Garten-Tagebuch 2019/Im Garten/Juni/Schädlingsbekämpfung/Sommer

Wühlmäuse: JETZT reicht’s !! Ich rüste auf …!

Wir haben in unserem Garten dieses Jahr eine wahre Wühlmausplage ! Erst wollten wir es ja nicht wahrhaben, aber es ist wohl nicht mehr zu leugnen… So schlimm war es eigentlich noch nie, einige waren schon immer da und wir haben uns über sie geärgert, aber dieses Jahr ist es extrem:

Vor wenigen Tagen habe ich sechs Salatpflanzen (Forellenschluss und Rehzunge) in den Bauerngarten gesetzt – wahre Prachtexemplare -, seitdem schaue ich untätig dabei zu, wie sie jeden Tag etwas mehr verschwinden…! MÄUSE ! HEUTE habe ich etwas unternommen – mal sehen, ob es etwas nützt !

Wie gesagt, die Salatpflanzen sind/waren prachtvoll:

Ich habe sie aus Samen gezogen und habe mich wirklich über diese kräftigen, schönen Jungpflanzen gefreut. Also raus damit in den Bauerngarten zum Weiterwachsen… Inzwischen – 4 Tage später, ist die Hälfte  bereits WEG ! Natürlich abgefressen ! Und ich kann täglich zuschauen, wie er weiter kahlgefressen wird. HILFE !!!

Sogar im Haus wollten sie schon einziehen:  Eine hat es  doch tatsächlich geschafft in den Hausflur zu gelangen,als Töchterlein die Haustür öffnete. Die Maus hatte sich wohl erschreckt (sie war offensichtlich im Blumentopf neben dem Eingang), und wollte bestimmt nicht INS Haus, aber sie war dort und wir alle ein Problem – einschließlich der Maus. Tierliebe hin oder her: Dank Mausefalle war das Problem bzw. die Maus nach drei Stunden erledigt und meine Geduld am Ende !

Auch beim Gießen oder beim Gang durch den Garten sieht man öfters ein Mäuschen vorbeihuschen, weghuschen, ins Kräuterbeet huschen – es reicht !

Ich zog also in den Gartenmarkt (danke an die liebe „Quiltfru für den Tipp! :-)) und besorgte mir solche „Schallwellen-Mäuse- und Wühlmausschrecken“, die angeblich besagte Tierchen fernhalten bzw. verscheuchen. Mal sehen, ob sie halten, was sie versprechen…

Zwei Stück habe ich mitgenommen – einer soll jeweils angeblich für 400  qm ausreichen… ?!  Einen davon  habe ich im Bauerngarten versenkt- quasi direkt neben das Mäuseloch / -Gang und meinen Salat, den ich schützen will… Mal sehen, was passiert – ich habe Fotos gemacht – Ihr lieben Mäuse, lest genau ! Morgen früh würde ich gerne genau das gleiche Bild wieder machen – ohne Abstriche !!!

Den anderen „Schreck“ habe ich in den Garten HM gesteckt – er befindet sich DIREKT neben der durchlöcherten Wiese… Die Zuckerschoten stecken gerade ihre Köpfe vorwitzig aus der Erde – sie haben keine Chance, wenn es mir nicht gelingt, die Mäuse zu vertreiben… Also drückt alle die Daumen – DANKE ! :-).

Wisst Ihr noch – vor wenigen Tagen hatten sie die Erbsen „gekappt“ , auf dem ersten Bild der Collage erkennt man gut die gekappten und verdorrten Triebe.

2.  Der selbst gezogene Blumenkohl (4 Stück), den ich im Bauerngarten als Mäusefutter gesetzt hatte (geschützt mit einem Hasenstallkäfig vor Vögeln) ist inzwischen auch schon komplett abgefressen, nach und nach wurde er immer weniger…. (Das Grüne im Käfig ist Unkraut 😉 – DAS schmeckt ihnen offensichtlich nicht …) – wahre Feinschmecker !

3. Meinen Russischen Palmkohl (natürlich ebenfalls selbst gezogen – 3 Stück sind leider nur angegangen) wäre auch schon weg , wenn ich nicht die restlichen zwei Stück gerettet hätte: Direkt RAUS aus dem Beet (1 Kohl war eines morgens nämlich abgefressen – zum Frühstück !) und in den Garten NE gebracht. Dort gibt es nur Maulwürfe, die aber brav auf bzw. unter der Wiese bleiben ;-).

So, nun warten wir also mal ab, ob der Mäuseschreck die Mäuschen wirklich verschreckt. Wenn nicht, gebe ich die Geräte in den nächsten Tagen zurück, den Kassenzettel hebe ich auf ;-).

Habt Ihr schon Erfahrungen mit diesen Schallgeräten / Wühlmausschreck / Maulwurfsschreck gemacht ? Helfen sie wirklich? Ich bin auf jeden Fall gespannt auf morgen …! ;-).

Grüße aus dem -ehemaligen – Mäuseparadies, Birthe

 

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27 Kommentare zu “Wühlmäuse: JETZT reicht’s !! Ich rüste auf …!

  1. Pingback: Erbsen aktuell: Samen aus Resten…! | Birthes bunter Blog-Garten

  2. Ach das kenne ich irgendwie auch. Sie gehörten zu den ersten Bewohnern in unserem Garten und sind uns treu geblieben. Erstaunlicherweise haben sie noch keinen von mir bemerkten Schäden angerichtet, außer dass Sie unseren Flieder angeknabbert haben. Vielleicht liegt es daran, dass sie direkt neben dem Kompost wohnen und dort ab und zu was leckeres finden. Bin gespannt ob das Piepding bei Dir wirkt. Ich hatte schon überlebt ne Flasche von meiner leckeren selbstgebrauten Brennnesseljauche in eins der Löcher zu kippen in der Hoffnung der Gestank vertreibt sie. 🤔

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    • Wahrscheinlich finden sie im Kompost genügend Leckerlis, sodass sie den Garten verschonen… Seltsam ist es aber schon… Sei auf jeden Fall froh und hoffe, dass es so bleibt ;-).
      Brennesseljauche oder Knobijauche würde ich auch verwenden, allerdings sind es viel zu viele Löcher, da hätte ich keine Chance. Aber die Idee ist gut, vielleicht werde ich das mal bei den Maulwürfen probieren ;-). Danke für Deinen Kommentar und liebe Grüße, Birthe

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  3. Au weia, hoffentlich wirken die Dinger doch bei Dir. Wir haben das Gefühl, dass sie es tun. Habe seither nichts mehr gesehen und die Hunde gehen auch nicht mehr dorthin, was sie vorher und auch kurz nach dern Anschaffung stets gemacht haben.Hin un wieder gehen sie hin, schnuppern und dann ist es langweilig. Streu doch mal Cayenne auf die Pflanzen wenn kein Regen vorhergesagt ist. Am besten vom California Reaper, 2.000.000 skoville. Nein, Spass beiseite. Ich drück die Daumen. LG Birgitt

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      • Ich hatte das als Rattenbekämpfungsmittel gelesen. Auf die Laufspuren Cayenne streuen. Das brennt an den Füßen und sie haun ab. Wenn Du es auf die Pflanzen gibt, dann dürfte es ganz schön im Maul funzen. Und Milch haben die ja nicht. „Lach“. Birgitt

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  4. oh weih, das ist ja super ärgerlich, gerade noch , wenn die Pflanzen selbst vorgezogen sind. Ich weiß, wie viel Herzblut dann dran hängt. Ich hatte die letzten Jahre große Probleme mit dem Maulwurf, der im Gemüsegarten tobte, weil draußen die ERde vertrocknet war und er nichts fand. Der richtet in den Wurzeln durch sein extreme Graberei auch viel an, selbst wenn er sie nicht direkt frisst. Leider muß ich sagen, dass die Schallgeräte überhaupt keine Wirkung zeigten. Alles was mit Geruch zu tun hat ist besser. Gibt es käuflich zu erwerben und ich habe zusätzlich noch billiges Bier und Schnaps in die Löcher geschüttet, weil er den Alkoholgeruch nicht mag. Naja, aber was soll ich sagen, dann kamen tatsächlich Wühlmäuse dazu. Die haben dann richtig Ärger gemacht, sogar meine Rambler fingen an ab zu sterben, weil die darunter waren. Da half dann nur noch die übliche Falle in die Gänge. Dennoch kamen immer wieder neue Löcher dazu, auch wenn ich 2 davon gefangen hatte. Nun ist seit Monaten Schluß, weiß auch nicht warum. Das einzige was ich auffallend fand, dass die Nachbarskatze unentwegt, tag und nacht (Wild-.Kamera grins) in meinem Gemüsegarten herumlungerte. Ist das die erfolgreichste Methode? Ich weiß es nicht, Fakt ist, dass gerade keine mehr da sind, nur noch die Katze…..

    Wünsche dir ganz viel Erfolg und liebe Grüße der Achim

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    • Hallo Achim,
      Katzen sind gut ! ;-). Das mit den Maulwürfen habe ich so noch nicht gehört, das ist ja wirklich übel !
      Bei uns sind sie zum Glück im Garten NE nur auf der Wiese, ins Beet kommen sie nicht, sodass sie uns quasi nicht weiter stören oder ärgern – nur die Hügel müssen regelmäßig vor dem Mähen „begradigt“ werden.
      Vielleicht waren Deine Maulwürfe betrunken vom Schnaps und Wein . Dann noch Wühlmäuse dazu… da kommt „Freude“ auf und das frustriert auf Dauer, wenn man Gemüse/Pflanzen/Blumen hegt und pflegt und dann war alles „für die Katz“ bzw. den Maulwurf/Maus.
      Offensichtlich hat die Katze doch Wirkung gezeigt – ein Glück !
      Bei uns gibt es durchaus Katzen – aber ich denke, sie werden der Mäuseflut niemals Herr, dafür sind es zu wenig Katzen und zu viele Mäuse.
      Jetzt hoffe ich erstmal auf die Schallgeräte ;-).
      Liebe Grüße, Birthe

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        • Ohje, gute Frage – aber sie siedelten sich irgendwann hier auf der Nachbarswiese – ein unbebautes Grundstück, das hin und wieder gemäht wird, an. Dort geht es ihnen prächtig, die Wiese meistens etwas höher, in der Nachbarschaft leckere Salate, Kohlrabi, Früchte, usw., Eine Scheune nebenan, in der man sich als Maus wunderbar verstecken und aufhalten kann – im Winter ist es dort warm und trocken. Was will man mehr ;-)? Die Mäusepopulation ist mal höher, mal niedriger. Dieses Jahr extrem hoch !
          Ganz verschwinden werden sie hier wohl nie wieder, es sei denn, das Grundstück würde bebaut – aber dann sind mir die Mäuse letztendlich doch lieber ;-).
          Besagte Wiese müsste inzwischen vollkommen unterhöhlt sein, es gibt dort hunderte Löcher, Garten HM und mein Garten grenzen direkt daran und so ist es kein Wunder, dass sie Ausflüge zu uns machen…
          Wir werden sie nie wieder los – never :-(.
          LG Birthe

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