Fotos/Wanderungen

[Wanderung] 30.10.16: Eltville – Erbach – Kiedrich – Eltville – 12 km, mit Kappeskerb

Ein goldener Herbst wie aus dem Bilderbuch – was liegt da näher, als das Wochenende zu einem kleinen Ausflug bzw. einer kleinen Wanderung zu nutzen…? Wir fuhren nach Eltville und starteten unseren Spaziergang am Rheinufer. Nebel lag noch über dem Wasser, der sich aber zusehends auflöste und der Sonne samt blauen Himmel den Vorrang ließ. Wunderschön …!

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Eine Weile folgten wir dem Rheinlauf und genossen den herbstlichen Anblick, die schöne Umgebung, das tolle Wetter – und wundern uns über Kohlköpfe, die hier und da vom Dachfirst oder vor der Haustür baumeln…?! Schnell ein Bild gemacht, irgendetwas haben sie doch bestimmt zu bedeuten…?

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Nach ca. 3 km erreichten wir Erbach – die evang. Johanneskirche ist bereits weithin sichtbar.

Nun geht es  durch den idyllischen Ort mit seinen zahlreichen Weinhöfen,  Fachwerkhäusern, um uns dann hinaus in die Weinberge in Richtung Kiedrich zu begeben. Außerhalb des Ortes spazieren wir nun durch die Weinberge, die Sonne scheint, es ist ein herrlicher „Goldener Herbst“-Tag.

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In Kiedrich angelangt, bewundern wir die vielen alten Fachwerkhäuser, teilweise ein wenig schief, aber mit Charme. Einige Wanderer und Fußgänger kommen uns entgegen, sie sind auf dem Weg zum Kloster Eberbach, das nur wenige Meter, naja, 2 Kilometer entfernt von hier ist. Wir waren bereits in 2014 dort (Wanderung Kiedrich-Burgruine Scharfenstein-Kloster Eberbach-Kiedrich), daher ließen wir das Kloster heute „links liegen“und schauten uns Kiedrich ein wenig näher an.

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Nach einem wirklich leckeren Mittagessen in einem der urigen Restaurants in Kiedrich begeben wir uns wieder aus dem Ort hinaus – hinein in die Weinberge und auf befestigten Wegen zurück zum Ausgangspunkt Eltville.

In Eltville angekommen, begrüßte uns an einem der ersten Häuser fast schon kunstvoll geschnitzte Halloween-Kürbisse:

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Als wir die Innenstadt erreichten, stellten wir fest, dass die Geschäfte offen sind – „Verkaufsoffener Sonntag“. Prima, denken wir und schlendern durch die Gassen, natürlich nicht, ohne das eine oder andere Geschäft zu besuchen.

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Auf dem Weg zum Rheinufer kehren wir noch einmal in einer Gaststätte direkt am Ufer ein – tanken noch ein wenig Sonne, genießen den Ausblick auf den Rhein –

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… und werden magnetisch vom mittelalterlichen Treiben angezogen, das direkt in unmittelbarer Nähe vor der Burg stattfindet. Ein handbetriebenes Karussell, ein kleiner Kunsthandwerkermarkt – und schon sind wir mitten in der kurfürstlichen Burg bzw. im Innenhof. Gemütlich und heimelig ist es hier – wahrlich eine passende Kulisse für die mittelalterlichen Stände. Sehr schön. Wir lassen uns vom Treiben treiben und landen schließlich auf einem kleinen Weinfest – in der „Ferne“ sehen wir einen Rummelplatz. Hier ist ja was los ! Und ENDLICH sehen wir auch das entsprechende Hinweisschild: „Kappeskerb“ – so nennt sich also dieses wunderbare Fest, dem das ganze Treiben und die ganzen Stände im Ort geschuldet sind – und natürlich die Kohlköpfe, die „Kappes“, über die wir uns  heute morgen bereits gewundert haben. Sehr schön, der Baumstriezel war lecker, der Wein ebenso, die Musik auf der Bühne packte leider gerade ein (es ist inzwischen fast 16h).

Gegen 16.30 h machten wir uns dann endgültig auf den Heimweg, aber wir werden wiederkommen, es hat uns wirklich sehr gut hier gefallen – vielleicht kommen wir zum „Sektfest“ im kommenden Jahr wieder…?!

Ein wunderschöner Herbsttag im Rheingau.

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