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[Basilikum] Rezept Pesto und Paste –

Es ist Saison für Basilikum ! Mein Basilikum, das ich vor einigen Wochen im Gewächshaus unter den Tomaten ausgesät habe, wächst und gedeiht :-). Der ideale Ort für Basilikum, schön kuschelig warm,  zumal sich Tomaten und Basilikum ohnehin mögen. Und was macht man mit reichlich Basilikum am besten? Richtig, Pesto ! 

Rezepte für Pesto gibt es reichlich, das Grundrezept besteht eigentlich daraus, das Basilikum (Blätter) zusammen mit Öl, Salz, Pinienkernen (evtl. in der Pfanne leicht angeröstet), evtl. noch Knobi und evtl. Hartkäse zu pürieren, bis eine homogene Masse besteht. Ein Rezept dazu gibt es bereits hier auf meinem Blog, dennoch möchte ich es heute der besseren Übersicht wegen noch einmal aufführen:

 Basilikumpesto:

Zutaten:

150 g Basilikumblätter

400 ml Öl (z.B. Olivenöl, Sonnenblumenöl…),

8 EL Sonnenblumenkerne (oder 40 g Parmesankäse)

3-5 EL (ca. 40g) Pinienkerne (oder Cashewkerne oder gemischt)

1 TL Salz

(evtl. 1 Knoblauchzehe)

Wer mag, kann die Pinien-/Cashewkerne vorher in einer Pfanne leicht anrösten, dann ist ihr Geschmack noch aromatischer.

Zubereitung: Alle Zutaten im Mixer oder mit dem Zauberstab gründlich pürieren. In Gläser (Twist-Off) abfüllen.

Basilikum, Basilikumpesto bzw. Basilikumpaste,  mixer

Man kann das Pesto nach dem Abfüllen im Kühlschrank oder im kühlen Keller lagern, alternativ einfrieren, oder Einkochen (ich mache das im Kochtopf: verschlossene Gläser mind. zur Hälfte in Wasser stellen, Wasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, beginnt die Zeit … 30 Minuten leise köcheln lassen, Gläser aus dem Wasser holen und abkühlen lassen).

Basilikumpesto Basilikumpaste einkochen haltbar machen, 2016-08-10

Durch das Einkochen verlängert sich die Lagerzeit, ebenso wie durch Einfrieren. Beim „einfachen“ Lagern ohne Tiefkühler oder Einkochen darauf achten, dass das Pesto mit Öl bedeckt ist. Wird ein Glas geöffnet, unbedingt im Kühlschrank lagern und wieder darauf achten, dass etwas Öl über dem Pesto ist).

Übrigens: Je dunkler das Pesto lagert, umso besser für die grüne Farbe ;-).

Tipp: Das Pesto ist auch ein wunderbares „Geschenk aus der Küche“ , das immer großen Anklang findet 🙂

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Die im Pesto enthaltenen Körner (egal ob Pinienkerne, Sonnenblumenkerne oder Cashews oder was auch immer man für Kerne verwendet) sowie eventuell hinzugefügter Käse und Knoblauch  neigen jedoch bekannterweise dazu, „ranzig“ zu werden. Daher  mache ich neuerdings für den Vorrat nur noch Basilikumpaste, die ich erst kurz vor dem Servieren zum Pesto umwandle bzw. ergänze.

Die Paste ist noch schneller zubereitet und hält sich geschmacklich wesentlich länger :

„Rezept“ Basilikum-Paste:

150 g Basilikumblätter

400 ml Öl

1 TL Salz

  Einfach die Basilikumblätter  mit Öl und Salz gründlich pürieren oder mit der Küchenmaschine zerkleinern und mischen, abfüllen.

Basilikum Basilikumpesto Basilikumpaste mixen

Wie beim Pesto stets darauf achten, dass die Paste nach dem Abfüllen mit einer Schicht Öl bedeckt ist, evtl. mit etwas Öl aufgießen, mit einem Deckel verschließen, fertig. Möglichst im Kühlschrank oder kühlen Keller lagern, je dunkler, je besser für die appetitliche grüne Farbe ;-).

Evtl. einfrieren oder einkochen (wie im Pesto-Rezept beschrieben).

Von dieser Paste nehme ich  immer ein Gläschen, „peppe“ es zu einem Pesto auf, indem ich die entsprechenden Zutaten zufüge und lagere es griffbereit im Kühlschrank. So haben wir  quasi immer ein „fertiges“ Pestoglas im Kühlschrank.

 Basilikumpesto Basilikumpaste, Rezept, haltbar machen, einkochen 2016-08-10 010

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Einen schönen und sonnigen Start in die neue Woche wünsche ich Euch ! Birthe 🙂

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2 Kommentare zu “[Basilikum] Rezept Pesto und Paste –

  1. Liebe Birthe,da sind wir beide völlig unabhängig voneinander auf dieselbe Idee gekommen,nur eine Paste herzustellen,die man zum Gebrauch dann aufpeppt (übrigens habe ich auch eine scharfe Variante mit Chilli immer im Kühlschrank für Nudelgerichte)Der einfachheit halber friere ich alles ein:Petersilienpaste,Salbeipaste(sehr gut!)Bärlauchpaste-Liebstöckelpaste und „Alle- Kräuterpaste“ für Gemüsegerichte und Suppen.Liebe Grüßeleins aus Bayern!

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    • Liebe Helga,
      scheint so :-). Ich bereite im Frühjahr auch schon immer eine Bärlauchpaste her, die ich teilweise in „Platten“ einfriere, daher lag es jetzt nahe, dass ich mit dem Basilikum ebenso verfahre. Basilikum hatte ich bisher noch nie in diesen großen Mengen und die Paste ist schnell hergestellt. Deine Variante mit Chili hört sich auch gut an :-). Aus Petersilie oder Salbei habe ich noch keine Paste gemacht, diese friere ich gehackt ein bzw. Salbei trockne ich. Werde es aber heuer mal als Paste probieren. Danke für den Tipp und ganz liebe Grüße, Birthe 🙂

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