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[Rezept] Fastenbrühe bzw. Gemüsebrühe – selbstgemacht

Seit zwei Wochen faste ich nunmehr – Heilfasten nach Buchinger. D.h: Keine feste Nahrung, nur Wasser, Tee, etwas verdünnten Obstsaft und eine Gemüsebrühe (ca. 300 ml) pro Tag. Keine Frage, dass ich die Gemüsesuppe bzw. Fastenbrühe selbst herstelle, wer hätte auch etwas anderes erwartet ;-)?

Obwohl die Herstellung ganz einfach ist, möchte ich sie heute einmal vorstellen . Ich habe Biogemüse aus dem aktuellen Angebot verwendet:

Zutaten für (m)eine Fastensuppe bzw. Fastenbrühe:

500 g Möhren grob würfeln)

300 g Kartoffeln (grob würfeln)

1 Zuchini (ca. 200g), grob würfeln

2 Porreestangen (Wurzel abschn., äußere Haut entf., Rest in Ringe schneiden)

1 Pastinake (grob würfeln)

1 große Zwiebel (häuten, in Spalten schneiden od.würfeln)

1/2 Fenchelknolle (Strunk entfernen, Rest in grobe Würfel)

3 Selleriestangen (in Stücke)

Reste einer Sellerieknolle (schälen, in grobe Stücke)

Kräuter, z.B. Fenchelsamen, Thymian, Petersilie, Schnittlauch, usw…, KEINEN PFEFFER od. SALZ !!!

ca. 2,5 ltr. Wasser

 

Zubereitung:

Das Gemüse waschen und grob zerkleinern. Da es sich um Biogemüse bzw. Gemüse aus dem eigenen Garten handelt, habe ich weder Kartoffeln, Möhren noch Pastinake geschält, sondern beim Waschen nur abgebürstet.

Alles Gemüse zusammen mit dem Wasser in einen großen Topf geben – das Gemüse muss auf jeden Fall gut mit Wasser bedeckt sein -,  aufkochen lassen und bei schwacher Hitze ca. 1 Stunde köcheln lassen. Kräuter nicht vergessen ;-).

Danach die Suppe auf dem Herd stehen lassen und dort abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen absieben.

Vor dem Servieren erhitzen, ggf. mit einer Prise Salz würzen und mit „Spuren“ von Gewürzen dekorieren.

***

Wer bereits einmal gefastet hat, weiß, WIE lecker diese Suppe Brühe schmeckt !! SO LECKER !

Die so zubereitete Gemüsebrühe ergibt ca. 1,5-2  Liter. Ich fülle sie portionsweise (je ca. 300ml) in Twist-Off-Gläser ab. VORHER erhitze ich sie jedoch im Kochtopf noch einmal, lasse sie kurz aufkochen und fülle sie dann in die vorgenannten Gläser ab. So halten sie einige Zeit im Vorratsregal, auch ohne Kühlung und lassen sich gut mitnehmen (z.B. ins Büro).

Wer mehr Abwechslung sucht, halbiert einfach die Menge und bereitet sich lieber öfter eine Gemüsebrühe zu, dann mit anderen Gemüsesorten – die Auswahl ist groß.

Es kann quasi jedes Gemüse verwendet werden, z.B. auch Paprika, Brokkoli, Süßkartoffeln, Petersilienwurzel,… Ich fand z.B. die Mischung mit mehr Möhren, einer Süßkartoffel, 2-3 Kartoffeln, 1 Porree, 1 Pastinake, 1 Zwiebel, 1/2 Sellerieknolle, 1/2 Fenchelknolle SEHR lecker !

Man kann eigentlich nichts falsch machen – alles Geschmackssache und wie gesagt: Während dem Fasten schmeckt alles gleich nochmal so gut ;-).

*************************

So, noch mindestens eine Woche werde ich fasten, danach geht es ans „Fastenbrechen“. Freue mich schon auf den ersten Apfel…! 🙂

Übrigens: Diese Suppe – Brühe schmeckt nicht nur beim Fasten lecker ! Als Gemüsesuppe mit nur ca. 15-20 Minuten Garzeit schmeckt sie ebenfalls super lecker: Ich habe nach 20 Minuten einen Teil entnommen und sie unseren Männern mit eingelegter Mettwurst und Croutons als Gemüsesuppe serviert – lecker !

In diesem Sinne: Einen schönen Tag ! Birthe

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2 Kommentare zu “[Rezept] Fastenbrühe bzw. Gemüsebrühe – selbstgemacht

  1. Hallo Birthe ,
    gestern saß ich im Garten und habe diie Sonne genossen .
    Heute denke ich daran , mir eine Suppe zu kochen ., weil
    es wieder trüb und ungemütlich ist . Komisch , das ich auch
    an ein Rezept einer Fastensuppe oder eher die Wundersuppe
    dachte und mich auf die Suche begab . Das Rezept anders , mit
    Paprika und Blumenkohl , und eben mit der Gempseeinlage zu
    essen , weil ich eben noch nicht Faste . Aber ich werd es mir
    gleich merken , für meine Fastenzeit vor Ostern . Obwohl so
    richtig faste ich nicht , aber viell. versuche ich es doch mal .
    Dann halte durch und viel Genuss beim ersten Happen danach.
    Lieben Gruß zu dir . JANI

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Jani,
      so eine Gemüsesuppe schmeckt besonders gut im Winter. Man kann das Gemüse eigentlich beliebig tauschen, nur kochen/köcheln lasse ich sie für eine „normale“ Gemüsesuppe nicht so lange… 20 Minuten müssten reichen, damit das Gemüse nicht gar zu weich ist. Einfach ausprobieren ;-).
      Herzlichen Dank für Deine Wünsche und liebe Grüße, Birthe

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