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[Wandern] Wochenende an der Mosel – Traben-Trarbach 5.-7. Mai 2017

Das letzte Wochenende war wieder „unser“ Jugendherbergs-Wochenende, das wir schon seit über 10 Jahren jährlich mit einigen befreundeten Familien im Sommer gemeinsam verbringen. Früher mit 7 Kindern und Fahrrädern, heute mit „nur“ noch zwei Teenagern und Wanderschuhen.

Dieses Jahr entschieden wir uns -wieder einmal – für die Mosel, in Traben-Trarbach waren wir bisher noch nie.

Nach unserer Anreise am Freitagabend gingen wir zu Fuß ins Städtchen, wo wir einen Tisch in einem RICHTIG urigen Restaurant reserviert hatten. SO ein tolles Restaurant, so ein schönes Ambiente und so gutes Essen hatten wir schon lange nicht – Genial ! (auch wenn ich leider kein Foto davon habe ;-)).

Am nächsten Morgen starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück zu unserer Tagestour – nicht ohne im nahen Supermarkt noch etwas Proviant einzukaufen ;-). Da wir uns schon auf der Höhe befanden – die Jugendherberge liegt etwas oberhalb von Traben – blieben wir auch direkt oben und mussten nur noch einen geringen Anstieg bewältigen, die Mosel immer mehr oder weniger im Blick, um dann hinein in den Wald zu gehen.

Dort kamen wir am Segelflugplatz vorbei – heute war wohl ein guter Tag zum Fliegen. Gerade wurden die Vorbereitungen für einen Start getroffen – keine Frage natürlich, dass wir geduldig warteten, bis das Flugzeug mit dem Seil hochgezogen wurde und sich in die Lüfte erhob. Sehr interessant!

Nun ging es weiter, zunächst zum Gelände der ehemaligen Festung Mont Roayal mit dem Aussichtspunt Rabenwerk,  von dem aus man einen herrlichen Ausblick auf die Moselschleife  und den Ort Wolf auf der anderen Moselseite hat.

Der Ausblick auf die Moselschleife ist beeindruckend schön… ! Vorne auf der anderen Moselseite befindet sich der Ort Wolf, im Hintergrund sieht man den Ort Kröv, zu dem wir durch die Weinberge auf der rechten Seite wandern…:

Nun verließen wir den Wald endgültig und wanderten durch die Weinberge nach Kröv.

Dort gab uns eine Anwohnerin, die in ihrem Garten Unkraut zupfte, den entscheidenden und guten Tipp für ein heimeliges Restaurant, in dem wir dann auch einkehrten und eine Kleinigkeit zu mittag aßen.

Nach einigem Überlegen und Blick auf die Schiffahrtskarte entschieden wir uns nun dazu, anstatt weiter nach Kinheim zu wandern lieber das nächste Schiff zurück nach Traben-Trarbach zu nehmen und uns dort noch ein wenig umzusehen… Gesagt, getan, und so fuhren wir also mit dem Schiff zurück.

Die Schiffahrt war mit 20 Minuten leider viel zu kurz, wir hätten gegen eine ausgiebige Moseltour nichts einzuwenden gehabt…  Das Highlight des Tages bzw. der Schiffahrt bescherte uns dann eine  kleine Reisegruppe, die  Herrn B. für „Mariechen“ von „Waltraut und Mariechen“ hielt, ihn dahingehend ansprach und sich nicht davon abbringen ließ, dass „Mariechen“ vor ihnen sitzt. Zum Glück ist Herr B. sehr spontan und schlagfertig, er ging darauf ein, leugnete jedoch wahrheitsgemäß, „Mariechen“ zu sein („Die kenne ich überhaupt nicht!“). Aber  je mehr wir – am Nebentisch – lachten, und umso mehr Herr B. leugnete, umso weniger ließ sich die andere Reisegruppe davon abbringen und es endete schließlich damit, dass Herr B. ein Autogramm gab und sogar ein Selfie mit besagter Dame aus der Reisegruppe schoss. Wirklich lustig, dabei wussten wir bis dahin noch nicht einmal, wer „Mariechen“ ist. Klar, dass Herr B.  nun den Spitznamen „Mariechen“ hat ;-). Später – nach einer entsprechenden Recherche, mussten wir aber alle zugeben, dass die Ähnlichkeit tatsächlich frappierend ist…

In Trarbach stiegen wir dann aus, erkundeten das schöne Altstädtchen und konnten nicht umhin, uns in einem der gemütlichen Lokale an der Moselbrücke niederzulassen.

Bevor wir zurück in die Jugendherberge gingen, stiegen Herr B. und ich noch auf die nahe Ruine der Grevenburg, die quasi direkt über uns thronte. Nach Aussagen der Bedienung ca. 20 Minuten hinauf, also nix wie los, schließlich hatten wir abends bereits wieder einen Tisch im urgemütlichen Restaurant des gestrigen Tages reserviert – bei 10 Personen seehr wichtig ! Über die Treppen hinauf, etwas zügiger als sonst, erreichten wir die schöne Ruine,  das „integrierte“ Lokal (in dem wir nun aber nicht mehr einkehrten ;-)) und das nahe Denkmal. Jede Treppenstufe hat sich gelohnt  !

Nach dem Besuch dieser schönen Ruine begaben wir uns zurück zur Herberge, denn uns blieb nicht mehr viel Zeit bis zum Aufbruch ins urige Restaurant. Auch heute fühlten wir uns dann dort wieder überaus wohl und genossen das tolle Ambiente und das gute Essen.  Den Abend beschlossen wir später in der Herberge  bei dem einen oder anderen Wein, Bier, Prosecco… ;-).

Am Sonntagmorgen war das Wetter leider nicht ganz so schön wie am Vortag, es regnete  leicht, aber beständig. Als  heutigen „Programmpunkt“ hatten wir uns die Geierleybrücke in Mörsdorf ausgesucht, mit 360 m Länge und über 100 m Höhe eine der längsten Hängeseilbrücken Deutschlands.

Der Fußweg vom Parkplatz Mörsdorf bis zur Brücke beträgt ca. 1,8 km,  die Wege sind befestigt, sodass es auch bei dem leichten Regen kein Problem war. Die Begehung der Brücke und Überquerung des Tales war eine echte Herausforderung für so manchen aus unserer Gruppe, auch für Herrn B. , aber er schaffte es schließlich doch erstaunlich gut. Der Boden der Brücke ist aus Holz und meine größten Bedenken gingen dahin, dass dieses Holz nass und rutschig sein könnte, was sich aber zum Glück als unbegründet erwies. Wir waren bereits um 11 h dort und das WEtter war nicht ganz so ideal, sodass sich der Besucherandrang in Maßen hielt, was uns sehr entgegenkam. Normalerweise drängen sich hier die Besucher, heute war zwar viel los, aber man konnte in Ruhe und mit Muße über die Brücke gehen, die schöne Aussicht über das Tal genießen und sich einfach Zeit lassen. Sehr beeindruckend !

Zurück am Parkplatz kehrten wir noch im Lokal des Besucherzentrums ein – ein gelungener Abschluss eines wunderbaren Wochenendes ! :-). Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten gemeinsamen Ausflug in 2018 – fehlt nur noch ein geeignetes Ziel… ;-).

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