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[Urlaub] Vinschgau, Südtirol – Schlanders, 11.-18.9.2019

Unser Urlaub führt uns dieses Jahr kurzentschlossen nach Südtirol – zum Wandern...  Das Wetter für die Urlaubswoche 11.-18. September 2019 war ganz gut gemeldet, sodass wir uns dazu entschieden, nicht in den Flieger zu steigen, sondern wandern zu gehen.

Hier unsere Zusammenfassung unserer Urlaubs- und „Wandertage“ – wenn Ihr wollt, begleitet uns !:

Mittwoch, 11. Sept. 2019: Wetter: nach einem regnerischen Wochenende (endlich Regen!) , zeigt sich das Wetter in Deutschland wie auch im Vinschgau spätsommerlich – sonnig und warm (21 Grad).

Die Anreise erfolgte per PKW – eigentlich sind es „nur“ 640 km, doch wir benötigten – dank diverser Staus, dann doch fast 10 Stunden und erreichten unser Hotel in Schlanders gegen 15 h. Schön ist es hier ! Da unser Hotel direkt am Anfang der Fußgängerzone liegt, lag natürlich nichts näher, als nach dem Auspacken erst einmal die Umgebung zu erkunden – was wir mit einem schönen Stadtspaziergang taten – ein Eis hier, ein Cappucchino dort, ein Besuch der Schlandersburg… Der erste Eindruck ist super ! Abends gab es direkt nebenan auf dem Plawennplatz ein kleines, klassisches Konzert des Musikvereins. Super ! Wir freuen uns schon auf die nächsten -Wander-Tage ! 🙂

Blick auf Schlanders:

Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ist das Wahrzeichen des Ortes – der Kirchturm von 90,6 mtr. ist der höchste Turm in Tirol.

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Die Stadttour habe ich mit Komoot aufgezeichnet: HIER kann man die Tour mit Bildern und Highlights ansehen.

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Donnerstag, 12.Sept. 2019 -sonnig, 24 Grad,  Markt Schlanders, Schlandersberg, Ilzwaal, Kapelle St. Georg, Zaalwaal, Kortsch, Kapelle St. Ägidius, Wasserfall, 14,3 km, 700  Höhenmeter

Nach dem Frühstück besuchten wir den wöchentlich 1x stattfindenden Markt (Do. 8-12 h) – hier gibt es frisches Obst, Gemüse,  Wurst, Käse usw., aber auch Non-Food-Stände mit Textilien, Lederwaren u.ä. Sehr schön…

Unsere Urlaubswoche wollten wir mit einer nicht ganz so anstrengenden Wanderung beginnen – zum Eingewöhnen… „Nur“ 550 Höhenmeter, das klingt wenig im Vergleich zu den oftmals aufgerufenen 1.000 Höhenmetern und mehr…. Außerdem fußläufig erreichbar, ohne das Auto bewegen zu müssen. Auf geht’s:

Durch den Ort Richtung Schlandersberg – eine größere Steigung gilt es zu überwinden, aber da es ja direkt zu Beginn der Tour ist, sollte dies „passen“… Naja, irgendwie schwächelte Herr B. irgendwann, ungewohnt, schließlich bin ICH es, der nicht gut in die Höhe steigen oder fahren kann… Irgendwann ging nichts mehr… Übelkeit kam dazu und auf einer Bank legte sich Herr B. erst einmal hin und ruhte ein wenig… Was war nur los… Lieber umkehren…? Nach wenigen Ruheminuten ging es besser – und uns fiel ein, wodurch die „Schwäche“ von Herrn B. kam: Er war erst vorgestern zur Blutspende, kein Wunder, dass er da nicht direkt wieder zur Höchstleistungen fähig ist…! Das hätte uns auch vorher einfallen können…

Nun gut, wir waren quasi kurz vor dem Schlandersberg und Herr B. ging es nach der Pause wieder besser. Langsam begaben wir uns nach oben zum Schloss (Privatbesitz), wo es auch eine Rastmöglichkeit (Fisolhof) mit Getränken usw. geben sollte. Als wir endlich oben waren, konnten wir vom Schloss so gut wie nichts sehen (Privatbesitzt, eingezäunt), den Fisolhof fanden wir auch nicht.

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Also weiter, dieses Mal hinab –  zum Ilz-Waalweg, dem wir dann gemächlich und ohne Steigung folgen konnten. Dann nochmal ein Stück steil hinauf zur Kapelle St. Georg, von dort wieder hinab auf den Zaal-Waalweg und nach Kortsch, wo wir endlich ein kühles Radler o.ä. trinken wollten. Doch in Kortsch gab es nicht viel zu sehen – und ein Café bzw. ein Gasthaus fanden wir auch erst nach einigen Mühen.

Unsere Wasserflaschen füllten wir an einem der Brunnen auf, tranken ein kühles alk.-freies Bier und begaben uns wieder bergauf – über den Rosenkranzweg zur Kapelle St. Ägidius (gemächlich bergauf). Von dort wieder auf den Ils-Waalweg, von dort über einen Abzweig zum imposanten Wasserfall und über den „Kastanien-Waal“ bzw. die Sonnenpromenade zurück nach Schlanders in die Fußgängerzone, wo wir uns ein Eis redlich verdient hatten.

560 Höhenmeter waren es, aber doch eigentlich zu anstrengend für den ersten Tag. Nun gut, die Tour war SEHR schön, mit zwei anstrengenden Anstiegen über Steilhänge, schönen Waal-Wanderwegen und einem tollen Wasserfall. Super,  aber morgen dann doch bitte eine Tour mit wenigen Höhenmetern ;-).

Den genauen Tourverlauf UNSERER Tour gibt es hier auf  Komoot: HIER (natürlich wie immer bei mir bei Komoot mit nicht korrekter Höhenmessung ;-))

Insgesamt heute also 14,3 km mit ca. 700 Höhenmeter (Komoot Aufzeichnung HIER – jedoch -wie immer bei mir (liegt wohl am Smartphone ;-)) – mit falscher Höhenmessung…

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Freitag, 13.09.2019 – 25 Grad, Von Schlanders nach Kastellbell über Sonnenberg- Goldrainer Sonnenpanoramaweg, Latschander Waalweg, Ausschank Pfraun, 14,7 km, 500 hm,

Heute sollte es eine Wandertour mit nur wenigen Höhenmetern werden (;-)). Herr B. suchte die Tour heraus – von Schlanders nach Latsch sollte es gehen, insgesamt ca. 12 km über den Sonnenberg, mit „nur“ 460 Höhenmetern.

Nach dem Frühstück ging es los – über die Sonnenpromenade ging es über den Schladraunbach auf einem gut begehbaren Steg kurz bergauf, dann relativ eben durch den Sonnenhang – über Feuersteig und Jakobsweg,  und Goldrainer Panoramaweg führte uns der Weg vorbei an Vetzan und Goldrain, bis es den Lottersteig steil bergab geht. Nach einiger Zeit queren wir den Tisserbach über eine Hängeseilbrücke und erreichen nach einiger Zeit den Latschander Waalweg, dem wir bis nach Kastelbell folgen.

Kurz vor Kastelbell (ver)führt uns ein Hinweisschild („nur 5 Minuten entfernt) auf eine Hofschänke. Ob das wohl stimmt – und geöffnet ist…? 5 Minuten sind kein Einsatz – allerdings stand nichdt dabei, dass es 5 Minuten STEIL Bergauf geht ;-). Wehe, dort ist geschlossen… Nein, als wir oben ankommen, sind wir angenehm überrascht: Ein gepflegter Gasthof mit beeindruckender Panoramaaussicht, gepflegt, freundlich, tolle Kleinigkeiten zum Essen und kühle Getränke. Super ! DAS hat sich gelohnt. Wir brauchen auch nicht den steilen Stich wieder hinabzusteigen, sondern können auf der anderen Seite gemächlich wieder hinab zum Waalweg gehen, der oberhalb von Kastelbell jedoch leider gesperrt ist – eine Umleitung führt direkt zur Burg Castellbello und wir entschließen uns, den Waalweg nicht bis zum Ende zu gehen, sondern ab hier mit der Vinschgau-Bahn zurück nach Schlanders zu fahren –

was wir nach einem Eis auch taten. Insgesamt dann doch ca. 500 Höhenmeter, die aber heute – trotz der Hitze (26°) nicht so anstrengend vorkamen wie gestern.

Insgesamt heute also 14,7 km mit ca. 500 Höhenmeter (Komoot Aufzeichnung HIER – jedoch -wieder einmal – mit falscher Höhenmessung ;-).

Den genauen Tourverlauf UNSERER Tour gibt es hier auf  Komoot: HIER

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Samstag, 14.09.: Goldrain – Morter – Rautwaal, Neuwaal, Kapelle Santa Barbara, Obere und untere Montani, Kapelle St. Stephan, Bierkeller, 25 Grad, sonnig, 16,9 km, 500 hm

Heute morgen ging es mit der Vinschger-Bahn nach Goldrain (1 Station). Von dort über Morter zunächst durch die Apfelplantagen, schließlich steil hinauf zum Rautwaal – wunderschön und idyllisch im Wald  gelegen – wunderbar ! Am Ende des Waals überquerten wir die Straße, wo die Kapelle Santa Barbara auf uns wartete. Von dort ging es weiter entlang des trockenen „Neuwaales“, er wurde „verrohrt“, was man später auch gut erkennen kann – man läuft irgendwann über die „Waalrohre“. Immer wieder wunderbare Aussichten auf den Sonnenberg gegenüber, die Montani-Burg, das Vinschgau-Tal…. Durch den Wald führte der Weg weiter, irgendwann wieder bergab, bis wir an ein Hotel kamen – ein Capucchino und Radler mussten sein – dann zum Bierkeller, hier sah es so einladend aus, dass wir uns spontan setzten und eine Kleinigkeit aßen (Halbes Hähnchen) – Super !

Erfrischt und gestärkt ging es weiter – bergauf, bergauf, immer näher zur oberen Montani-Burg. Dort angekommen, führte ein Weg sogar um die Burgruine herum (die Burg selbst ist geschlossen). Wenige Meter entfernt befindet sich die alte St… Kapelle, der Eintritt kostet 3,- Euro, aber das ist es auf jeden Fall wert : Tolle, meist sehr gut erhaltene  Wandmalereien, eine wunderschöne Holzdecke -sehr beeindruckend ! Der Weg geht weiter zur unteren Montani-Ruine, hier sind nur noch einige Mauerwerke erhalten, aber man kann hineingehen und hineintauchen in vergangene Zeiten, den tollen Ausblick genießen – m(ein) Lieblingsort ! Der Abschied fiel mir schwer, aber wir wollten und mussten ja wieder zurück nach Goldrain – durch die Apfelplantagen, in denen die Ernte gerade beginnt bzw. voll im Gange ist.

In Goldrain entschlossen wir uns kurzfristig zu einem Besuch des Schlosses, das Cafe im Schlosshof hatte leider geschlossen , aber wir konnten trotzdem einen schönen Einblick in das heutige Bildungsgebäude und das Umfeld verschaffen. Nett ist es hier !

Nun aber zurück zum Bahnhof, wo wir nicht lange auf die Vinschger-Bahn warten mussten, die uns zurück nach Schlanders brachte.

Den genauen Tourverlauf UNSERER Tour gibt es hier auf  Komoot: HIER

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Sonntag, 15.09.19 – St. Martin im Kofel, ab Goldrain, mit Annenberger Böden, Hof Partair,  Latsch, 12,9 km, 1.500 hm, 24 grad, sonnig

Heute morgen starteten wir um 8.30 zum Bahnhof Schlanders, um um 8.48 h mit der Vinschgerbahn nach Goldrain zu fahren. Von dort begaben wir uns zuerst wieder zum Schloss Goldrain – von dort beginnt der Wanderweg zur Kapelle St. Martin im Kofel. Mit der Seilbahn sollte es dann zurückgehen nach Latsch.

Also los gehts: Natürlich ging es aufwärts – steil aufwärts… durch Wald, immer wieder schöne Ausblicke auf den Nörderberg gegenüber. Bald kam die Hängebrücke, die wir ja bereits kannten, nach einer Weile erreichten wir die „Annaböden“, eine Aussichtsplatform oberhalb von Goldrain. Bisher ging es ganz gut durch Wald – also einigermaßen „kühl“…

Danach weiter hoch hinauf, steil, wie gesagt – wir folgten nicht den Hinweisschildern „St. Martin“, sondern hatten uns eine andere Tour ausgesucht, die angeblich „einfach“ sein sollte… Naja, was man so einfach nennt… ;-). Wir fanden sie immerhin „mittel“, aber es ging insgesamt weit besser als gedacht und befürchtet – geht doch !

Auf der gepflegten und gemütlichen Jausenstation „Ratschillhof“ stärkten wir uns mit einem kühlen -alkoholfreien- Bier, um dann die zweite Hälfte des Aufstieges in Angriff zu nehmen , wobei sich der Ratschillhof wohl doch schon etwas weiter oben als „die Hälfte“ befindet.

Von hier ging es weiter, über Wiesen, dann wieder in den Wald hinein – kurzum: weiter bergauf, kurz darauf beginnt ein Kreuzweg durch den Wald, mit mehreren Stationen, die bis kurz unterhalb der Kapelle St. Martin gehen. Das letzte Stück hatte es dann aber nochmal in sich: Steil über Wiesen, ohne Schatten, waren wir dann doch froh, endlich „oben“ angekommen zu sein…

Erstes Ziel war die Kapelle, sehr schön ! Wir zündeten Lichter an und begaben uns dann auf die Suche nach einer Einkehrmöglichkeit –

ein kühles Helles dürfte es nun schon sein… Am oberen Kaserhof sind wir gerade bereits vorbeigekommen, aber es gibt sicherlich noch etwas anderes… (auch wenn er ganz gemütlich aussah…). Gehen wir noch zum „Dolomitenblick“? Nochmal 1 Std. steil bergauf – nein Danke,  heute wohl eher nicht… ;-). Mal schauen, jetzt erst einmal etwas essen und trinken. ..Aber 40 Minuten zum Jausenhof Platztair – das geht auf jeden Fall noch… Also begaben wir uns auf dem als Wanderweg ausgewiesenen Fahrweg dorthin, stellten aber fest, dass dieser Weg nicht zu unterschätzen ist – der Platztair-Hof liegt doch nochmal etwas niedriger als St. Martin, und so ging es noch einmal einige Meter abwärts, die später wieder hinaufgestiegen werden mussten – dieser Weg wird sicherlich des öfteren unterschätzt… Der Hof liegt schön gelegen, man hat einen guten Ausblick, es gibt einige wenige Schattenplätze. Rührei mit Speck und Kaiserschmarrn schmeckten uns super, die kühlen Getränke ohnehin und so genossen wir den schönen Ausblick auf das Vinschgau-Tal – die schneebedeckten Bergspitzen waren etwas nähergerückt… ;-).

Ich überlegte ernsthaft, den Fußweg zurück nach Latsch zu nehmen – nur 2 Stunden abwärts ab dem Jausenhof – wir müssen ohnehin 40 Minuten zur Station zurück (andere Richtung), also wären es nur 1.20 h…? Aber irgendwie reichte es dann doch, geschafft hätten wir es , es reizte uns schon, aber die Seilbahnfahrt lockte ebenfalls…

Mit der Seilbahn also hinunter nach Latsch, allerdings nicht, ohne vorher auf der schönen und aussichtsreichen Sonnenterrasse des Bergstation-Gasthauses einen Capucchino/Radler zu genießen.

Nach ca. 7 minütiger Seilbahnfahrt (Kabine) erreichten wir Latsch, wo wir nun eine Eisdiele suchten – vorher galt es jedoch, uns ein wenig die -sehr schöne – Stadt  anzusehen: Schöne alte Kirchen, ein Schloss, Kloster, ein schöner Dorfplatz – und ein tolles Eiscafe, in dem wir uns das servierte Eis schmecken ließen.

Zurück nach Schlanders ging es dann mit der Vinschgau-Bahn, kein Problem, sie fährt tatsächlich jede halbe Stunde.

Schön war’s heute wieder !

Den genauen Tourverlauf UNSERER Tour gibt es hier auf  Komoot: HIER

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Montag, 16.09.2019 – Martelltal bis Enzianhütte, zur Plimaschlucht mit Hängebrücke, Martellerhütte, Zufallshütte – 26 Grad, sonnig 11,2 km, ca. 600-700 Höhenmeter

Wir starteten mit dem Bus um 8.48 h Richtung Martelltal – Enzianhütte. In Martell Dorf mussten wir umsteigen, einmal auf die andere Straßenseite und wieder ein Stück zurück, dann tiefer ins Martelltal hinein – vorbei am Biathlon-Zentrum und Stausee bis zur Enzianhütte. Hier endet die Straße und wir begeben uns zu Fuß weiter hinein ins Martelltal. Die Plimaschlucht ist unser Ziel – hier gibt es einen gut ausgeschilderten Wanderweg. Verschiedene Aussichtskanzleien (Sichel usw.) geben beeindruckende Einblicke von oben in die Plimaschlucht, Highlight ist die große Hängebrücke, die über die Schlucht quasi direkt zur Zufallshütte führt. Doch wir gehen nicht direkt zur Zufallhütte, sondern wandern den „Gletscher-Lehrpfad“ weiter hinauf Richtung Martellerhütte. Dies ist unser Ziel… Vorbei an einem beeindruckenden Wasserfall, der aus einem Gletscher gespeist wird, geht es nun bergauf – steil bergauf, einen STeilhang sozusagen ;-). Wasser hatten wir zum Glück ausreichend dabei, dennoch : Anstrengend !

Endlich oben ! Eine „Panoramabank“ lädt zum Rasten und Verweilen ein – WAS für eine Aussicht – jeder Meter hat sich gelohnt ! Der Ausblick ist einfach phänomenal: Vorne die schneebedeckten Bergspitzen , die uns schon die ganze Zeit begleiten, links das -ehemalige- Gletschergelände aus vergangenen Zeiten. Und auch der aktuelle Gletscher liegt vor uns, fast zum Greifen nah. TOLL ! Noch ein Stückchen weiter hinauf, dort ist eine Art „Gipfelkreuz“, auch wenn es dort keinen richtgen Gipfel gibt, es reizt mich dennoch und so steige ich noch kurz hinauf – auf diese wenigen Höhenmeter kommt es nun auch nicht mehr drauf an ;-). Und wieder entschädigt ein senstioneller  Panoramablick für jeden Höhenmeter ! :-).

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Nun ist es bis zur Martellerhütte nicht mehr weit  : Hier ist richtig was los – überraschend – oder eigentlich auch nicht -, wie viele Wanderer sich hierauf begeben. Kein Wunder: Es ist gepflegt, schön gelegen (TOLLER Panoramablick), regionale Kleinigkeiten (Hüttennudeln, Spiegelei, Suppe usw.) und eine gemütliche, lockere Atmosphäre laden zum Rasten und Genießen ein.

Irgendwann müssen wir dennoch wieder runter… Nun geht es auf der anderen Seite herunter. Nach einer guten Stunde erreichen wir den alten Staudamm, dann geht es weiter zur Zufallshütte, die direkt oberhalb der Hängebrücke liegt. Auch hier rasten wir noch einmal, bevor es zurück zur Bushaltestelle geht, denn um 16.57 h geht der letzte Bus von hier oben…

Kein Problem… Nach einer guten  halben Stunde erreichen wir den Busplatz und fahren direkt bis nach Schlanders. Abends in der Fußgängerzone in netter Gesellschaft gegessen – wieder ein sehr schöner Tag mit einer tollen Wanderung !

Den genauen Tourverlauf UNSERER Tour gibt es hier auf  Komoot: HIER

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Dienstag, 17.09.2019: sonnig, wenige Wolken, 27 Grad – Waal-Runde ab Bahnhof Töll: Aalgunder Waalweg bis Meran – Meran Stadtrundgang – Marling – Marlinger Waalweg – Töll , 22,1 km, 240 Höhenmeter

Heute morgen starteten wir um kurz nach 9 h mit dem Zug nach Töll. Hier beginnen sowohl Aalgunder als auch Marlinger Waalweg, wir entschieden uns dafür, auf dem Aalgunder Waalweg nach Meran zu gehen. Dieser Waalweg führt über Aalgund vorbei – ein Panoramaweg, der immer wieder tolle Ausblicke auf Meran gewährt, das quasi immer voraus im Sichtfeld liegt. Später wechselt der Aalgunder Waalweg auf den Tappeiner Weg bzw. die Tappeiner Promenade, die zum Glück durch Bäume beschattet ist. VIele Bänke laden zum rasten ein. Wir gehen bis zum Pulverturm am Ende der Promenade, wo ein gemütliches Rasthäuschen mit kühlen Getränken und leckeren Speisen uns nun zur Einkehr  bzw. zum Sitzen überredet. Nach einem kühlen Getränk geht es weiter Richtung Gilfpromenade, wo wir auf der Brücke einen Einblick in die Gilfklamm erhalten. Über die Sommerpromenade (auf der Schattenseite der Passer) gelangen wir endlich in die Stadt, natürlich nicht, ohne vorher in einem der vielen Cafes direkt an der Passer gemütlich zu rasten.

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In der Stadt wandeln wir ein wenig umher, natürlich darf die Laubengasse nicht fehlen…

Irgendwann begeben wir uns in Richtung Marling, wo wir auf den Marlinger Waalweg wollen. Der Weg dorthin führt jedoch zuerst ein wenig an der Bahn und an der Straße entlang, nicht so unbedingt der schönste Weg, aber es gibt offensichtlich keinen anderen, und das Stück ist auch nicht soo lang. In Marling ist der Waalweg dann auch endlich beschildert und so erreichen wir nach einem kurzen Anstieg den Waal.

Nun geht es entlang des Waalweges Richtung Töll, unterwegs halten wir im Restaurant „Schönblick“, das seinem Namen alle Ehre macht -und einen super gepflegten und gemütlichen Eindruck macht. Toller Ausblick,  leckerer Cappucchino, bevor wir den Rest des Weges in Angriff nehmen.

Es ist nicht mehr weit und so erreichen wir nach wenigen Kilometern endlich wieder Töll, gehen am Wasserkraftwerk vorbei zum Bahnhof.

Eine sehr schöne Tour – fast schon eine „Erholung“ nach den -für uns – vielen Höhenmetern der letzten Tage.

Den genauen Tourverlauf UNSERER Tour gibt es hier auf  Komoot: HIER

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Mittwoch, 18.9.2019 -sonnig, 20 Grad, Heimreise – über Seiser Alm, Rundweg ca. 9 km, 310 Höhenmeter

Heute geht es wieder nach Hause – doch den Heimreisetag wollen wir noch für einen Ausflug auf die Seiser Alm nutzen. Mit der Kabinenbahn geht es auf einer ca. 20 minütigen Fahrt nach oben – ein sensationeller Ausblick auf die Dolomiten erwartet uns hier . Wie gut, dass strahlender Sonnenschein ist – herrliche Weitsicht !

Oben an der Station wird man quasi von der Auswahl an Wanderwegen, die auf einer Holzwand übersichtlich angeschrieben stehen, erschlagen.

Wie gut, dass wir uns bereits vorher eine ca. 8 km-Tour ausgesucht hatten: Die „Puflatsch-Umrundung“, also Weg Nr.14. Außerdem bekommt man eine übersichtliche Wanderkarte beim Kauf der Bahnkarte , sodass nichts schiefgehen konnte.

Die Tour ist sehr abwechslungsreich und man erhält immer wieder neue Eindrücke der Berge und der Dolomiten, sodass man die Steigungen kaum spürt. Was für eine Weitsicht ! Kühl ist es nicht, wir hatten zwar die Jacken mitgenommen, aber sie stören nur… bei ca. 17 Grad viel zu warm, zumal es ja immer wieder bergauf geht. Man ist froh, wenn man einen Windzug abbekommt.

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Auf der Arnika-Alm nehmen wir einen Imbiss in Form eines Fitness-Salattellers und einer Knödelsuppe zu uns, dann geht es weiter zu den Aussichtspunkten, den Hexenbänken, bis wir schließlich zur Puflatsch-Hütte gelangen, wo wir auf der Sonnenterrasse bei bester Aussicht noch einen Cappucchino / Radler genießen. Super ! Von hier aus ist man in wenigen Minuten (steil bergab!) wieder an der Bahnstation, mit der wir nach unten zum Parkplatz fahren. Ein toller Ausflug auf der Seiser-Alm – wir kommen wieder !

Den genauen Tourverlauf UNSERER Tour, mit Bildern und Highlights,gibt es hier auf  Komoot : HIER

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Nun ist unser Urlaub schon wieder zu Ende – aber wir haben viel gesehen, viel erlebt, sind viel gewandert und uns dadurch erholt. Es war einfach wunderbar ! Auch das Wetter war wunderbar – wir haben genau die „richtige “ Woche erwischt: Sonnenschein von Anfang bis Ende, auch wenn es am Wochenende vor unserer Anreise noch geregnet hat. Glück gehabt ! ;-).  Bis zum nächsten Mal in Südtirol !

2 Kommentare zu “[Urlaub] Vinschgau, Südtirol – Schlanders, 11.-18.9.2019

  1. Ein superschöner Wanderurlaub, wenn ich so die tollen Bilder betrachte. Na, und auch nach Deiner Beschreibung durchaus auch was für uns. Aber es ist ja doch soooo weit weg, und Herr Silberdistel fliegt nicht gern. Aber Euch hier zu begleiten, das war auch richtig schön. Dein Herr B. ist ja wohl wieder bestens in Ordnung. So eine Blutspende ist nicht ohne.
    Danke fürs Teilen und herzliche Grüße von der Silberdistel

    Gefällt 1 Person

    • Dankeschön :-). Sooo weit ist es gar nicht… Von uns aus sind es ca. 800 km, das geht ohne Flieger ;-). Wir sind mit dem Auto gefahren und vor Ort nur noch Bus und Bahn…
      Herr B. hatte besagte Tour ohne Probleme überstanden und in den nächsten Tagen merkte er gar nichts mehr … Trotzdem: Nach einer Blutspende sollte man sich einige Tage nicht sportlich anstrengen… Naja, nächstes Mal denken wir daran ;-).
      Ein schönes Wochenende für Dich und liebe Grüße, Birthe

      Gefällt 1 Person

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