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Auszeit vom Winter: Eine Woche Madeira … 20 Grad Temperaturunterschied

Kurz und gut: Unsere Wahl fiel auf Madeira – und es war wirklich wunderschön dort – wir haben uns die Insel u.a. per Mietwagen erkundet, sind gewandert, haben die Wärme und die Auszeit genossen …

Wir Gärtner kennen das: Im Sommer, wenn im Garten Hochbetrieb herrscht, ist Urlaub oft nur mit schlechtem Gewissen möglich… Außerdem ist es zu Hause dann auch sehr schön, wenn alles grünt und blüht…

Daher haben wir uns in diesem Jahr dazu entschlossen, uns einen Urlaub im Februar zu gönnen, wenn im Garten ohnehin noch „nichts los“ ist…

Irgendwohin, wo es um diese Zeit warm und hoffentlich sonnig ist. Nicht unbedingt zum „Beachen“, sondern zum Erholen, Wandern, Genießen….Und nicht so weit sollte es sein, mehr als 3-4 Stunden Flug wollen wir für 8 Tage Urlaub nicht auf uns nehmen. Gran Canaria oder Madeira – soviel wussten wir schon, also ab ins Reisebüro, beraten lassen… und buchen (übrigens: Im Reisebüro ist es günstiger als im Internet ;-)).

Unsere Unterkunft war übrigens kein „Hotelbunker“, sondern eine recht kleine, aber feine,  4-Sterne-Quinta mit Blick aufs Meer, nur 10-15 Gehminuten entfernt vom Ortskern der Hauptstadt Funchal.

Wenn Ihr möchtet, begleitet uns einfach …: (Achtung: Bilderflut ! ;-))

Madeira ist als Blumeninsel bekannt, jetzt im Februar blüht natürlich nicht ganz so viel wie z.B. im April/Mai, aber dennoch gibt es immer wieder bunte Blüten zu entdecken, in den Parks, in privaten Gärten, in der Natur… Zur Zeit hauptsächlich Strelitzien, Hibiskus, Echium Candicans („Der Stolz von Madeira“, Bougainvillea, hin und wieder blühende Aloe Vera, Agaven, besonders beeinddruckend die „Drachenbaum-Agaven“, deren „Schwanenhälse“ weithin sichtbar sind und ihre Blicke auf sich ziehen – auch wenn sie uns zur Zeit ihre gelben Blüten leider nicht zeigten. Aber auch andere Blüten gibt es zu entdecken, wenn man nach Ihnen Ausschau hält, denn sie drängen sich zur Zeit einerseits nicht auf, fallen andererseits aber gerade durch ihre bunten Farben ins Blickfeld…

Einige Blumen, die wir auch in unseren Breitengraden kennen, haben wir ebenfalls entdeckt, z.B. einige Wandelröschen, wilde Malven, niedrige Margeriten, ein paar blühende Rosen und sogar ein paar Osterglocken, viel wuchernde Kapuzinerkresse ohne Blüten, usw…

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Auffallend natürlich die allgegenwärtigen Bananenstauden bzw. -Bäume, die Zuckerrohrpflanzen, in den Wäldern dann Eukalyptusbäume, Lorbeerbäume, und im Hochland das Moor, das allerdings bei unserem Besuch eher im Nebel versank…

Nachstehend noch mehr Blumen- und Blütenbilder, dazu Bananen, Bäume mit langen Flechten, Eukalyptusbäume, und Gemüsegärten (Terrassengärten). Häufig sieht man verlassene bzw. verwilderte Terrassengärten, die offensichtlich nicht mehr bearbeitet werden. Nun wächst Unkraut oder Gras darüber… Interessant – wenn auch nicht ungewöhnlich,  fand ich die Entdeckung eines Feldes, in dem wohl eine Art Kohl als Nachkultur zu Tomaten angebaut wurde. Zum Ansehen der Galerie einfach ein beliebiges Bild anklicken und die Galerie mit dem Pfeil weiterverfolgen….

Aber Madeira ist nicht nur wegen seiner Blütenfülle einen Besuch wert, sondern die Landschaft ist insgesamt einfach  wunderschön, durch die unterschiedlichen Klimazonen sehr vielfältig (wir hatten für einige Tage einen Mietwagen) und die Menschen sind sehr freundlich und nett. Hier nun einige weitere Eindrücke verschiedener Orte rund um die Insel:

Fangen wir mit der Hauptstadt Funchal an:

Hier findet täglich Markt in den MarkthallenMercado do lavradores“ statt, es gibt frischen Fisch, regionale Früchte, Gemüse, Blumen, Samen usw. . Es herrscht reges Treiben und man kann zuschauen, probieren, kaufen.

Eine kulinarische Spezialität ist übrigens der regionale schwarze Degenfisch (mit gebratenen Bananen – sooo lecker!) – sieht hässlich aus, schmeckt köstlich !

Die „Rua de Santa Maria“ in der Altstadt ist direkt nebenan – sie ist berühmt durch ihre künstlerisch bemalten Türen, die gemütlichen und guten Restaurants – und natürlich das besondere Flair, das die obige Kombination ergibt…

Auch die „Neustadt“ ist sehenswert – es gibt viele schöne Plätze, alte Kirchen, Geschäfte,  Cafés, Brandy“s Weinhandlung mit Museum und Führung (inkl. Verkostung).

Bildergalerie:

Funchal, Madeira, Hafen

Funchal, Madeira, Cafe

Funchal, Madeira

Funchal, Eidechsen in der Sonne

Nicht vergessen, den Blick auch auf den Boden zu werfen !

Funchal sahen wir uns bereits in den ersten beiden Tagen an  – ohne Auto .

Am ersten Abend trafen wir uns mit Freunden, die zufällig auch hier weilten. Sie nahmen uns mit in die Altstadt und wir bekamen bereits erste Eindrücke der „Rua de Santa Maria“ – optisch, akustisch – und kulinarisch – und das gemeinsam mit lieben Freunden – besser kann kein Urlaub beginnen – Liebe Grüße !

Tag 2)

Heute erkundeten wir Funchal in die „andere Richtung“, d.h. nicht in Richtung Centro, sondern in Richtung der „Hotelpromenade“, die nach Westen führt und hinter den Hotels an der Küste entlangführt. An den Hotels vorbei pulsiert das Leben, gelangt man schließlich hinunter an den Weg direkt an der Küste, wird es merklich ruhiger – und idyllisch. Der Weg führt Richtung Camara de Lobos. Schließlich passierten wir noch ein schönes Restaurant direkt am Meer, gingen durch den Tunnel auf die andere Seite des Felsens und über einen Holzsteg über einen steinigen Strand. Als der Weg kurz darauf offensichtlich wieder die Küste verließ, spazierten wir uns über eine steile Treppe bergauf zur Bushaltestelle und fuhren mit dem nächsten Bus zurück nach Funchal.

Tag 3)

Heute erkundeten wir einem sogenannten „Hop on-Hop-off-Bus“ Funchal und Umgebung. Wir entschieden uns für die rote Linie und verschafften uns auf einer kompletten Rundfahrt (ca. 1,5 Std.) einen ersten Überblick.

Danach fuhren wir noch einmal rund und stiegen im idyllischen Fischerort Camara de Lobos aus. Hier verweilten wir am malerischen Hafen mit seinen bunten Booten, ließen das Geschehen auf uns wirken und flanierten bei strahlendem Sonnenschein durch die Gassen. Ein wunderschönes Örtchen. Oberhalb des Hafens gibt es übrigens ein Restaurant, in dem Winston Churchill sich gerne aufgehalten haben soll…

Tag 4)

Auf dem Weg gen Osten:

Camacha – mit Korbflechterei:

Machico  – auch hier so manche verzierte Tür, eine alte Festung…

Wanderung zum östlichsten Punkt der Insel – 4 km Hin- und 4 km Rückweg (3 km bis zur „Oase“ Casa do Sardinha=Besucherzentrum ohne WC ;-)) : 3-3,5 Stunden bergab, bergauf, bergab, bergauf…. mitunter recht steil, besonders das letzte Stück am Ostpunkt (kurz vorher begrüßt den Wanderer eine kleine Madonnenstatue in einer Felsnische). Dies war unsere erste Wanderung in dieser Saison – aber es ging dann doch ganz gut… Und für diese  einmalige Ausblicke hat sich jeder Schritt gelohnt !

(Meine Aufzeichnung der Wanderung bzw. des Rückweges (ab ca. 50-100 mtr.unterhalb des Pico do Furado ) bei komoot : HIER

Nun weiter Richtung Norden, nach Porto da Cruz, wo wir durch Zufall auf eine Rumdestillerie stießen:

Die nächste – und gleichzeitig letzte Station für diesen Tag war Santana, bekannt für seine hübschen, bunten, strohgedeckten Häuser, die es dort zu bewundern gibt:

Tag 5:)

Heute ging es über die Inselmitte hinweg  an die Nordküste:

Auf dem Weg nach Ribeiro Frio machten wir einen kurzen Halt in Monte und dem Aussichtspunkt Terreiro da Luta:

Nach diesem kurzen Halt ging es also weiter nach Ribeiro Frio, das bekannt für seine Fischzucht ist – hier regnete es leider, sodass wir nicht lange verweilten oder gar zu den „Balkonen“ wanderten, von denen wir dank Nebels ohnehin „nichts“ hätten sehen können.

Besonders interessant finde ich die Bäume  mit den langen Flechten, die es im Wald, und später auf der feuchten Hochebene besonders oft, gibt.

Dann ging es über Faial und Santana, ein Abstecher in das kleine Dorf Ilha, weiter nach Sao Jorge, wo wir jedoch zunächst am Walaussichtspunkt Miradouro da Vigia“ hielten, den Ausblick und einen besonders guten „Espetada“ vom Grill genießen konnten – so lecker !

In Sao Jorge selbst schauten wir uns die alte Wassermühle und Sägemühle an. Außerdem gibt es  hier ebenfalls strohgedeckte Häuser, allerdings quadratisch und nicht so bunt. Da sie nicht vermarktet werden wie in Santana, kennt kaum jemand diese Häuschen – schade…

Nun ging es weiter nach Sao Vicente. Da es gerade anfing zu regnen, beschlossen wir, die Vulkangrotten zu besichtigen. Ein sehr gute Idee ! Zunächst eine toll gemachte Vorführung mit Zeitreise (Showeffekte) und 3D-Film, danach Führung durch die Höhlen. Ca. 1,5 Std. sollte man einrechnen, aber es lohnt sich ! Sehr beeindruckend.

Tag 6)

Heute fuhren wir zunächst zum Miradour Cabo Girao oberhalb Funchals. Dort gibt es einen Skywalk mit spektakulärer Aussicht. Kein Wunder, denn Cabo Girao zählt zu den höchsten Steilküsten der Welt. Toller Ausblick – wenn man denn etwas sehen könnte, doch wir sahen: NICHTS! Schade, aber es war einfach zu neblig und wolkenverhangen. Ein Blick in die Ferne – nach Funchal – war immerhin möglich, aber die Steilküste selbst befand sich in den Wolken..  Auch der kurze „Kaffee-Aufenthalt“ im Restaurant half nichts, die Wolken lösten sich nicht auf und so fuhren wir eben ohne den viel gepriesenen Ausblick weiter…

Also fahren wir doch besser nach Ribeira Brava an der Südküste, vielleicht ist es dort etwas sonniger? Tatsächlich schien hier die Sonne, es war mit 18° warm. Ein schöner kleiner Ort, einem winzigen Hafen und einem Leuchtturm (leider geschlossen).

Nachdem wir hier etwas flanierten, zog es uns ins Landesinnere. Über den Encumeada Pass ging es steil bergauf, natürlich auch hier:  Nebel. Die Querverbindung über die Berge nach Porto Moniz war wegen Steinschlags gesperrt, sodass wir über Sao Vicente an die Nordküste fuhren. Von dort erreichten wir dann den schönen Ort Porto Moniz mit einem schönen, natürlichen Meeresschwimmbad und bizarren Felspools. Hier bewunderten wir die hohen Wellen, die gegen die Felsen schlugen – ein tolles Naturschauspiel!

Da wir uns ja nun doch für heute die Hochebene vorgenommen hatten, fuhren wir irgendwann wieder den Berg hinauf, um über Santana die Hochebene und das Hochmoor zu erreichen. Unterwegs begegneten uns hin und wieder Kühe, die hier frei herumlaufen dürfen. Man muss schon langsam fahren („Schnell“ gibt es hier ohnehin nicht beim Autofahren) und auf evtl. auf der Fahrbahn befindliche Kühe achten. Außerdem war es natürlich wieder neblig, was allerdings auch durchaus seinen Reiz hat – die Bäume mit ihren langen Flechten und Moosen sorgen für fast schon unheimliche Bilder… Schön !Das Hochmoor Paul da Serra  ist landschaftlich eher karg, hat aber gerade dadurch seinen eigenen Reiz.

An einer Kreuzung entschieden wir uns dafür, diese neblige Landschaft zu verlassen und fuhren über Ribeira da Janela zurück nach Porto Moniz. Von hier aus gibt es allerdings keine Schnellstraße in den Südwesten nach Ponta do Pargo, also hieß es: WIEDER hinauf nach Santana und von dort aus durch beeindruckende Eukalyptuswälder

hinab nach Ponta do Pargo am Westzipfel der Insel. Hier gibt es einen Leuchtturm, der aber leider inzwischen geschlossen war (wir hatten inzwischen 17.30h). Trotzdem konnten wir natürlich die Aussicht genießen …

***

… und weiter ging es Richtung Funchal. Unterwegs hielten wir noch in Calheta, einem schönen Ort an der Südwestküste. Dort bekamen wir sogar noch die Gelegenheit, das örtliche Zuckerrohrmuseum besichtigen – mit Rumprobe (bzw. Zuckerrohrschnaps) Wir wunderten uns, aber es ist tatsächlich bis 19h geöffnet – und wir hatten ja erst 18h… Wir schlenderten noch durch die Gassen von Calheta

und begaben uns nun endgültig auf den direkten Rückweg nach Funchal.

Tag 7:

Unser letzter Tag… Heute wollen wir noch einmal die Sonne genießen und etwas wandern. Also auf der Südseite bleiben… Wir hatten uns eine Wanderung herausgesucht, die an zwei Levadas (Wasserkanälen) entlangführt, der Levada Moinho (unten) und der Levade Nova (oben). In Lombada, einem kleinen Ort oberhalb von Ponta da Sol, war der Einstieg in die Tour – wunderschön im Hang und in den Bergen gelegen, tolle Ausblicke ringsum.

Die Wanderung selbst stellte keine großen Ansprüche an die Kondition – auch die Wege sind nicht unwegsam, steinig, es geht auch nur einmal eine Treppe steil bergauf  – aber sie sind schmal – und es geht abseits des Weges des öfteren sofort  STEIL bergab! Also sollte man ABSOLUT schwindelfrei sein ! Für mich kein Problem, manchmal gab es sogar Geländer, an anderen Stellen wiederum nicht (an denen sie durchaus angebracht wären ;-)).

Die Highlights dieser Tour waren dann eindeutig der große  Wasserfall, hinter dem der Weg vorbeiführt, und der anschließende Tunnel (ca. 200 mtr. Länge), für den man also eindeutig Licht benötigt. Taschenlampe hatten wir keine, Herr B. nahm kurzerhand sein Hand und blitzte mit der Kamera (wir haben also mind. 100 Fotos vom Tunnelboden ;-)))))). Aber ein toller Weg mit tollen Eindrücken !

Meine GPS-Aufzeichnung der Tour : HIER

Nach der Wandertour konnten wir natürlich nicht fort, ohne Ponta do Sol zu besichtigen und zu erkunden.  Immerhin soll Ponta da Sol der Ort mit den meisten Sonnenstunden der Insel sein ! Allerdings nicht heute nachmittag ;-). Trotzdem fanden wir den Ort wirklich reizend, so reizend, dass wir uns  im netten Strandcafe stärkten – ja, richtig gelesen: „Strand“ – hier gibt es sogar einen -Stein-Strand !

Da uns Ribeira Brava so gut gefallen hatte, hielten wir auch dort noch einmal.

Abends unternahmen wir kurzentschlossen noch eine Tour  nach Canaca Garajau zur überlebensgroßen Christus-Statue Cristo Rei. Schade, dass wir knapp den Sonnenuntergang verpasst hatten, aber das allerletzte Abendlicht reichte dennoch für wunderschöne Ansichten über das Meer und über Funchal.

***

***

Die Temperaturen lagen während unseres Aufenthaltes zwischen 14-18/20 Grad, je nach Ort (im Norden und in der Inselmitte und auf der Höhe war es natürlich oft wesentlich kühler und feuchter).

Da die Wetterlage während unseres Aufenthaltes eher wechselhaft war, hatten wir ingesamt zwar „gutes“ Wetter mit vielen sonnigen Abschnitten, vor allen Dingen natürlich im Süden, aber es war doch eher bewölkt, kurze Regenschauer nicht ausgeschlossen.

Ein toller Urlaub, eine tolle Insel, viele schöne Eindrücke, und man kann sich gut vorstellen, wie Madeira im blühenden Frühling aussieht – Bunt !

Das war ein langer, bildgewaltiger Reisebericht… ;-)…

Doch er darf nicht enden ohne einen prominenten Bewohner der Insel Madeira: Cristiano Ronaldo wurde auf der Insel geboren und ist dort aufgewachsen. Ihm zu Ehren gibt es nicht nur mind. ein Fußballstadion auf der Insel, sondern auch ein Museum in Funchal und einige Denkmäler:

Eine -etwas bizarre – kleine Figur, genauer gesagt der Kopf, steht direkt am Flughafen in Funchal, eine andere, überlebensgroße Figur steht am Hafen in Funchal

Das war’s jetzt aber endgültig aus Madeira für heute, viel Spaß beim Lesen, schauen und mitreisen wünscht

Birthe 🙂

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13 Kommentare zu “Auszeit vom Winter: Eine Woche Madeira … 20 Grad Temperaturunterschied

  1. Hi Birthe,

    gerade wollte ich unserer portugiesischen Gastgeberin in Nordportugal den „Stolz Madeiras“ vorführen. Dabei bin ich auf deinen Bericht gestoßen. 🙂
    (den Rest schaue ich mir später an 😉

    Dass dir Madeira gefallen hat, wundert mich nicht. Schließlich werden wir diesen Sommer zum 22 Mal (!) auf unserer Lieblingsinsel sein.
    Beim nächsten Mal müsst ihr unbedingt noch ein paar der alten Wege und/oder Levadas im Inselinneren erwandern. Wir finden auch nach mehr als 25 Jahren immer wieder Neues!

    Nach dem Foto mit dem Kohl, der der Tomate folgen soll, habe ich noch nicht genauer geschaut, aber es wird wahrscheinlich der COUVE GALEGA sein.
    Ein portugiesischer Stammkohl, den man überall in Portugal findet (vor allem aber im Norden , z.B. unter den Weinranken) . Daraus wir unter anderm die klassische Caldo Verde bereitet: Eine Kartoffel-Kohlsuppe mit feingeschnittenen Blättern, etwas Chouriço und Olivenöl.
    Netterweise wächst er auch hier. Er überlebt bei uns im Garten (Rhein/Main) etwa 1-2 Winter , wird bis 2 Meter hoch und blüht sehr hübsch. Die jungen Blätter schmecken auch lecker im Salat! Ich finde, etwas frisch und würzig: wie eine Mischung zwischen Kohl und Sauerampfer. Beglückte Kollegen (er sät sich brav aus) haben auch schon Kohlrouladen und anderes damit gemacht.

    LG
    iris

    Beim Thema Madeira (oder PT) habe ich ein gewisses Sendungsbewusstsein -also bei Fragen zum nächsten Urlaub …

    PS
    Caniço (Schilfrohr) Garajau

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  2. Boa, da wird man ja richtig neidisch. Da hätte ich auch mal Lust hinzufliegen. Erinnert mich irgendwie total an Hawaii. Was für eine gute Idee, diese Reise um diese Jahreszeit zu machen. Sonst traut man sich ja nicht, wegen des Gartens. Schön, dass Du wieder da bist. Birgitt

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Birgitt, auf Hawai widerum war ich noch nicht… ;-). Ja, im Februar ist im Garten auch noch „Urlaubszeit“ und bei diesem Frost ist draußen wirklich nichts zu tun. So haben wir wirklich eine „Winter-Auszeit“ gehabt. Herzliche Grüße und Dankeschön, Birthe 🙂 !

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  3. Hallo Birthe,

    Du willst uns nur neidisch machen mit diesem Bericht und der Bilderflut, gib’s zu!
    Nein, Spaß!!

    Es ist wunderbar, wenn Du uns an Deinen Eindrücken auf dieser beeindruckenden Insel teilhaben lässt! Ich reise ja nicht so gern und freue mich immer über Berichte aus fernen Gegenden.

    Eigentlich wollte ich als einzige, winzigkleine Kritik noch anmerken, dass ich mir von einer Gärtnerin ein paar mehr Bilder von den (Nutz)Gärten gewünscht hätte, als mir die Idee kam, auf meinem eigenen Blog (ichbindannmalimgarten.de) eine neue Seite einzurichten mit dem Titel „Nutzgärten der Welt“ und dort Beiträge von Reisenden zu diesem Thema zu versammeln.

    Da Du die Auslöserin dieser Idee bist, frage ich Dich mal als erste, ob Du nicht Lust hättest, ein paar Worte zu den Nutzgärten auf Madeira für meinen Blog zu verfassen (vielleicht hast Du ja dazu auch noch ein paar mehr Bilder)?

    Was meinst Du?

    Schöne Wintertage noch
    Jürgen

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Jürgen, danke für Deinen Kommentar :-). Kritik/Verbesserungsvorschläge nehme ich gerne entgegen, mein Tipp für mich ist z.B.: Ich muss mich kürzer fassen, aber es fällt mir einfach zu schwer… ;-).
      Ich habe noch das eine oder andere Foto von Nutz/Gemüse-Gärten aus Madeira Deine Idee mit den „Nutzgärten der Welt“ finde ich einfach GENIAL ! Super !
      Da kommt sicherlich im Laufe der Zeit eine interessante Sammlung und Übersicht zusammen !
      Gerne stelle ich DIr noch Infos/Text und Fotos zur Verfügung… Gib einfach Bescheid, wann es losgeht.
      Liebe Grüße und viel Spaß, Birthe 🙂

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  4. Hallo Birthe,
    toller Bericht und ich bin alle Stationen im inneren Auge mitgefahren. Vor ein paar Jahren war ich schon mal dort und war sehr angetan von der Insel. Bei der momentanen Kälte träumt man sich gerne in wärmere Gefilde.
    Liebe Grüsse Arlene

    Gefällt 1 Person

    • Lieben Dank für Deinen Kommentar. Ja, im Winter ist es schön, da man der Kälte hier entfliehen kann. Madeira ist allerdings zu jeder Jahreszeit eine Reise wert – die Temperaturen schwanken nicht allzu sehr – und Blüten gibt es auch jederzeit, mal mehr, mal weniger :-). LG Birthe 🙂

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