Garten-Tagebuch 2019/Im Garten/März

[Urlaub] La Palma im März 6.-13. März 2019, Teil 1

Zum ersten Mal auf der kanarischen Insel La Palma – eine beeindruckend schöne Insel!

Seit einigen Jahren genießen wir unseren „Sommerurlaub“ bereits im Februar/März, ungefähr um die Karnevalszeit. So auch in diesem Jahr… Dieses Mal ging es für 7 Tage auf die wunderschöne kanarische Insel La Palma“.,  auf der es zur Zeit um die 20° waren – mal ein paar Grad mehr, mal ein paar Grad weniger, je nachdem, auf welcher Seite der Insel man sich befindet…

Wenn Ihr möchtet, begleitet uns ein wenig über „La Isla Bonita“ – die schöne Insel, wie sie gerne genannt wird :

Wir hatten uns einen Mietwagen besorgt, den wir gleich am Flughafen in Empfang nehmen  und damit zu unserem Hotel in der Nähe von Santa Cruz fahren konnten. Das Hotel – im Stil eines alten Herrenhauses – gefiel uns wirklich sehr gut: sauber, ordentlich, charmantes Ambiente, nicht zu groß, mit Blick aufs Meer, alles Top!

Von hier hatten wir es nicht weit nach Santa Cruz (ca. 5-10 Minuten mit dem Auto), nach Los Llanos auf der Ostseite ca. 40 Minuten, und auch die anderen Orte sind relativ gut zu erreichen. Wobei man natürlich die Größe der Insel berücksichtigen muss: 47 km lang, 28 km breit. Aber Achtung: Das hört sich klein an, aber durch die (Vulkan-)Berge, und die vielen Serpentinen/Pässe, die man ständig hinauf- und hinunter fahren muss, sollte man schon genügend Zeit einrechnen, will man von A nach B fahren – oder umgekehrt ;-). Macht ja nix, wir haben ja Zeit sprich Urlaub ;-).

Tag 1 (Mittwoch): Unser Anreisetag…Die Flugzeit beträgt ca. 4,5 Stunden. Da unser Hotel nur ca. 25 Minuten vom Flughafen entfernt liegt, waren wir bereits gegen 13h Ortszeit im Hotel (=Zeitverschiebung 1 Std. zurück). Nach „Ankommen“ und Auspacken beschlossen wir, den schönen, etwas windigen Tag direkt zu einer kleinen „Willkommenswanderung“ zu nutzen. Nicht so weit oder gar anstrengend, aber einfach, um uns nach dem Flug die Beine zu vertreten und schon einen kleinen Eindruck der Insel zu bekommen…

Gesagt – getan: Eine kleine „gemütliche“ Waldwanderueng in der Nähe ausgesucht und nach San Pedro gefahren,  nur wenige Kilometer von uns entfernt. Eine Quellenwanderung, die uns zu den „Alten Waschplatz“ an einer Quelle führte, höher, immer höher hinauf den Berg. Wie gut, dass der Camino meist durch Wald führte ;-).

An einer weiteren Quelle bestaunten wir kleine Holzkreuze, die offensichtlich aus Holzstücken zusammengebastelt wurden – eine kleine Heiligenstätte mit Heiligenfiguren und besagten Kreuzen…

Auf dem Weg genossen wir immer wieder tolle Ausblicke, auch der Blick auf die wolkenverhangenen Berge beeindruckte uns sehr.

Auf dem Weg durch den Wald passierten wir eine weitere, noch größere Gedenkstätte auf einer Brücke, in der den 22 Toten gedacht wurde/wird, die hier im Jahr  1957 unter einer Schlammlawine (hohe Niederschläge!) ums Lebens kamen. Traurig…

Ein sehr schöner, kurzweiliger Weg durch den Lorbeerwald rund um San Pedro, zwar doch etwas anstrengender als geplant, aber die Aussicht auf das Meer, die  Quellen, die Heiligenstätten – es war ein toller Einstieg in unseren Urlaubsort !

Nachstehend der Link zur aufgezeichneten Tour bei komoot: HIER

Tag 2 (Donnerstag): Nach dem Frühstück fuhren wir nach Santa Cruz, auch heute wollen wir die Insel per Wanderung erkunden. Bei strahlendem Sonnenschein – und etwas Wind – ging es u.a. zum „Mirador de la Concepcion“, einem wunderbaren Aussichtspunkt über Santa Cruz und das Meer, dann zum Kloster „Monasterio del Cister“, um kurz darauf in einem Restaurant bzw. auf dessen Terrasse ein kühles Bier zu trinken.

Wir wanderten weiter – in netter Begleitung ab dem Restaurant – , rätselten ob des richtigen Weges – verliefen uns einmal (wie meistens ;-)),  da die Wegekennzeichnung nicht eindeutig war (einige Höhenmeter extra ;-)), um dann schließlich über Straße und schöne Wege zu den Ruinen der Mühlen von Bellido zu gelangen, die sich oberhalb von Santa Cruz befinden.

Auf einem fast abenteuerlichen Weg gelangten wir dann in die Stadt, wo wir ein wenig bummelten, uns auf „La Placeta“, einem gemütlichen Platz inmitten des Zentrums, einen Cappucchino, ein Eis usw. gönnten und uns somit auch gleichzeitig für die letzten Höhenmeter zum Auto stärkten ;-).

***

Auch dies wieder eine wunderschöne Tour mit tollen Aussichten/Einsichten auf das Meer, die Landschaft, Geschichte… Es gefällt uns hier sehr !

Nachstehend der Link zur aufgezeichneten Tour bei komoot: HIER

Tag 3 (Freitag): Heute wollen wir in den Süden der Insel – nach Los Canarios und zu den Leuchttürmen nebst Salinen.

Auf dem Weg dorthin verändert sich die Landschaft merklich – es wird karger, das Landschaftsbild wird von Kiefernwäldern geprägt. Je mehr man sich dem Südosten der Insel nähert, umso mehr bestimmen schwarze Vulkanlandschaften das Bild – und Bananenplantagen, die mit hellen Netzen abgedeckt sind und somit weithin sichtbar.

Doch nicht so schnell… zunächst besuchen wir die beiden Leuchttürme am Südkap – Der alte Leuchtturm wird als Informationszentrum genutzt. Sehr windig hier ;-). Direkt neben den Leuchttürmen befinden sich die einzigen noch in Betrieb befindlichen Salinen der Insel. Ein schöner Rundweg mit Infotafeln gibt interessante Einblicke in die Arbeit, die einzelnen Schritte und die Funktionen der Saline. Anschließend gab es natürlich noch einen Cappucchino auf der Besucherterrasse und etwas Salz für zu Hause durfte ebenfalls nicht fehlen ;-).

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An der Küste entlang durch endlose Bananenplantagen fuhren wir weiter in Richtung Norden. Das Besucherzentrum bzw. der Vulkan San Antonio war unser Ziel. Dort gibt es einen kurzen „Rundweg“ um den Krater des San Antonio… nein, es ist nicht wirklich ein Rundweg: Er führt nur zu 1/3 am Kraterrand entlang, immerhin hat man einen guten und beeindruckenden Blick in den Krater hinein, doch es ist anders, als ich es mir vorgestellt habe – es ist kein wirkliches „Loch“, sondern es ist eine große Vertiefung, in der sogar Kiefern wachsen. Außerdem hat man vom Aussichtspunkt am Ende der Strecke einen guten Blick auf den kürzlich ausgebrochenen Vulkan Teneguia, der erst 1971 entstanden ist.

Nachstend der Link zur aufgezeichneten Tour bei komoot: HIER

Den Abschluss der heutigen (Auto)-Tour bildete ein Ausflug in die nahe gelegene , schöne Stadt Los Llanos:

… hier auf La Palma gibt es sogar noch einige Karnevalsveranstaltungen… am Aschermittwoch ist hier wohl  noch längst nicht alles vorbei ;-).

Tag 4 (Samstag): Ziel des heutigen Ausflugs war der „Roque de los Muchachos“, der  mit 2.426 m höchste Berg der Insel, der sie gleichzeitig geprägt hat.

Unterwegs bzw. ca. 2 km vorher hielten wir noch am „Pico de la Cruz„, wo wir ebenfalls schon einen tollen Ausblick genießen konnten.

Sehr windig hier oben, sodass wir beschlossen, nun doch nicht hier wandern zu gehen, sondern tatsächlich bis zur Spitze mit dem Auto zu fahren (nur ca. 20 Parkplätze!). Auf dem Weg „nach oben“ passierten wir das beeindruckend große Observatorium der Insel – hier gibt es einen „reinen“ und klaren Sternenhimmel.

Vom Parkplatz an der Spitze kann man auf einem Fußweg bis zu einem Aussichtspunkt gehen – von hier hat man, gute Sicht vorausgesetzt, einen sagenhaften Ausblick auf den Vulkan, bis nach Teneriffa und La Gomera. , von dort führt ein weiterer Weg (ca. 5-10 Minuten) bis zum Espigon del Roques (größeres Bild Mitte rechts und untere Ecke rechts):

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Nachdem wir also den höchsten Berg“erklommen“ hatten, wenn auch nur mit dem Auto, fuhren wir nach Santo Domingo de Garafia, wo wir aufgrund des Sturmes zwar nicht zum alten Hafen laufen konnten, uns jedoch die Petroglyphen ansahen und die Aussicht am nahen Mirador genossen. So blau das Meer !

***

Uns war es hier tatsächlich zu windig und zu stürmisch, sodass wir beschlossen, weiterzufahren Richtung Barlovento im Norden. Doch dort hielt uns nichts, wir fuhren weiter nach San Andre / Los Sauces, wo wir die schöne Wallfahrtskirche besichtigten, natürlich einen Cappucchino tranken und durch die Stadt flanierten. Sehr schön hier !

Nun weiter Richtung Santa Cruz bzw. Hotel, nicht ohne die längste einbogige Brücke des Landes zu überqueren: 315 mtr. lang, 150 mtr. hoch – welch ein Ausblick !

Hinter der Brücke bogen wir ab – falsch ! Aber nein, hier ist es schön, fahren wir doch ein Stück weiter… Wunderschön hier –  HIER gehen wir morgen wandern !! Willkommen im Naturpark Los Tilos !

Nachdem dies also auch geklärt war, fuhren wir langsam zurück zum Hotel und verbrachten den Abend kartenspielend bei dem einen oder anderen Glas Wein/Bier .

Morgen geht es weiter mit TEIL 2  unseres Urlaubs auf La Palma …. Adios  – Hasta manana !

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3 Kommentare zu “[Urlaub] La Palma im März 6.-13. März 2019, Teil 1

  1. Guten Morgen Birthe.
    Ein interessanter Bericht von La Palma.
    Mir scheint ihr seid richtig Wanderbegeistert. 😉
    Kann man in einer Woche viel von der Insel sehen, da sie so klein ist oder ist es eher unrealistisch?
    Ein Mietwagen soll auf dieser Insel unumgänglich sein, habe ich von Bekannten gehört, die dorthin ausgewandert sind.
    LG, Nati

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Nati, ja wir wandern wirklich sehr gerne und hatten uns vorgenommen, die Insel ein wenig zu Fuß zu erkunden. Ein Mietwagen ist wirklich sehr hilfreich, es geht wohl auch mit Bus, aber mit einem Auto ist man eben doch flexibler und freier ;-).
      In einer Woche kann man schon einiges sehen und erkunden, aber es ist wohl eher ein „erster Eindruck“, den man sich holen kann. Wir haben in dieser Woche keinen Strandurlaub gemacht und waren wirklich nur unterwegs – meistens eben wandernd… Dort, wo wir zu Fuß waren, haben wir recht gute und intensive Eindrücke erhalten und wirklich etwas kennengelernt.
      In einigen Orten waren wir nur kurz – zu kurz – und in vielen Orten und Gegenden gar nicht. Dafür sind 8 Tage wirklich zu wenig. Deshalb werden wir auch definitiv wiederkommen, vielleicht im nächsten Jahr, dann aber für 14 Tage.
      Auch wenn die Insel verhältnismäßig klein ist – sie ist unglaublich vielfältig, schon allein durch die verschiedenen Klimazonen, hier Urwald, dort Strand, dort Vulkane. Beeindruckend schön !
      Herzliche Grüße und einen schönen Abend, Birthe

      Gefällt 1 Person

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