolg weiterhin im Garten und herzliche Grüße, Birthe

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  2. Hallo Birte,
    also das sind ja wirklich freche Viecher. Ich glaube, da würde mir die Gartenlust auch vergehen. 😦 Wir sind zum Glück von solchen Nagern verschont, da sich im Grundstück sehr viele Katzen tummeln. Dafür kämpfen wir immer wieder mit den Nacktschnecken, die sich dieses Jahr auch unsere Kohlpflanzen schmecken lassen haben. 😡 Ich wünsche dir viel Erfolg im Kampf gegen die Wühlmäuse. LG, Antje

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    • Guten Abend Antje, sei froh, dass Du keine Mäuse hast ;-). Schnecken können allerdings auch sehr großen Schaden anrichten… Irgendwie hat wohl jeder Garten seine „Plage“ ;-).
      Ich wünsche Dir für 2019 ein schneckenfreies Jahr – gegen die Mäuse hast Du ja die Katzen :-).
      Liebe Grüße, Birthe

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  3. Na du bist ja gut, im Winter nichts mehr anbauen, meinst du im Sommer verschonen die Mäuse dein Gemüse? Nein, entweder du baust an oder gar nichts mehr an, denn die Nager kennen keine Saison. Also bei mir hilft tatsächlich die Buttersäure, etwas auf einen Fetzen Baumwollstoff, rein ins Loch und Loch mit etwas Erde verschließen. Wenn man das regelm. macht stinkt es ihnen derart, dass sie abhauen. Bei mir klappt das. Dummerweise muß man immer auf der Hut sein, weil die Biester offensichtliche immer wieder nachsehen, ob es noch stinkt… wenn man dann nicht gleich wieder mit der Säure nachtstinkt siedeln sie sich wieder an und richten wieder Schaden an. Die Buttersäure stinkt wirklich sehr durchdringend(nie ohne Handschuhe arbeiten). Aber es ist kein Gestank wie verwesender Fisch oder Jauche, der Geruch ist nur so durchdringend und daher wohl so unangenehm. Ansonsten unschädlich und die Tiere werden nur verscheucht, nicht getötet. Ich kann es empfehlen. Probier es doch mal aus. Und bitte bleib beim Gemüsegärnern, das müsste meines Erachtens noch viel publiker werden. Ansonsten schaden die Mäuse ja auch im Ziergarten, also wie gesagt, entweder man gärtnert oder lässt es ganz und macht nen „Stein-Garten“, wie sie ja groß im Kommen sind.
    Toi toi toi und Nase zu halten, liebe Grüße, der Achim

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    • Hallo Achim,
      naja, im Winter ist der Tisch für die Mäuse nicht mehr so reichlich gedeckt wie im Sommer, daher konzentrieren sie sich dann auf die wenigen Stellen und Gärten, wo es noch frisches Grün gibt. Und da bleibt letztendlich nichts mehr übrig… ;-). Da ich aber keine Mäusezucht treiben will, sondern z.B. lieber Chicoree, muss ich sie bekämpfen und vertreiben, sonst kann ich mir die Mühe auch gleich sparen. Im Sommer hingegen habe ich da eher Chancen, ein Teil sei ihnen gegönnt, aber die Betonung liegt auf „Teilen“ ;-). Wir haben z.Zt. hier ein wahre Plage und vielleicht werde ich es demnächst wirklich einmal mit der -stinkenden- Buttersäure versuchen, auch wenn ich ob der Wirksamkeit eher skeptisch bin. Sie werden immer wieder kommen, sie fühlen sich hier einfach zu wohl und der Tisch ist stets reichlich gedeckt ;-).
      Naja, meine Schubkarren sind Mäusesicher, allerdings auch eher für die Anzucht geeignet, irgendwann im Frühjahr müssen die Salate ins Beet…
      Das Hochbeet ist z.Zt. noch mäusefrei, aber ob dies so bleibt…? Wir werden sehen… Aber ich bin zu hartnäckig, um einfach aufzugeben ;-). Daher bleibt es spannend und : Da geht noch was ! :-).
      Danke für Deinen Rat und herbstliche Gartengrüße, Birthe

      Liken

  4. Als ich das meinem Ollen vorgelesen habe, hat er nur gesagt: Wer einen Garten hat, muss teilen lernen. Trotzdem tut es einem weh das zu hören, man hat sich ja schließlich darauf gefreut. Vielleicht versuchst Du es mal mit Katzenhaaren im Loch. Oder Hundehaare. Wenn Dir wer welche gibt. Vielleicht schreckt der Geruch die kleinen „Mistviecher“ ab. LG Birgitt

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    • Hallo Birgitt,
      ja, ich teile durchaus gerne – auch im Garten… Die Mäuse sind es eher, die nicht teilen wollen… ;-). Wenn ich in ein Loch Hunde-/Katzenhaare stecke, tauchen sie 50 cm weiter wieder auf… Es nützt …nix…
      „Mistviecher“ trifft es gut ;-))). Liebe Grüße, Birthe

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