Frühjahr/Garten-Tagebuch 2018/Juni

[Kirschessig aus Kirschsaft] – Ein Versuch….

20.06.2018: In diesem Jahr starte ich einmal den Versuch, aus Kirschsaft (kalt gepresst mit einem Zentrifugalentsafter) Kirschessig herzustellen.

Die einfache und allgemein übliche Variante ist natürlich, Weißweinessig oder weißen Essig mit Kirschen zu aromatisieren, indem ich die Kirschen im Essig ziehen lassen. Nicht schlecht, aber müsste es nicht auch funktionieren, die Kirschen zu vergären und daraus Essig zu gewinnen…? Im Netz habe ich kaum etwas darüber gefunden, deshalb:

 Versuch macht klug und es kostet mich ja schließlich nur ein wenig Zeit…

Theoretisch sollte der Saft ja zunächst zu Kirschmost bzw. Kirschwein vergären und anschließend zu Kirschessig (evtl. mithilfe einer Essigmutter).

Zunächst entkernte entsteinte  ich die gepflückten 2,5 kg Kirschen, denn im Zentrifugalentsafter haben Kirschsteine nichts zu suchen. Dafür suchte ich mir ein schattiges Plätzchen unter… dem Kirschbaum natürlich ;-):

Dann ab mit den Kirschen in den (Zentrifugal-)Entsafter… Ergebnis: 1,5 ltr. feinster Kirschsaft ! 🙂

Dann nur noch abfüllen in einen Gärbehälter (Glas), einen Gäraufsatz darauf, diesen mit WAsser befüllen, und nun an einen warmen Ort stellen, damit die Gärung beginnen kann… (auf den Zusatz von Hefe o.ä. verzichte ich – der Apfelessig funktioniert auch ohne… ).

Ob es funktioniert…? Hat jemand von Euch schon Erfahrungen damit gesammelt ?

Ich bin schon sehr gespannt, zumal ich ja ohne jedwede Zusätze arbeite… Natürlich halte ich Euch auf dem Laufenden…

Seid herzlich gegrüßt, Birthe 🙂

Advertisements

12 Kommentare zu “[Kirschessig aus Kirschsaft] – Ein Versuch….

  1. Hallo, gerade auf deinen Blogartikel gestoßen weil ich den gleichen Gedanken hatte wie du. Warum nicht aus Kirschen direkt Kirschessig herstellen?! Nur habe ich noch weniger Erfahrung als du denke ich. Ich mache nur Essig aus Apfelwein und meiner Essigmutter.
    Wie lange lässt du den Kirschsaft stehen? Tust du erst später die Essigmutter dazu?

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Melanie, der Kirschsaft ist inzwischen durchgegoren – das hängt ja von der Temperatur usw. ab. Nun lasse ich ihn noch ein wenig stehen und gebe dann irgendwann die Essigmutter hinzu. Leider habe ich zu wenig Saft gemacht (nur ca. 1,5 ltr.), da kann ich nicht allzuviel ausprobieren. Es müsste auch ohne Essigmutter funktionieren, dann dauert es aber wesentlich länger. Werde mich in den nächsten Tagen mal damit beschäftigen, wenn ich etwas mehr Zeit habe… ;-). LG Birthe :-).

      Gefällt mir

      • Danke für deine Antwort. Ich habe inzwischen auch angefangen zu probieren. Habe die Kirschen einfach entkernt und im Ganzen mit Wasser aufgegossen. Obendrauf noch eine Essigmutter und dann ein sauberes Tuch drüber. Nach ca. 1 Woche riecht es jetzt schon gut nach Essig.

        Jetzt frage ich mich natürlich, wann ich die Kirschen raussieben sollte?! Meine irgendwo gelesen zu haben, dass man es erkennt wenn die Kirschen unten schwimmen. Mh… meine Schwimmen nach nun 10 Tagen noch oben. Ob sie sich irgendwann senken? Denke spätestens nach 14 Tagen werde ich alles durch ein Tuch geben und dann noch mal 4-6 Wochen stehen lassen.

        Berichte doch bitte wie es bei dir weiterging.

        Viele Grüße

        Gefällt mir

        • Hallo Melanie, Dein Versuch hört sich doch vielversprechend an ! Ich habe mich inzwischen noch nicht weiter damit beschäftig, es blubbert schon lange nicht mehr, aber es muss/darf noch eine Weile so „vor sich hin stehen“, ohne Essigmutter o.ä., Du bist da schon einen großen Schritt weiter !
          Mit dem Abgießen kannst Du ja noch ein wenig warten, probiere den Essig doch einfach mal ;-). Ob die Früchte oben schwimmen oder absinken müssen, weiß ich leider nicht…
          Liebe Grüße und viel Erfolg weiterhin mit dem Kirschessig! Birthe 🙂

          Gefällt mir

  2. Ui, da bin ich aber auch mal gespannt. Was für eine Mühe Du Dir machst! Wo bekommt man denn eine Zentrifugalentsafter her? Aus der Schule? Liebe Grüße Birgitt

    Gefällt mir

    • Hallo Birgitt, den Entsafter habe ich schon einige Jahre und er hat mir schon gute Dienste geleistet. Ein ganz einfaches Teil , wie man sie quasi überall zu kaufen bekommt. Die meisten handelsüblichen Kaltentsafter arbeiten zentrifugal, die andere Methode sind Saftpressen.
      Liebe Grüße, Birthe 🙂

      Gefällt mir

  3. Der Kirschsaft sieht sehr lecker aus! Könnte funktionieren – mir gefällt auch die Idee vom Kirsch -„Wein“ ; )
    So habe ich das noch nie versucht, habe nur einmal Johannisbeeren in Essig eingelegt, das war superlecker, die konnte man dann auch im Ganzen mit in den Salat geben. Leider ist der Strauch diesen Winter erfroren… Viel Glück, das wird bestimmt super

    Gefällt 1 Person

    • Ja, Sauerkirschen wären wahrscheinlich noch besser, aber leider habe ich keine, dafür umso mehr Süßkirschen ;-). Habe jetzt nur eine kleine Menge angesetzt, wenn es tatsächlich „funzt“, folgen nächstes Jahr größere Mengen ;-).
      Herzliche Grüße und Dankeschön für den Kommentar, Birthe 🙂

      Gefällt 1 Person

    • Ja, das hoffe ich ;-). Ich hatte vergangenes Jahr Weißweinessig mit Kirschen aromatisiert, aber direkter Essig aus Kirschen wäre mir lieber – und geschmacklich wahrscheinlich viel besser – wenn es funktioniert… ;-).
      Herzliche Grüße, Birthe 🙂

      Gefällt mir

ich freue mich über Eure Kommentare:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.