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[Urlaub] La Palma im März 6.-13. März 2019, Teil 2

Heute geht es weiter mit meinem Bericht über unseren Urlaub auf der kanarischen Insel La Palma:

Tag 5 (Sonntag): Auf nach Los Tilos ! Eine Tour war ausgesucht – man kann/muss sich mit dem Taxi, das man am Parkplatz am Besucherzentrum buchen kann (oder besser noch VORHER telefonisch!) nach oben bringen lassen – abenteuerlich, kann ich Euch sagen ! An der Casa del Monte angelangt, bot sich uns ein sagenhafter Blick „über den Wolken“ – faszinierend zu beobachten, wie sie  langsam nach oben schwebten, bei blauem Himmel!

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Wir wandern  entlang des Wasserkanals durch ingesamt 13 sehr enge und teils niedrige Tunnel mit unterschiedlicher Länge zu den Quellen des Kanals – („Marcos- und Corderos-Quelle„).

„Im 12. Tunnel wird es nass“, so der Taxifahrer, dies wussten wir auch bereits aus dem Internet und so hatte ich im Hotel morgens noch schnell einen Wasserschutzbezug für den Rucksack gebastelt…

Wir genossen diese Wanderung entlang des Kanals, abenteuerlich und schön. Nach den Quellen ging es dann bergab, teilweise mitten durch ein trockenes Flussbett, kein wirklicher Weg, aber trotzdem – oder gerade deswegen – schön, natürlich, abenteuerlich, immer durch Wald, meist Kiefernwald, später Lorbeerwald – genial !

Nach 6 Stunden erreichten wir das Besucherzentrum, den Parkplatz und somit unser Auto. Schön, aber k.o. ! Diese Tour wird eindeutig in die Top 5 unserer besten Touren aufgenommen !

Nachstehend der Link zur aufgezeichneten Tour bei komoot: HIER

Tag 6 (Montag): Heute bitte eine etwas „einfachere“ Wanderung – auch wenn es gestern quasi nur bergab ging, anstrengend war es trotzdem (über 1.000 Höhenmeter abwärts). Heute vielleicht etwas weniger Höhenmeter… ;-). Gesagt, ausgesucht, getan… Auf nach Jedey im Osten, zu einer „kurzweiligen Halbtagestour“ – ca. 8 km, 590 Höhenmeter… Es ist sonnig…

Zunächst geht es durch Kiefernwald bergauf, weiter über kleingerölliges Vulkangestein, bis zum Paragliding-Startplatz.

Doch hier ist noch nicht die Spitze, weiter steil bergauf mit Abstecher zum Monte Marco – einfach genial, diese Aussicht ! Und die Aussicht auf weitere Höhenmeter hinauf… Also noch weiter hinauf, zum Vulkan Tajuya und zu dessen Kraterrand, etwas unfreiwillig, aber wenn wir schon mal hier sind ;-), und der Blick in die Lavarinne, den Krater hat sich definitiv gelohnt. Heiß ist es, wie gut, dass Herr B. mir seine Schirmmütze leiht, er selbst hat ein Tuch als Sonnenschutz um.

Nun geht es aber doch wieder hinab, endlich… Zunächst durch „verbrannten“ Kiefernwald, die Stämme sind russig schwarz, dennoch treiben sie wieder aus, hier muss es vor nicht allzu langer Zeit gebrannt haben (Recherchen ergaben: In 2017 hat es hier tatsächlich  Waldbrände gegeben). Immer weiter durch den Wald, bis wir auf einen breiten Forstweg treffen, dem wir nun bis fast zum Auto folgen – nicht mehr ganz so spektakulär, aber dennoch mit schönen Aussichten aufs Meer, auf die Berge, die Kiefernwälder, und die Lavarinnen, die wir mehrmals auf den Serpentinen queren. Wirklich beeindruckend !

Nachstehend der Link zu unserer aufgezeichneten Tour bei komoot: HIER

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Als wir nun mit dem Auto Richtung Puerto Naos weiterfahren, kommen wir quasi mitten durch die Lavafelder des Vulkans „San Juan“ (1949) und passieren ein -noch nicht eröffnetes – Besucherzentrum das sogar Metallstege über die dicken Lavasteine gebaut hat.

In Puerto Naos parken wir, flanieren über die Strandpromeande, bedauern, dass wir die Badesachen nicht dabei haben und trinken noch einen Cappucchino – Eis gibt es natürlich auch ;-).

 

Tag 7 (Dienstag): Heute wollen wir zum Besucherzentrum Cumbrecita – mitten im Nationalpark de Taburiente. Hier gibt es zwei Aussichtspunkte – der Blick von dort aus auf die immense Caldera mit einem Durchmesser von sechseinhalb Kilometern sowie die vielen Schluchten, die sie durchbrechen, ist unvergleichlich. Parkplätze gibt es nur in begrenzter Zahl, also muss man sie auch hier reservieren, z..B. im Besucherzentrum. Wir fuhren trotzdem auf „gut Glück“ hin, natürlich waren die Parkplätze aber alle belegt, sodass wir später wiederkommen sollten/durften. Vielleicht ab 16h…?

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Wir fuhren also zurück nach Santa Cruz, wo wir nun endlich die Stadt ausgiebig erkunden konnten. Das große Museumsschiff, die typischen Balkone, das Kloster an der Plaza de San Francisco, der Plaza de Espana – hier kan man vieles entdecken, schön sitzen, schauen und es sich gutgehen lassen.

Einige Eindrücke vom Markt bzw. der Markthalle in Santa Cruz – viele Jungpflanzen gibt es zu kaufen… zu schade, dass ich keine mit in unseren Garten nehmen kann !

Nachstehend der Link zu meiner aufgezeichneten Stadt-Tour bei komoot: HIER

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Am späten Nachmittag dann versuchten wir also noch einmal unser Glück am Cumbrecita-Besucherzentrum – und wir hatten tatsächlich Glück und durften nun nach oben fahren. Hier gibt es einen Rundweg von ca. 3 km, der an zwei Aussichtspunkten vorbeiführt. Wieder wunderschön, die zweifache Anfahrt hat sich wirklich gelohnt !

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Nachstehend der Link zur aufgezeichneten Cumbrecita-Tour bei komoot: HIER

Danach besuchten wir noch die Stadt El Paso, die sich als viel schöner erwies als als erwartet ! Ein wenig spazieren, flanieren, Cappucchino trinken…

El Paso werden wir auf jeden Fall wieder besuchen, sollten wir wieder einmal auf La Palma sein.

Tag 8 – Mittwoch: Rückreisetag. Da wir nicht vor 11 h zum Flughafen aufbrechen müssen, werden wir den Vormittag noch nutzen… Zum Beispiel für einen Spaziergang und die Erkundung von Los Cancajos – mit vielen Hotels und Ferienwohnungen zwischen Santa Cruz und Flughafen.

Wir spazierten durch die „Siedlung“, am Strand entlang, entdeckten sogar noch die Reste der alten Saline dort – schade, dass sie nicht gepflegt bzw. erhalten werden, aber es scheint doch, als ob sich dahingehend etwas tut…?

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Zum Schluss noch ein paar Eindrücke der Flora und Fauna der Insel:

Avocadobäume findet man auf La Palma häufig:

Diese lila Blume wächst auf dem höchsten Berg der Insel – am  Gipfel auf über 2.400 Höhenmeter, in einer vor Wind geschützten Nische, von der Sonne verwöhnt:

Kartoffelfelder sieht man auch hin und wieder:

Eidechsen sieht man selten, meist hört man sie davonhuschen, sobald sie unsere Schritte hören bzw. das Beben der Erde spüren ;-):

Dieser Krähenvogel kannte hingegen wenig Scheu:

 

Kurz nach 11 h hieß es dann aber doch: Abschied nehmen von dieser wundervollen Insel – aber eines steht fest: Wir kommen wieder !

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