Juni/Sonstiges/Wanderungen

[Wanderung] Vallendar-Schönstatt-Bembermühle-Schönstatt, 12 km, 15.6.2017

Den heutigen Feiertag nutzten wir für eine Wanderung – seit unserem Urlaub auf Santorini  waren wir nicht mehr wandern – also höchste Zeit. Der Wetterbericht sagte heißes Wetter voraus und so suchten wir eine möglichst „schattige“ Tour, also viel Wald… Vielversprechend war eine Rund-Wanderung von Vallendar (Kloster Schönstatt) zur uns bereits bekannten Bembermühle (leckeres Essen!) und zurück – ca. 12 km, vollkommen ausreichend bei dieser Hitze, gelle ?

Wir parkten also am Parkplatz des Klosters

und begaben uns entlang des Wanderweges Nr. 6 durch den Wald leicht bergan (Berg Sion, Tabotheiligtum), vorbei an der Schleifsteinhütte. Nun geht es wieder bergab ins Feisternachttal,  auf einem schmalen, naturbelassenen Wanderweg, der offensichtlich nicht häufig frequentiert wird und dadurch sehr ursprünglich wirkt.

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Zwischendurch duftet es immer wieder herrlich nach dem zur Zeit blühenden Holunder:

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Schließlich „landeten“ wir  auf dem Waldschluchtenweg (Traumpfad!) , überquerten den Hillscheider Bach, um dann eine Weile den Feisternachtbach zu begleiten. Am Teich (hier stehen die Seerosen kurz vor der Blüte) und der dortigen Hütte rasteten wir,

es war wirklich sehr heiß, kaum jemand unterwegs bei dieser Hitze außer zwei „Verrückten“ aus dem Westerwald ;-), aber die Bembermühle – in der MItte der Wanderstrecke – lockte. Doch dann das: Auf einem Hinweisschild zur Mühle war zu lesen, dass die Mühle vorübergehend geschlossen ist ! Na toll, hätten wir uns doch besser belegte Brötchen mitgenommen… Naja, verhungern werden wir nicht, eher verdursten, aber der Bach mit offensichtlich recht sauberem Wasser ist zur Not nicht weit … Vielleicht haben sie ja auch nur vergessen, das Schild abzunehmen…? Also weiter, immer weiter, an der Bembermühle angekommen, mussten wir leider feststellen, dass hier leider wirklich „nix los“ ist, also tatsächlich vorübergehend geschlossen. Schade, wir haben diese Mühle in sehr guter Erinnerung, hoffen wir mal, dass sie bald wieder geöffnet wird. Also weiter, etwas bergauf, an der Mühle ist quasi der Quere, ab hier geht es quasi wieder zurück nach Vallendar. Erst durch schattigen Wald hinauf Richtung Höhrer Tongrube, die man jedoch leider nicht wirklich sehen kann (versteckt durch Wald und keine Hinweisschilder), ab hier quasi nur noch bergab bis nach Vallendar bzw. zur Klosteranlage Schönstatt, vorbei an der Grillhütte, von der aus man einen wunderbaren Ausblick hat.

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In Schönstatt angekommen, schlenderten wir ein wenig über die Anlage, gingen in die Pilgerkirche, in die Urkapelle und zündeten ein Kerzchen an.

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Nun ging es wieder nach Hause, wo wir den Restnachmittag noch auf der sonnigen Terrasse verbrachten.

Ein wunderschöner Tag, eine schöne, aber auch heiße Wanderung, die uns viel Spaß gemacht hat – auch wenn sie noch perfekter gewesen wäre mit einer Rast in der Bembermühle, einem schönen kalten Radler… ;-).

Ein schönes langes Wochenende wünscht Euch Birthe 🙂

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Ein Kommentar zu “[Wanderung] Vallendar-Schönstatt-Bembermühle-Schönstatt, 12 km, 15.6.2017

  1. Schönstatt kenne ich, jedenfalls ein bisschen; dort lebt eine Freundin der Familie. Die Kapelle habe ich damals leider nicht gesehen. Ich mag solche Orte, sie sind so friedlich. Die Wanderung sieht toll aus, trotz aufgefallener Einkehrmöglichkeit. 😉

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