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[Herbst und Laub] Dünger liegenlassen oder wegräumen? WOHIN mit dem Laub…?

Laub, Laub, Laub… Überall rieselt es im Moment mehr oder weniger – wie in jedem Herbst. Und jedes Jahr die gleiche Frage: wohin damit?

Ich neige eher dazu, das Laub als Dünger liegenzulassen – Vorbild ist der Laubwald, in dem sich die Bodenschicht Jahr für Jahr um eine humusreiche und lockere Schicht erweitert – voller Leben! Also: ein genialer Dünger !

Auf der Wiese selbst MUSS ich es wegrechen, sonst erstickt das Laub von Kirschbaum, Apfel- und Pflaumenbaum das Gras. Also wird es gesammelt und gleichmäßig verteilt:

Zwischen den Himbeeren, um alle Sträucher, um die Baumscheiben – also u.a. auch unter den Kirschbaum sprich einfach unter die Bank, um die Lorbeerhecke, eigentlich überall hin…

 

 

Dabei sollte man natürlich die Pflanzen nicht im Laub „ersticken“, sondern einfach grob das Laub verteilen, es sackt im Laufe der Zeit zusammen und zerfällt bis zum nächsten Frühjahr… Auf dem Rasen der Wiese kann das Laub eigentlich auch als Dünger liegen bleiben, man sagt: die Grashalme sollen herausschauen, also das Gras soll erkennbar sein, dann stört die Laubschicht nicht, sondern ist im Gegenteil nützlich. Aber hier ist nix mehr Grünes zu sehen – und das ist der Laubfall von nur zwei Tagen:

Laubeimer k k 2015-11-03 013

Natürlich auch ins Hochbeet, das ich sozusagen einmal umgegraben habe: eine Grube gegraben, die Erde dabei von links nach rechts geschaufelt, Laub in die Mulde, wieder mit Erde zugedeckt, und so weiter…

 

Hochbeet Oktober 2015 Laub k 2015-10-29 002

So, nun allerdings habe ich wirklich ALLES mit Laub bedacht – alles, was nun noch herunterfällt – ca. 1/2 Kirschbaum, die Rest der Apfelbäume, muss „sonstwie“ entsorgt werden, sprich : Mr. Garten wird das Laub auf die Mülldeponie fahren, wo wir es quasi  im nächsten Jahr  als Humus wieder abholen können ;-).

Laub Kirschbaum k 2015-11-03 002

Laub Deko k 2015-11-03 007

Das Laub kann nun als Dünger dienen, als Unterschlupf für Igel (dafür ist es hier auf dem Grundstück allerdings wohl „zu offen“), als willkommener Unterschlupf für Insekten, Marienkäfer, Schnecken.
Auf jeden Fall bin ich froh, wenn die Laubbäume endlich kahl sind – auch wen das Laubrechen inzwischen als Fitness-Arm-Training genutzt wird – auch von der Junior-Dame ;-).

Herbstliche und herzliche Grüße von Birthe :-).

 

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13 Kommentare zu “[Herbst und Laub] Dünger liegenlassen oder wegräumen? WOHIN mit dem Laub…?

  1. Ich beneide Dich ein bisschen. Wir lassen uns Laub in Big Bags von einem Bekannten bringen, der es selber auch nicht verwenden möchte. Unser garten ist zwar ringsum von hohen Knicks eingefasst, aber das Laub davon verweht sofort oder ist derart auf der Koppel verteilt, dass Aufrechen eine Strafe wäre.
    Wir werden schönen Laubkompost ansetzen und dem Nutzgarten damit hoffentlich noch mehr Fruchtbarkeit abringen.

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  2. Oh, das kenne ich noch gut aus unserem Waldgarten. DA hatten wir Tonnen Laub und mußten einen Container bestellen, der nicht einmal ausreichte und der war nicht gerade klein! Kompostieren wollten wir nichts, das hätten wir zeit- und kräftemäßig nicht geschafft. Aber jetzt im kleineren Garten sammeln wir das Laub nun in Plastiksäcken. Elke/günstig Gärtnern startete gerade einen Versuch mit Laub in Plastiksäcken, welches mittels Pilzen darin verrotten soll. Vielleicht versuche ich das auch. Denn frei im Garten herumliegen lassen können wir das Laub nicht. Unser Garten ist an einer Straße gelegen, die auf ein freies Feld hinausführt. Das Laub würde permanent auf die Straße und den Gehsteig geweht, das geht bei uns gar nicht. Wenn der Zaun mit einer dichten Hecke bewachsen wäre, sähe das noch anders aus. Aber letzten Winter habe ich doch ein wenig Weidenlaub auf verschiedenen Beeten nachträglich verteilt als Winterschutz. Man muß es allerdings mit Zweigen o.ä. beschweren, denn sonst fliegt es doch wieder herum oder feucht machen.
    Überzähliges Grünzeug kommt bei uns in die Grüne Tonne. Wenn man alles gut zusammenstaucht, reicht das aus. Denn Küchenabfälle haben wir zu Zweit nicht so viel, daß sie wöchentlich voll davon würde. So retten wir uns ganz gut über den Winter mit den Gartenabfällen – bis jetzt. Wenn es erst mehr wird, denn ich habe ja in diesem Jahr auch noch einen Sauerkirschbaum gepflanzt – und die Sträucher höher werden, sieht das bestimmt wieder anders aus. Zu Wertstoffhöfen werden wir sicherlich kaum fahren. Dafür haben wir auch nicht das geeignete Fahrzeug. Aber man kann bei uns kleine Container bestellen, das handhaben die meisten mit größeren Gärten so, wo viel Strauchschnitt und Laub anfällt. Ist schließlich nur einmal im Jahr.

    Liebe Grüße auch hier
    sara

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    • Liebe Sara,
      irgendwann ist auch mit dem Laub eine Grenze erreicht ;-). Immerhin eine gute Lösung mit den Containern und den Biotonnen. Die Tonnen werden im Winter auch immer noch mit diversen Gartenresten befüllt. Eine Riesenportion Laub habe ich unter die Bank geschoben, vielleicht entdeckt ja ein Igel mal dieses gemütliche Heim – auf jeden Fall bestimmt andere Insekten.
      Bin gespannt, was aus dem Versuch mit dem Plastiksack wird – so recht kann ich mir das noch nicht ganz vorstellen, aber wenn’s funktioniert, wäre das ja wirklich prima.

      Die Rosen werde ich jetzt auch noch mit Laub bedecken, darüber dann Tannenzweige o.ä., Winterschutz und Dünger. Aber jetzt bin ich froh, dass das Laub unten ist und die Bäume kahl ;-).
      Einen schönen Abend und herzliche Grüße,Birthe

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  3. Zum Glück haben wir nicht so viel Laub, wie du….aber bei mir wird es auch im Garten verteilt, so gut es geht. Letzten Herbst hatte ich ein Beet mit einer dünnen Laubschicht bedeckt und im Frühjahr war es schon verwandelt. Im Hochbeet gibt es auch noch Platz, gute Idee….bei uns ist eher der Rasenschnitt immer zu viel. Der wir dann auch kostenpflichtig beim Wertstoffhof abgeliefert.
    LG Sigrun

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    • Ja, die Laubschicht verrotet recht schnell, wenn sie nicht zu dick ist. Stimmt, mit Rasenschnitt ist es ähnlich. Aber der passt in unseren Kompost und zwischendurch mal unter die Himbeeren. Wie gut, dass es den Wertstoffhof gibt – wir sind dort auch „Stammkunde“. Liebe Grüße, Birthe

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  4. Wow, sooo viel Laub habe ich nicht, aber ich verteile auch gern alles auf die Beete und harke es im Gemüsebeet bzw. im Hochbeet mal so grob unter. Den letzten Grünschnitt habe ich ins Hochbeet gepackt. Bei mir wird noch was kommen, denn Kornelkirsche ist noch relativ grün.

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    • Da kommt noch einiges herunter.Ich habe letztens den kleinen roten Ahorn geschüttelt, damit die letzten Blätter herunterfielen ;-). Es ist hier im Moment nicht sehr windig, so „zieht“ sich der Laubfall ziemlich hin. Liebe Grüße, Birthe

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  5. Laub haben wir momentan wirklich in Massen! Die große Esche vor dem Haus ist mittlerweile kahl – die in meinem alten Garten auch! Also konnte ich gestern auf das Garagendach steigen und das Laub herunterfegen. Im alten Garten verteile ich es auch unter den Sträuchern. Ein Teil kommt neben den Kompost und wird im Laufe des Jahres immer wieder untergemischt! Am Haus habe ich keinen Kompost… da fahre ich das meiste zum Grüngutcontainer.
    Viele Grüße von
    Margit

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    • ohja, das kann ich mir gut vorstellen – so eine Esche hat sicherlich gewaltig viel Laub zum Abwerfen ;-). Und das Laub wird vom Wind einfach ÜBERALL hin geweht – zum Glück gibt es aber bei uns im MOment kaum Wind, was die Sache vereinfacht ;-). Das ist noch eine gute Idee – NEBEN den Komposter zum späeren Unterbau – Danke für diesen hilfreichen Tipp :-))). Herzliche Grüße, Birthe

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  6. Hallo Birthe!

    Ich war am Donnerstag in einem Altstoffsammelzentrum, dem größten im Bundesland wo ich wohne.

    Da sind ganz viele Autos mit Hänger gekommen und haben Laub und Strauchschnitt gebracht. Im Altstoffzentrum sind sie sehr froh darüber, denn das Laub und der Strauch/Baumschnitt wird unter den Biomüll gemischt und dadurch kann erst ein guter Kompost entstehen.

    lg
    Maria

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    • Das glaub ich gerne – sie sind froh für Grünschnitt, daher wird hier (bei Euch sicherlich auch…?) 2x im Jahr der Grünschnitt zu Hause abgeholt – von der „Müllabfuhr“. Wenn zwischendurch größere Mengen anfallen, bringen wir es auch weg, aber es ist nicht überall kostenlos – nur bis zu einer bestimmten Menge, darüber hinaus bezahlt man (einen relativ kleinen Betrag). Wir holen bzw. kaufen im Frühjahr dann wiederum gerne den Kompost/Humus von der Deponie. Liebe Grüße, Birthe

      Gefällt 1 Person

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