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[Garten HM aktuell] Ende Juli 2018 Übersicht

Lange nicht mehr aus dem Garten HM berichtet… Heute wollen wir also mal schauen, was dort eigentlich so wächst – oder auch nicht wächst… ;-).

Zunächst habe ich vor wenigen Tagen die inzwischen abgeblühte Bienenweide Phacelia  entfernt, das war wichtig, damit Kartoffeln, Brokkoli und Co. nun doch wieder mehr Licht und Luft bekommen. Die recht groß gewachsenen Blumen hatten sich doch recht breit gemacht – und ich brachte es nicht übers Herz, sie den Bienen und Hummeln vorzeitig wegzunehmen …

Hier einmal das Vorher-Nachher-Bild von Samstag:

 

Nun aber der aktuelle Überblick:

 

Vorne links –  im Rahmen des ehemaligen Gewächshauses – und auch im Beet, wachsen immer noch die Brokkolipflanzen vom Frühjahr... Nach der Ernte der Haupt-Köpfe (die teilweise jedoch durch die Hitze schneller in die Blüte gingen als sie Köpfe bildeten) wachsen nach und nach an den Seitentrieben kleinere Köpfe. Nun ist jedoch wohl doch die Zeit gekommen, uns vom Brokkoli endgültig zu verabschieden. „Nachwuchs“ habe ich leider keinen, aber genügend für den Winter tiefgefroren ;-).

Der Kohlrabi, den ich zwischen zwei Reihen Brokkoli im Gewächshaus-Rahmen gepflanzt hatte, wurde regelrecht vom Brokkoli verdrängt und hat im Grunde keine Köpfe gebildet. Zu dunkel, zu eng….

Zuckerschoten und Markerbsen sind so gut wie abgeerntet. Einige Pflanzen habe ich stehenlassen, um die Samen für die nächste Saison zu ernten. Sehen die lila Markerbsen (Desiree Dwarf) nicht lustig aus – wobei nur die Schoten lila sind, die Erbsen selbst sind grün ;-):

Der Porree wächst so vor sich hin, gesetzt habe ich ihn im zeitigen Frühjahr. Wasser bekommt er von mir nur sehr selten, daher ist auch das Wachstum entsprechend dürftig:

Der Blumenkohl, ebenfalls im Frühjahr gesetzt, fängt jetzt erst langsam an, Köpfe zu bilden… Ob das noch etwas wird… ? Es fällt mir schwer, daran zu glauben…

Den Rosenkohl habe ich vor wenigen Wochen ausgepflanzt, er bemüht sich – und hat nicht nur mit der Hitze, sondern auch mit Läusen und Kohlweißlingeiern zu kämpfen… :

Die Kartoffeln (Bamberger Hörnchen) bekommen von mir KEIN Wasser, sie müssen mit dem wenigen Regen auskommen, den sie -eher nicht- bekommen… Beim  Entfernen der Bienenweide habe ich aus Versehen eine Kartoffelpflanze herausgezogen – wie man sehen kann, sind sie noch seehr klein… Wahrscheinlich werden sie auch nicht allzu viel an Größe zulegen, wir werden sehen…

Hier einmal Fotos von den beiden Kartoffelfeldern. Das kleinere Feld bzw. die wenigen Reihen, die nicht mehr ins größere Feld gepasst haben, sieht nicht sehr „schön“ oder „gesund“ aus, es wurde von der Bienenweide wohl doch zu sehr unterdrückt. Nun können sich die Kartoffeln auch hier frei entfalten, mal sehen, ob sie noch etwas aufholen…

Hier das größere Feld (hier wächst nichts außer die Kartoffeln):

Und hier die wenigen Reihen bzw. die wenigen Kartoffeln, die nicht mehr in das andere Feld hineingepasst haben – hier wuchsen Kartoffeln und Phacelia bis vorgestern durcheinander:

Hier einmal den Garten HM mit Blick aus der anderen Richtung:

Der Mais hält sich trotz Trockenheit recht gut – auch wenn er unten viele trockene Blätter bekommt… Gegossen wird er von mir nicht…

Rechts vor den Mais habe ich im Frühjahr eine Süßkartoffelpflanze in die Erde gesetzt, um zu testen, wie sie sich im Boden entwickelt . Sie wächst und gedeiht recht gut, mal sehen, wie die Ernte -im Gegensatz zu den beiden Topf-Süßkartoffeln auf der Terrasse – ausfällt.

Zum Abschluss noch ein ganz aktuelles Foto aus dem Garten HM, das ich gestern abend „geschossen“ habe – die Rucola habe ich endgültig entfernt – waren ohnehin mehr Löcher als Rucola. Einige Brokkolipflanzen habe ich entfernt, ebenso Markerbsen und Zuckerschoten. Sieht viel zu leer aus…!

Lasst es Euch gutgehen, bleibt im Haus oder im Schatten – denn auch heute soll das Thermometer laut Vorhersage wieder weit über 30°C steigen !

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12 Kommentare zu “[Garten HM aktuell] Ende Juli 2018 Übersicht

  1. Hallo Nati, mit Krankheiten hatte ich noch keine Probleme, baue Kartoffeln aber auch erst seit wenigen Jahren an… Mal sehen, wie es bei der diesjährigen Ernte aussieht… Bis jetzt sehen die Pflanzen recht gesund aus – wenn auch etwas dürr 😉

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  2. Hallo Birthe, ich hoffe, Deine Tomaten wachsen noch reichlich. Hier schnell das Rezept. Hatte es fast vergessen.
    Conserva die pomodoro
    5 kg Tomaten
    2 große Zwiebeln
    10 Knoblauchzehen
    2 Selleriestangen
    1 Karotte
    10 Basilikumstengel
    10 Petersilienstengel
    1 Rosmarinzweig
    1 Salbeisträußchen
    1/4 Paprikaschote
    0,2 l Olivenöl
    grobes Meersalz nach Geschmack

    Tomaten habieren, 1 Tasse Wasser dazu, 20 Min. kochen. Flüssigkeit abschöpfen und darin alle zerkleinerten Gemüse und Kräuter 1 Std. köcheln. Beide Breieie durch ein Sieb, mit Salz abschmecken und Olivenöl dazurühren. Kurz aufkochen, ab in Schr aubgläser und im Wasserbad 20 Min. kochen. Fertig .Schmeckt total lecker. LG Birgitt

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  3. Das frag ich mich auch gerade…. mein Mais sieht im Gegensatz zu deinem doch recht gut aus 😉 und was den Blumenkohl betrifft hatte ich gestern abend alle Hoffnung aufgegeben und mir das Entfernen schon für heute morgen gemerkt da hat er auf einmal gezeigt das er doch wachsen kann! Jetzt habe ich wieder Hoffnung!

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    • Hallo Angi, mein Mais sieht gar nicht so übel aus, unten herum ein paar trockene Blätter, ansonsten Fruchtstände… Es handelt sich ja nur um einige wenige Pflanzen in zwei Reihen gesetzt, tortzdem denke ich, wenn der Mais auf den Feldern ohne Wasser auskommt, bekommt meiner das auch hin ;-).
      Den Blumenkohl wollte ich auch schon entfernen, aber da sich nun ansatzweise ein winziger Kopf zu bilden scheint, darf er bleiben… Besser er kommt spät als gar nicht (war ja auch etwas von der Phacelia überwachsen… ;-)).
      Danke und liebe Grüße, Birthe 🙂

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    • Hallo Nati,
      natürlich hast Du recht – wenn man nicht gießt, braucht man sich auch die Mühe mit dem Säen und Aussetzen nicht zu machen ;-).
      Ich gieße – und das reichlich ! Wenn ich Kartoffeln und Mais auch noch gieße, würde das jedoch m.E. zu weit führen bzw. dort ist meine Grenze. Der Porree wurde von der Bienenweide etwas zurückgedrängt, ansonsten wäre er wohl auch schon weiter. Ihn gieße ich max. einmal die Woche, das reicht ihm.
      Wir gießen mit Leitungswasser und ich bin täglich mind. eine Stunde bzw. alle zwei-drei Tage 1,5-2 h – oder länger – mit Schlauch und Gießkanne unterwegs. Dem Brokkoli ist es zu heiß, er geht trotz regelmäßigem Gießen vozeitig in die Blüte…
      Der Kohlrabi ist butterzart, die Erbsen- und Bohnenernte war sehr gut, Möhren sind lecker ! Ich bin zufrieden mit meiner Ernte , auch wenn die Kartoffeln wohl nicht ganz so groß werden.
      Sommerliche Grüße, Birthe 🙂

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      • Hallo Birthe.
        Dann habe ich ja vielleicht etwas von dir gelernt.
        Jetzt bei der Hitze gieße ich das ganze Gemüsefeld, inklusive die Kartoffeln, täglich. Sonst alle zwei Tage. Die Stauden gieße ich nur einmal die Woche, den Rasen überhaupt nicht.
        Ich hätte nicht gedacht das Kartoffeln mit so wenig Wasser auskommen.
        Wir müssen auch mit Leitungswasser gießen, da die Regentonnen schon lange leer sind.
        Liebe Abendgrüße, Nati

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        • Ja, die Fässer sind längst leer und füllen sich auch bei uns nicht so richtig auf, das Dach der Hütte ist zu klein, da braucht es schon längeren Regen…
          Am Hausdach haben wir leider keine Tonne stehen.
          Gestern hat es immerhin sogar wieder etwas geregnet…
          Natürlich wäre es auch bei uns besser, die Kartoffeln und Mais zu gießen, aber ich nehme bewusst eine kleinere Ernte in Kauf…
          Liebe Grüße, Birthe 🙂

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          • Wir haben nur 40 Pflanzkartoffeln gesetzt. Du hast sicherlich mehr.
            Bei dir muss man durch die 3 Gärten auch in größeren Dimensionen denken. Hinzu kommt das ihr Wasser und gleichzeitig in gleicher Menge Abwasser bezahlen müsst. Das ist in einer Schrebergartenanlage nicht so.

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            • Ich habe sie nicht gezählt, viel mehr ist es glaube ich aber gar nicht… 5 kg bei uns und 5 kg im Garten NE.
              Stimmt, wir müssen das Wasser „voll“ bezahlen. Wusste noch gar nicht, dass das im Schrebergarten anders ist… Wieder etwas gelernt – Danke :-). LG Birthe :-).

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            • Wir brauchen kein Abwasser zahlen, das macht viel aus. Müsste für Privatleute mit Gartennutzung auch anders geregelt werden, finde ich.
              10 Kg ist schon eine Menge.
              Ich habe gerade im Netz gelesen das zu wenig Wasser für Kartoffeln zu Krankheiten führen kann. Hattest du damit schon einmal Probleme?

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