Garten NE/Garten-Tagebuch 2016/Januar/Winter

[Garten NE] Aktive Maulwürfe im Winter

Kürzlich habe ich gestaunt, als Achim (Achimsgarten)einen „aktiven Maulwürfen“ erzählte, die trotz Eis und Schnee in seinem Gemüsegarten für Aufsehen sorgte. Da musste ich doch glatt mal nachsehen, ob und was „meine“ Maulwürfe im Garten NE machen… ;-):

Maulwurfhügel Garten NE 2016-01-29 022

Naja, es sind zum Glück nicht wirklich viele, aber dafür recht frische Maulwurfshügel ! Der Frost in der vergangenen Woche war zwar recht heftig (bis -12 Grad), dafür  aber auch recht kurz – nur wenige Tage dauerte „das Vergnügen“.

Und dann entdeckte ich  einen Maulwurfhügel DIREKT unter meinem im letzten Herbst gesetzten Walnussbaum:

Garten NE, 27. Januar 2016 a Walnussbaum mit Maulwurfhügel 2016-01-27 042

Ich denke ja nicht, dass Maulwürfe die Baumwurzeln fressen, aber wahrscheinlich befinden sich an und um die Wurzel kleine Lebewesen und Tierchen, die die Maulwürfe mögen, oder was denkt Ihr? Besteht Gefahr für meinen Baum …?

Garten NE, 27. Januar 2016 a Walnussbaum, Maulwurfhügel, 2016-01-27 047

Bisher entwickelt sich das Bäumchen ganz gut, sofern man von „entwickeln“ sprechen kann, nach der kurzen Zeit, die er bis jetzt in der Erde verbringt.

Ein zauberhaftes und erholsames Wochenende wünsche ich Euch !

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21 Kommentare zu “[Garten NE] Aktive Maulwürfe im Winter

  1. Maulwürfe im Garten sprechen für einen sehr guten Boden, das ist positiv. 🙂
    Ich vertrieb sie in Garten 1 trotzdem erfolgreich mit Plastikflaschen ohne Boden, weil ich mit dem Rasenmäher kaum noch durchkam. Die Erde der Hügel ist wertvoller Dünger für Beete, abtragen und Rest festtreten. Liebe Grüße, auch an die Maulwürfe. 🙂

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  2. Ich würd die Haufen einfach wieder platt machen. Das sind doch so possierliche Tierchen. Iach glaube übrigens, dass sie die Larven von Maikäfern, Rüsselkäfern etc fressen. Die wiederum fressen gern Baumwurzeln. Also freue Dich ausnahmsweise einmal über einen Haufen an Deinem Bäumchen. Liebe Grüße, Birgitt

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  3. Na ja…ein Vorteil hat ja mal unser harter, steiniger Boden….da möchte kein Maulwurf graben und auch die Wühlmäuse gibt es nicht. Dabei brauchte ich dringend mal lockere Erde für mein Hochbeet….:-))
    LG Sigrun

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    • Ja, so hat eben alles Vor- und Nachteile ;-). Wir haben hier lehmige Erde, die ich oft auch verwünsche. Wenn ich dagegen aber den sandigen Boden bei meiner Oma sehe, in dem das Regenwasser sofort versickert und abtrocknet, bedanke ich mich herzlich für den festeren Lehmboden und verbessere ihn regelmäßig mit Humus, Humus, Humus… von der Deponie. Liebe Grüße, Birthe

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  4. Also bei einem Maulwurfshügel brauchst du dir keine Sorgen machen, dass es deinem Baum an die Wurzeln geht. Sie sind Fleischfresser. Problematisch wird es erst wenn, die Wühlmäuse beginnen die Gänge von Maulwürfen zu verwenden ;( So ist es bei der Fall.
    Liebe Grüße aus Österreich, Gartenleidenschaft

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    • Da bin ich beruhigt, dass Maulwürfe den Wurzeln bzw. dem Baum keinen Schaden zufügen, vielleicht schützenn sie sie ja sogar…
      Ich hoffe wirklich nicht, dass Wühlmäuse im Garten NE einziehen, die haben wir seit 2015 im eigenen Garten zur Genüge. Im Garten NE scheinen aber -noch- keine zu sein – sonst hätten sie sicherlich schon längst die Möhren und Pastinaken im Beet entdeckt… ? Maulwürfe fressen Schnecken, vielleicht auch Wühlmäuse…? (wohl kaum, zu groß, oder?). Herzlichen Dank für Deinen Kommentar und liebe Grüße, Birthe

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  5. Ohje …. die Maulwurfhügel haben wir diesen Winter auch wieder zur Genüge. Ob die Buddelei dem Baum Schaden zufügt, weiss ich allerdings auch nicht.
    Ich hoffe doch nicht. Wäre schade um dein Bäumchen.
    LG
    Isabell

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  6. Früher wurden Maulwürfe gnadenlos „gejagt“ – als ich noch ein Kind war, also in den 50er Jahren. Auch mein Opa stellte Maulwurffallen und gab die Tiere sogar irgendwo ab. Der Garten war Omas und Opas EIN UND ALLES und hauptsächlich, weil sie sich damit komplett mit Gemüse und Obst versorgen konnten. Da wurde alles gejagt, was als Schädling galt. Wahrscheinlich dachten die Leute früher, dass die Maulwürfe die Wurzeln abfressen. Im Frühjahr wurde auch nach Egerlingen (Maikäfer) gegraben….. Fällt mir nur grade alles wieder ein. Ich hoffe, dein Bäumchen übersteht das „Wühlen“ des Maulwurfs unbeschadet. Liebe Grüße Sigrid

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    • Ehrlich gesagt, ich kann verstehen, wenn man Tiere jagt, die einem die Ernte zunichte macht, auf die man früher – also z.b. in den 50ern, ja doch noch angewiesen war. Die ganze Arbeit und Mühe umsonst – wer konnte es da übel nehmen, dass man diese „Tierchen“ bekämpfte? Heute sind sie ja sogar geschützt, so gut hat man sie bekämpft … Ich warte nur noch darauf, dass mein Bäumchen umfällt, weil der Maulwurf ihn untergraben hat ;-). Aber wir sind ja nicht auf die Walnüsse angewiesen, insofern würde ich es dann einfach nochmal versuchen oder ggf. aufgeben…soweit wird es nicht kommen, denke ich ;-). LG Birthe

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  7. Ach so, das mit dem Vertreiben haben wir auch versucht. Und nach zwei Sommern aufgegeben. Die Viecher sind sehr intelligent und haben dazu noch ein Riesen-Revier: Ein Tier kann eine Fläche von zweieinhalb Quadratkilometern bewohnen. Sie sind Einzelgänger und sterben nach ungefähr fünf bis sechs Jahren. Nur im Frühjahr, wenn die Jungen kommen, leben sie für kurze Zeit als Familie.
    Unserer ist hier in der ganzen Umgegend aktiv und nur alle paar Tage bei uns im Garten zu bemerken. Um ihn dauerhauft zu vertreiben, müssten wir wahrscheinlich rund um die Uhr Krach machen. Und wer kann das schon durchhalten (außerdem würden sich wohl die Nachbarn zu Recht beschweren)?
    LG Christina

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    • Lärm gibt es auf dieser Wiese nicht – außer wenn wir dort Rasen mähen ;-). Wir wohnen nicht dort und die Schwiegereltern halten sich kaum noch im Garten auf. Trotzdem halten sich die Maulwurfhügel in Grenzen, vielleicht nützen die Plastikflaschen und Ultraschall (oder was auch immer das ist)-Geräte ja doch etwas ;-).

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  8. Maulwürfe fressen keine Pflanzen. Definitiv. Wir haben auch einen im Garten und zwar schon seit mehreren Jahren. Es ist halt nervig, die Haufen immer wieder vom Rasen abzutragen (oder kleinere platt zu treten). Aber Pflanzen sind eigentlich nur dann in Gefahr, wenn der Maulwurf darunter so heftig wühlt, dass die Wurzeln keinen oder nur ungenügenden Bodenkontakt haben. Ich würde, wenn ich Du wäre, die Erde um das Bäumchen herum platt treten und wenn dann eine Kuhle entstehen sollte, diese mit Erde von anderen Maulwurfshaufen wieder auffüllen.
    Maulwürfe machen übrigens keinen Winterschlaf, deshalb kann man neue Haufen auch den ganzen Winter über sehen. Die Tierchen haben einen sehr schnellen Stoffwechsel, so dass sie auch im Winter Nachschub an Insektenlarven und Schneckeneiern suchen. Das ist übrigens der große Vorteil unseres Maulwurfs: Seit er bei uns wohnt, haben wie keine Schnecken mehr. 🙂
    LG Christina

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    • Liebe Christina,
      danke für Deinen Tipp – die Erde um den Wurzelbereich werde ich demnächst festtreten und ggf. auffüllen. Eine „ordentliche“ Baumscheibe soll das Bäumchen natürlich auch noch erhalten. Ich bin ja schon froh, dass dieser Winter -bisher- so mild war und es keinen starken Frösten ausgesetzt war. Da wird es sich ja nun nicht von Maulwürfen unterkriegen lassen. Außerdem könnten sie ja fast ein Schutz vor anderen Tierchen bieten, die den Wurzeln unter Umständen zusetzen könnten… !? ;-). LG Birthe

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  9. Meine Mutter hat die Hügel immer abgetragen und als Blumenerde für Töpfe verwendet…

    Ansonsten… Tierfreundlich vertreiben, da weiß ich leider auch nichts. Da er ja nicht nagt, denke ich mal, dass deine Walnuss damit leben kann und da die Walnuss von Insekten gemieden wird, wird er sicherlich auch nicht sein Hauptjagdgebiet dort haben.

    Maulwürfe haben aber sehr regelmäßige Zeiten, wann sie ihr Revier abgehen. Mein Onkel hat einfach mal Strohhalme in die Haufen und bekannten Gänge gesteckt und konnte so sehen, wenn er da drunter lang kroch (der Maulwurf, nicht mein Onkel). Der damals kam morgens um 8 und nachmittags um 4. Leider nutzte mein Onkel dieses Wissen, um den kleinen Buddler mit einem gezielten Spatenstich den Garaus zu machen. Aber vielleicht kann man ihn ja mit Lärm empfangen und er baut sich genervt eine Umleitung…

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    • Das ist ja eine interessante Geschichte – dass Maulwürfe eine feste Uhrzeit haben, wusste ich noch nicht ;-). Aber immerhin hat sich Dein Onkel zu helfen gewusst, seine Methode war auf jeden Fall effektiv ;-). Heute sind Maulwürfe geschützt und man darf sie nur noch verjagen – allerdings ist das dauerhaft mehr als schwierig. Ich bin zu sehr Tierfreund, selbst Schneckentöten fällt mir schwer und wird vermieden. Ich hoffe sehr, dass er eine Umleitung nimmt ;-). Liebe Grüße, Birthe

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  10. Bei einem Spaziergang sind mir kürzlich auch viele frische Maulwurfshaufen aufgefallen. Zum Glück in der freien Natur und nicht in meinem Garten! Ob Dein Baum „in Gefahr“ ist… jeine Ahnung!
    Viele Grüße von Margit

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