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[Tagebuch 8.3.18]: Brokkoli 11. Tag – Giraffenhälse oder….? WIE MACHT IHR DAS?

Meine Brokkolisamen, die ich Ende Februar, am 26.2.18 gesät habe, ist wunderbar schnell aufgegangen. Seitdem wächst er auch fleißig, aber leider in die falsche Richtung:

***

Mein Problem bzw. das Problem für den Brokkoli : Es ist zu warm !

Leider haben wir aber nunmal keinen kühleren Platz im Haus (zwischen 15-18°) an dem gleichzeitig auch genügend Licht ist…

Nun hat Herr B. vor wenigen Tagen extra schnell ein Pflanzregal gebaut (Beitrag folgt) und im Flur befestigt, dem vermeintlich kühlsten und hellsten Platz im Haus, aber natürlich immer noch zu dunkel – weil zu weit weg vom Fenster, bei 20-21°, je nach Sonneneinstrahlung auch wärmer.

Ich habe in den vergangenen Tagen wirklich ALLES gegeben : Temperaturen gemessen, verglichen – im Haus, im GH, sobald es dort warm genug warm, hinaus mit den Pflänzchen, wenn zu kalt – wieder hinein…  die Saatschalen gedreht… Wie gut, dass ich diese Woche zu Hause bin ;-). Aber es ist draußen bzw. im GH einfach noch zu kalt (der Temperaturschock kann auch nicht gut sein, also müssen sie da nun „durch“ – ich kann ihnen nicht mehr helfen…

Ich werde abwarten und wohl zusehen müssen, wie die Hälse immer länger werden, bis sie irgendwann umfallen…

Schade, ich wollte einmal besonders früh sein, aber es geht einfach nicht. Es gibt Grenzen – auch für den ambitionierten Gärtner ;-). Somit werde ich noch ein paar Tage/Wochen mit der Brokkolianzucht warten, oder habt Ihr noch Ideen/Vorschläge…?

Wobei wir beim nächsten Thema sind :

Zugegeben, es ist natürlich äußerst schwierig, optimale Verhältnisse zu schaffen für die Vorkultur der diversen Sämlinge bzw. Keimlinge…. Je kälter, desto dunkler dürfen sie stehen  – je wärmer, desto heller müssen sie stehen ! Außerdem sollte das Licht natürlich möglichst von oben kommen oder gleichmäßig ringsum. WIE soll man das schaffen –

               WIE schafft IHR das und WO findet Eure Vorkultur genau statt??

Das würde mich nun wirklich einmal interessieren, da ich davon ausgehe, dass wohl nur wenige

– ein beheiztes Frühbeet/Gewächshaus besitzen

– diese „Pflanzenlampen“ verwenden…?

Ich handhabe das in der Regel so: Nicht allzufrüh mit der Vorzucht beginnen, d.h. vor Ende Februar ergibt das bei mir überhaupt keinen Sinn – da ich nicht über das entsprechende Equipment verfüge.

Nachdem die Samen aufgegangen sind und pikiert wurden, ist es dann meist draußen bzw. im Gewächshaus  immerhin warm genug (ca. 15-20°),  dass ich die Pflänzchen morgens hinaustrage und abends wieder hinein ins warme Haus. Das ging bisher meist ganz gut, aber in diesem Jahr bin ich entweder zu früh, oder die Natur zu spät (zur Zeit wohl beides)…

Nun bin ich gespannt .. wie sich mein Brokkoli weiter entwickelt – und auf Eure Antworten !

Es grüßt herzlich, Birthe 🙂

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14 Kommentare zu “[Tagebuch 8.3.18]: Brokkoli 11. Tag – Giraffenhälse oder….? WIE MACHT IHR DAS?

  1. Wir machen das am Schlafzimmerfenster. Da wir immer kalt schlafen (mit gekipptem, bzw offenem Fenster) und tags die Sonne darauf scheint, geht das gut. Mein Mann legt zum ankeimen Wärmeplatten drunter. Dann kommen sie so bald wie möglich raus auf die Terrasse (Süden) in ein Gewächshaus, das wir dort kurzfristig aufstellen. Das wird ganz gut. Aber wir sind ja auch später dran. Und wenn die Biester mal geilen, dann drehen wir sie immer wieder. LG Birgitt

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    • Hallo Birgitt, ja das mit dem Drehen übe ich auch gerade ;-). Das Schlafzimmer scheint ja tatsächlich schon fast optimal zu sein, und der Erfolg gibt Euch recht :-). Wichtig ist ja, dass es nicht ganz so warm ist – und bei uns sind es quasi überall um die 20°, oder eben kühl und gleichzeitig dunkel… Naja, wir werden sehen, Versuch macht klug ;-. Liebe Grüße und viel Erfolg für Deine Anzucht, Birthe 🙂

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  2. Ihr seid alle schon so fleissig beim ansäen. Da ich leider im Haus keinen geeigneten Platz für die Aufzucht habe, muss ich immer abwarten, bis es warm genug für die Aufzucht im Treibhaus ist. Von daher ist bei mir leider noch gar nichts in der Erde. Aber das wird schon noch. 🙂 Dir wünsche ich viel Erfolg bei den weiteren Aufzuchten. 😉

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  3. Hallo Birthe,
    ich glaube, man darf sich nicht anstecken lassen, von den vielen im Netz, die schon alles so zeitig aussäen. Ich hatte im Buchladen letzte Woche ganz erstaunt den Gartenkalender vom Biogärtner Wolfram Franke (kraut&rüben) in der Hand. Er empfiehlt grundsätzlich, nie vor Mitte März zu beginnen….sogar bei Chili. Mit Brokkoli hab ich leider keine Erfahrung.
    LG Sigrun

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    • Liebe Sigrun,
      da hast Du sicherlich recht: Man lässt sich zu schnell anstecken – von den frühlingshaften Temperaturen, von Berichten im Netz über erfolgreiche Anzuchten (unter optim. Voraussetzungen) usw.
      Ich werde auch künftig bei meiner Aussaat ab März bzw. Mitte März bleiben – so habe ich es bisher eigentlich immer gemacht, aber einen Versuch war es mir wert… Nun kann ich künftig getrost den Februar ohne Aussaaten an mir vorüberziehen lassen ;-). Danke und herzliche Grüße, Birthe 🙂

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  4. Ich ziehe nur noch Tomaten vor, für mehr habe ich keinen Platz. Und damit habe ich in diesem Jahr erst im Februar angefangen. Was aber wohl immer noch recht früh ist. Die Pflanzen stehen auf Fensterbänken an der Südwestseite des Hauses.

    ZuDeinen Brokkolipflänzchen würde ich mal behaupten, dass Du sie gut auch noch Mitte bis Ende März hättest säen können und sie trotzdem noch kräftig geworden wären. Man sollte in der Tat warten, bis man ihnen wenigstens halbwegs optimale Bedingungen bieten kann. Dazu braucht man eine Menge Geduld, und das ist nicht einfach, das weiß ich.

    Deinen Pflänzchen kannst Du jetzt wohl nur helfen, indem Du sie täglich drehst. Falls Dein GH frostfrei ist, könntest Du sie dort auch über Nacht lassen, wenn Du sie warm einpackst. Sprich: Haube über die Saatschale und mit einer doppelten Lage Vlies abdecken. Du kannst das ja mit einem Teil der Pflanzen versuchen. Wenn es klappt, holst Du die anderen nach, wenn nicht, kannst Du ab April/Mai direkt ins Beet säen (dann aber auch nachts noch mit Vlies abdecken. Sicher ist sicher…)
    LG Christina

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    • Hallo Christina,
      vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar mit den hilfreichen Tipps ! 🙂 Genau das werde ich auch machen: Ich werde im März/April noch nachsäen, so war es ohnehin geplant, aber ich wollte ja schon unbedingt im Februar loslegen und den ersten Brokkoli möglichst früh ernten. Das wird wohl nix, aber auch März ist ja noch nicht wirklich spät , zumal er wahrscheinlich unter den besseren Bedingungen umso schneller wächst…
      Im Gewächshaus übernachten lasse ich den Brokkoli nicht, er muss nun da durch – entweder er wächst weiter oder er „fällt um“ ;-). LG Birthe 🙂

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  5. Hallo Birthe,
    ich hab auch keine optimalen Bedingungen, deshalb fange ich nie vor April mit der Aussaat an. Diese wachsen dann wesentlich flotter und gesünder. Diese gesunden Jungpflanzen holen dann oft sogar die zu früh ausgesämten ein. Meine Erfahrung ist, dass ich durch die spätere Aussaat nicht wirklich was verliere.
    Liebe Grüße Arlene

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  6. Ich habe es im ersten Jahr auch ausprobiert.
    Leider haben wir kein Südfenster (für mich zum Glück, wegen Hitze), so ist aus den Pflanzen nichts geworden. Unser Garten ist auch zu weit weg um ständig das Jungzeug raus und rein zustellen.
    So kaufen wir halt Junggemüse oder setzen die Samen direkt in die Erde.
    Dieses Jahr will mein Mann aber einen Hokkaido selbst großziehen, kann ja berichten ob es glückt.
    LG, Nati

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    • Hallo Nati,
      zum Glück gibt es ja das Junggemüse im Frühling auch überall zu kaufen… Und es ist eine wirklich gute Alternative zum Selberziehen, wenn man eben nicht die Möglichkeit dazu hat. Ich kaufe auch des öfteren Jungpflanzen – die ersten Salatpflänzchen bisher immer, und auch später habe ich bisher oft Gemüse nachgekauft und gesetzt. Dies ist eigentlich auch mein erster Versuch, Brokkoli und Co. so früh indoor vorzuziehen, aber nun zeigt sich offenbar, dass später offensichtlich doch besser ist ;-).
      LG und viel Erfolg mit der Anzucht von Hokkaido ! Birthe 🙂

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