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[Kohl] Weißkohl und Rotkohl im Garten NE: Schädlinge, Kohlfliege, Schnecken…das war wohl nix!

Mein erster Kohlanbau – Ca. 50 Kohlköpfe sollten im Garten NE wachsen – Weißkohl und Rotkohl… Gewachsen sind sie auch, aber die Ernte fällt sehr mager aus – dank Tauben, Raupen, Kohlfliege…? Jede Menge Schädlinge, appetitlich ist das nicht !

Auf den ersten Blick sieht es nach einer reichen Ernte aus:

 Ich habe in den letzten Wochen bereits 5 Weißkohlköpfe geerntet, die fast einwandfrei waren. Mehr Ernte war nicht möglich, da die Köpfe noch viel zu klein oder gar nicht vorhanden waren. Also einfach noch ein Weilchen sitzen lassen… Ein Fehler, wie mir scheint… Als ich mich gestern mit großem Ernteeifer daran machte, Weißkohl für Sauerkraut usw. zu ernten, erlebte ich eine böse Überraschung:

Kohl, Weißkohl, Rotkohl, Schädlinge, Schnecken, ... Oktober 2015 k

Und das an jedem Kohl, da nützte es auch nichts, die äußeren Blätter zu entfernen, im Gegenteil, je „tiefer“ ich kam, umso mehr kam zutage.

  Und die hier darf natürlich auch nicht fehlen :-(:

  Sieht alles lecker aus, gelle 😦 ? Nein, beim besten Willen, den kann ich nicht mit Appetit zubereiten oder gar essen.

Aber WAS genau ist das alles ? Haben sich hier alle Schädlinge und Krankheiten vereinigt? Mal ganz abgesehen von den Tauben  im Frühjahr und den paar Schnecken , welche Schädlinge sind das? Weiß das bitte jemand? Was sind das für Flecken auf den Blättern, welche schwarzen Käfer/Fliegen tümmeln sich an meinem Kohl, die weiße Fliege scheint ja auch da zu sein. Das grüne, glibbrige… welche Eier von wem sind das?

Eklig, das hatte ich mir doch anders vorgestellt… Habe ich zu spät geerntet – viele haben noch gar keine Köpfe, oder nur ganz kleine, die wenigen großen Köpfe sind nicht mehr genießbar. Einzig einen wunderbaren Rotkohl konnte ich gestern mit nach Hause nehmen – vielleicht war er besser getarnt, oder Rotkohl ist nicht ganz so beliebt bei den Kohlschädlingen ;-):

Der Rest des Weißkohls wird nun wohl nach und nach hier landen:

 Das war’s  dann wohl mit meinem ersten Kohlanbau – ein Versuch war es wert – aber in den nächsten Jahren brauche ich hier wohl ohnehin keinen Kohl mehr anzubauen, die Schädlinge sind in der Erde, ich spare es mir also einfach.

Aber dennoch meine Frage : Was habe ich falsch gemacht? Hätte ich etwas tun können, um den Befall zu verhindern? Und vor allen Dingen: WAS ist das alles genau? Weiß jemand von Euch Rat? Ich bin für alle Tipps dankbar, sollte ich den Anbau nochmal an anderer Stelle versuchen, will ich es ja richtig machen….

Herzlichen Dank und liebe Grüße, bis bald, Eure Birthe :-).

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13 Kommentare zu “[Kohl] Weißkohl und Rotkohl im Garten NE: Schädlinge, Kohlfliege, Schnecken…das war wohl nix!

  1. Hallo zusammen,
    das Problem mit dem Kohlweißing und den weißen Fliegen hatte ich auch immer. Dieses Jahr habe ich mir im Baumarkt drei Insektenschutznetze gekauft und den ganzen Kohl abgedeckt. Wassoll ich sagen. Nicht ein Fraßloch oder anderes war dran. Man muss nur aufpassen, dass der Kohl, wenn er groß wird, das Netz nicht hochhebt. Dann warder Spaß für die Katz.

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    • Hallo,
      Ein Netz gegen Taubenfraß hatte ich übergelegt -sogar bis September. Aber an Insekten hatte ich im Frühjahr noch nicht gedacht. Wäre auf jeden Fall einen Versuch wert – herzlichen Dank für den Tipp :-))). Liebe Grüße, Birthe

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  2. Igitt! Also das dritte Bild ist ein Rüsselkäfer. Die legen ihre Eier an die Wurzeln einer Pflanze und wenn die dann schlüpfen fressen sie als Larven alle Wurzeln auf. Du solltest also unbedingt etwas zur Bodenreinigung unternehmen. Oder ordentlich umgraben, damit die durch die Frostgare kaputt gehen. Die Biogärtner wissen da bestimmt Bescheid. Wir hatten so etwas noch nicht. Außer in Blumentöpfen. Wir haben die Kohlpflanzen immer ganz früh im Jahr gesetzt, damit sie „reif“ sind, bevor die ersten Schmetterlinge kommen. Alles was man später pflanzt, kann man hier vergessen. Ohne Spritzen geht da garnichts und das wollen wir ja nicht. Dann kann man sich die Mühe sparen und gleich im Supermarkt kaufen. Bei uns war Romanesco dieses Jahr gut.
    Liebe Grüße Birgitt

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    • Hallo Birgitt,
      danke für den Hinweis, den Rüsselkäfer kannte ich bisher noch nicht :-(. Umgraben könnte ich noch versuchen, auch wenn ich kein Fan davon bin. Nein, Spritzen geht gar nicht… Vielleicht würde ja ein Vlies im Frühjahr nützen….?
      Romanesco… kenne ich bisher nur dem Namen nach. Vielleicht auch mal einen Versuch wert…
      Danke für Deine Tipps und LG Birthe :-)))

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      • Gibt es da nicht von Neudorff so einen Bodenreiniger? Oder vielleicht kalken und umgraben. Ich denke, wenn es jetzt kalt wird finden die Larven es bestimmt nicht sonderlich lustig im Freien zu liegen

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        • Keine Ahnung, Neudorff kenne ich nicht näher. Umgraben wird gemacht, ist auf jeden Fall ein Versuch wert. Kalken ist auch eine idee, muss mal ein wenig recherchieren… Hoffentlich wird’s diesen Winter mal so RICHTIG kalt, damit alle Larven, (Schnecken-)Eier und vielleicht sogar Mäuse erfrieren ;-). LG Birthe

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    • Schade um Deinen misslungen Kohlanbau – es ist wohl nicht so einfach mit ihm ;-). Schnecken – so langsam empfinde ich sie als das kleinere Übel – die kann man wenigstens wegsammeln… naja, auch nicht immer möglich, aber trotzdem. Aber hier erscheint mir irgendwie alles geballt: dabei wurde in diesem Feld seit Jahren außer Kartoffeln NIX mehr angebaut – wo kommt das Viehzeug nur her, frage ich mich :-(? Aber ich gebe nicht auf, nächstes Jahr probiere ich es wieder – nur an einer anderen Stelle und mit anderen (Bio-)Hilfsmitteln ;-). LG Birthe

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  3. Hallo Birthe!

    Das ist immer voll bitter, wenn Schädlinge die Pflanzen wegfressen. Irgendwie – auch wenn man es nicht wirklich will – versteht man, wenn manche ganz viel Gift verspritzen.

    Unser Brokkoli ist dieses Jahr auch nicht gewachsen, die Raupen haben ihn verzehrt bevor er größer werden konnte.

    Rat kann ich Dir keinen geben, tut mir leid.

    lg
    Maria

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    • Liebe Maria, das kannst Du laut sagen – die Enttäuschung war schon recht groß, habe ich doch mit einer „gigantischen“ Kohlernte gerechnet. Naja, Gift kommt deshalb trotzdem nicht für mich infrage. Ohne Gift wird es wohl schwierig, notfalls werde ich eben keinen Kohl mehr anbauen, war ein Versuch. Wäre ja auch zu einfach gewesen … ;-). Aber vielleicht versuche ich es noch einmal an anderer Stelle, mit biologischen Mitteln. Wäre doch gelacht, oder ? ;-). Brokkoli und Raupen, das ist genauso ärgerlich – schade drum. Da bleibt uns nur, es im nächsten Jahr erneut zu versuchen, nicht wahr ;-)? LG Birthe

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