Fotos/Sonstiges/Wanderungen

[Urlaub] 3 Tage Cuxhaven-3 Tage Hamburg, 24.-30. Juli 2017

Unser diesjähriger Familienurlaub führte uns -recht kurzfristig – nach Cuxhaven – Döse. Junior ist mitten in der Ausbildung, Tochter B. beginnt im August ihre berufliche Karriere. Wir wollten einfach noch schnell und kurzfristig gemeinsam Urlaub machen – wer weiß schließlich, ob und wann wir noch einmal alle gemeinsam Urlaub bekommen…?

Nach einigem Überlegen – wie und wo wir diese Reise für ALLE interessant und erholsam gestalten können, enschieden wir uns für

drei Tage Cuxhaven und anschließend drei Tage Hamburg.

In Cuxhaven haben wir  „früher“ mit den Kinder mehrmals und gerne die Ferien an der Nordsee verbracht – in Duhnen, am Strand, im Watt, diese Ferien werden für immer unvergessen bleiben ! Dieses Mal jedoch hatten wir uns einen Ausflug nach Helgoland vorgenommen (dort waren die Teenies noch nie!), außerdem eine Wattwanderung zur Insel Neuwerk – ebenfalls „Neuland“. Fehlt nur noch gutes Wetter… Naja… , auch hier hatten wir einigermaßen Glück. Sommer, Sonne satt sieht anders aus, aber dennoch können wir mehr als zufrieden sein.

Tag 1: Nach unserer Ankunft am Montag-Nachmittag (24.7.) im Hotel in Döse zog es uns natürlich als erstes an den Strand, nur wenige Meter von der Unterkunft entfernt. Auf dem Deich entlang nach Duhnen, wo wir uns sofort „heimisch“ fühlten. Gemütlich dinieren…

Da für den nächsten Tag (Dienstag) Regen gemeldet war, beschlossen wir…

Tag 2: … mit dem Schiff nach Helgoland zu fahren.

Dort waren wir – zumindest mit Kindern – noch nicht. Morgens um 8.30 h ging es zu Fuss (ca. 40 Min.) zur Anlegestelle im Fährhafen, unterwegs holten wir uns noch ein „Frühstück auf die Hand“in Form von Brezeln und Brötchen. Die Fahrt selbst dauerte ca. 2,5 Stunden, das „Ausbooten“, so wie wir es von früher kannten, gab es -leider- nicht mehr. Tatsächlich regenete es an diesem Tag nur einmal – nämlich durchgehend… Mit unseren Regenjacken ausgestattet, gingen wir an Land, drehten die „Touristen-Pflichttour“, vorbei an den bunten „Hummerbuden“, den Berg hinauf, um dann den Klippen entlang zum Naturschutzgebiet „Lummenfelsen“, der „Langen Anna“,  wo sich zur Zeit Hunderte oder gar Tausende von Basstölpeln zur Brut eingefunden haben. Ein sagenhafter Anblick – selbst im Regen und bei Wind ! Dann einfach dem Rundweg weiter folgen, vorbei am Leuchtturm, um schließlich wieder am Ausgangsort anzukommen. Es regnete inzwischen kaum noch, sodass wir den Weg nun am liebsten noch einmal gegangen wären… Aber nun setzten wir uns noch „auf einen Kaffee“ in die Bunte Kuh, stöberten in den Geschäften, die allerdings überwiegend „zollfreie“ Waren wie Zigaretten und Alkohl verkaufen – ziemlich eintönig. Früher gab es hierhin nach Helgoland sogenannte „Kaffeefahrten“, um  zollfrei und günstig einzukaufen…

Schon war es auch wieder Zeit, sich auf das Schiff zur Rückfahrt zu begeben (wir hatten ca. 4 Std. Aufenthalt, was jedoch vollkommen ausreichend ist).

Auf dem Heimweg vom Fährhafen zu unserer Unterkunft (zu Fuß) suchten wir ein Restaurant auf, das wir per Smartphone gefunden hatten und das wirklich empfehlenswert ist („Schlemmerpfanne“ in Döse). Gemütlich, sauber, sehr lecker und bezahlbar !

Tag 3: An diesem Tag war Wattwandern zur Insel Neuwerk angesagt: So oft wir bisher auch in Cuxhaven Urlaub gemacht haben, auf der Insel Neuwerk waren Herr B. und Junior noch nie! Und da V. und ich vor zwei Jahren so begeistert von unserer Wattwanderung von Neuwerk nach Duhnen geschwärmt hatten, wollten wir den Männern diese Wanderung nicht vorenthalten… Die Gezeiten bestimmen die Wattwanderzeiten und so ist es heute empfehlenswerter, ZUR Insel hin zu wandern.

Morgens um 7 h vom Hotel zu Fuß nach Duhnen (2 km), blauer Himmel, Sonnenschein ! :-). In Duhnen in einer Bäckerei  „Frühstück to go“ auf die Hand und ab ins Watt – zur Insel sind es von hier durchs Watt ca. 12-13 km, also knapp 3 Std. Gehzeit. Es waren noch nicht viele Wattwanderer unterwegs, den Weg kann man jedoch nicht verfehlen, die Wegweiser in Form von Reisigbüscheln sind übersehbar. Nach ca. 45 Minuten war es soweit: Die Kutschen kommen ! Hinter uns die ersten Kutschen aus Duhnen, bald darauf auch die Kutschen von Sahlenburg, auch einige wenige Wattwanderer bereits unterwegs. Der erste – und tiefste – Priel reichte uns bis zum Oberschenkel – gut, dass die Kutschen kurz vor uns dort hindurchfuhren, so hatten wir bereits einen ungefähren Anhaltspunkt, wie tief das Wasser heute morgen hier ist.

Weiter ging es, wir genossen das Wetter, das Watt, das Wasser, die Umgebung, einfach ALLES – wunderschön -und ebenfalls empfehlenswert  – und dabei sogar noch kostenlos ! Gegen 10.15 h erreichten wir bereits die Insel, an der Fußwaschanlage säuberten wir unsere Füße und entdeckten die Insel. Auf Neuwerk leben nur ca. 40 Einwohner, hier geht es ruhig zu – und so genossen wir zunächst einen Kaffee/Kakao vor dem ältesten Gebäude Hamburg, dem Leuchtturm (anno 1310), um uns dann mitten hinein ins Inselinnere zu begeben… Dort fanden wir nach einiger Zeit ein gemütliches Restaurant, wo wir – bei strahlendem Sonnenschein – draußen sitzen konnten, Karten spielten und natürlich eine Kleinigkeit aßen. Da wir bis zur Abfahrt des Schiffes, das uns gegen 16 h zurückbringen sollte, noch etwas Zeit hatten, unternahmen wir noch einen Spaziergang und umrundeten die komplette Insel, indem wir einfach auf dem Deich entlang gingen – (ca. 1 Stunde, ca. 3 km) – sehr schön !

Als wir wieder in Cuxhaven ankamen, dieses Mal am Hafen „Alte Liebe“, beschlossen wir, dass wir heute genug gelaufen sind und wollten den Bus nehmen. Den ersten verpassten wir, der nächste fuhr aus irgendeinem Grund nicht planmäßig, bzw. eigentlich gar nicht mehr…?! Immerhin nahm uns ein Bus mit zum Bahnhof, wo wir dann umsteigen konnten und „heimatnah“ herausgelassen wurden. Ein wunderschöner und erlebnisreicher Tag, der aber noch nicht zu Ende war …

Wir beschlossen, noch hinüber an den Sahlenburger Strand zu fahren – dort ist immer etwas los und mit Glück hat sogar der Mini-Golf-Platz noch geöffnet, an dem wir früher immer gerne eine, oder auch zwei, Runden gespielt haben. Und tatsächlich: „Geöffnet“ ! Also seit langem einmal wieder den Minigolf-Schläger geschwungen und danach am SAhlenburger Strand noch ein wenig geschlendert, eine Kleinigkeit gegessen und den Abend und unsere Zeit an der Nordsee ausklingen lassen…

Tag 4: Am Donnerstag morgen hieß es : Abschied nehmen von Cuxhaven, Hamburg wartet.

In Hamburg parkten wir zunächst das Auto vor unserem Hotel, die Zimmer beziehen konnten wir noch nicht, erst mittags um 15 h , wie üblich. Macht nix, Auto parkt, hinein in die nächste U-Bahn und ab zu den Landungsbrücken. Herr B. und ich waren bereits im Herbst 2016 in Hamburg, unsere Teenies noch nie, sodass wir erst einmal erste Eindrücke sammeln wollten… Erster Blick auf die Speicherstadt, die Elbphilharmonie, gemütlich sitzen, etwas trinken, essen, zwei Tage werden wir noch hier sein …. ;-).  Kurzfristig bekamen wir sogar noch Karten für die Abendvorstellung des Musicals „König der Löwen“ – ein Erlebnis für uns alle !

Tag 5 und 6: In den kommenden beiden Tagen haben wir Hamburg erkundet – samt Hafenrundfahrten (Containerhafen, Binnen-Alster), wir waren in der Speicherstadt,  im Miniatur-Land, in der Kaffeerösterei, im „Michel“, im Europacenter kurz shoppen, im Nivea-Haus, usw…. Natürlich besuchten wir auch die neue Elbphilharmonie, man kann sogar hinauf in die Besucherebene – dort kann man draußen um die Philharmonie herum gehen und hat einen  Super Ausblick !

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Natürlich konnten wir uns bei diesem Kurzaufenthalt in Hamburg -wieder – nicht alles Sehenswerte ansehen, hatten aber auf jeden Fall eine schöne gemeinsame Zeit – und so manche  Anregungen mitgenommen für einen nächsten Besuch hier !

Ein herrlicher Urlaub, mit vielen Eindrücken, schönen Tagen, viel gemeinsamer Zeit, vielen Spielen, viel Spaß – das hat Spaß gemacht !

Herzliche Urlaubsgrüße, Birthe 🙂

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