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[Ernte] Kartoffelernte – wenig Arbeit, reichlich Kartoffeln…

Vergangene Woche konnte ich endlich die Kartoffeln im Garten NE ernten … Wer hätte das gedacht: ich hatte im Frühjahr nur zwei Reihen gesetzt, die anderen Kartoffeln keimten alle wild – sie waren Überbleibsel der Kartoffelernte 2014 ;-). Was habe ich diesen Sommer mit den Kartoffeln gemacht ? – NICHTS … Schwiegerpapa hat hin und wieder etwas gegossen, aber ich habe weder Kartoffelkäfer gesucht noch die Kartoffeln angehäufelt.

VOR der Ernte sah das Feld so aus:

Garten NE Kartoffelernte vorher

Ich erntete einfach …

Und wie ist das Ergebnis…? Durchwachsen, würde ich sagen. Es ist nicht übermäßig viel, aber ich bin voll und ganz zufrieden mit der Ernte. Dafür, dass dieser Sommer extrem trocken war und ich so gut wie keinen Arbeitsaufwand hatte, durfte ich recht viele und große Kartoffeln ernten – ca. 25 kg sind es insgesamt geworden. Ich bin sicher: hätten wir etwas mehr Regen gehabt, wäre die Ernte noch reicher ausgefallen !

Natürlich hinterlasse ich das Feld ordentlich, sieht doch gleich wieder viel besser und aufgeräumter aus, oder? ;-):

Wenn ich bedenke, dass sich ungefähr die Hälfte der geernteten Kartoffeln aus dem vergangenen Jahr selbständig gekeimst sind, obwohl sie über den -milden- Winter 2014 in der Erde blieben, frage ich mich, ob man da nicht einfach Kartoffeln bereits im Herbst setzen kann…?

Hat jemand bereits Erfahrungen damit gemacht – egal, ob freiwillig oder unfreiwillig ? ;-).

Es grüßt herzlich aus dem Kartoffelfeld, Birthe

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10 Kommentare zu “[Ernte] Kartoffelernte – wenig Arbeit, reichlich Kartoffeln…

  1. Die Ernte kann sich sehen lassen. Bei mir war auch eine Kartoffel vom letzten Jahr noch in der Erde und hat gekeimt, meine ich, aber ich würde die Kartoffeln nicht im Herbst des Vorjahres schon setzen. Das wäre mir zu ungewiss, ob da was draus wird. In Bayern sagt man „Setzt mi im April, kimm i wann i will. Setzt mi im Mai, kimm i glei.“, da ist auch was dran. Richtige Saatkartoffeln habe ich noch keine verwendet, weil ich keine hatte und dafür mein Bedarf wohl auch viel zu klein ist. Ich nehme Kartoffeln von einer Sorte, die ich gut fand, treibe sie im Frühjahr vor und dann ab damit in die Erde. Saatkartoffeln werden vermutlich unter optimalen Bedingungen gezogen, anders kann ich mir den Unterschied auch nicht erklären.

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    • Hallo Doris, unser Kartoffelbedarf ist auch nicht sehr hoch. Letztes Jahr hatte ich einige Saatkartoffeln gekauft, einige eigene genommen. Künftig werde ich es wohl wie Du machen: eine beliebte Sorte nehmen und keimen lassen. Ich denke, es war vielleicht der milde Winter, der den „liegen gebliebenen“ Kartoffeln geholfen hat. Gekeimt sind sie geringfügig früher als die von mir gesetzten Kartoffeln. Aber verlassen kann man sich wohl nicht darauf, dass Kartoffeln im Feld überwintern. Ich bin gespannt, ob nächstes Jahr wieder welche nach oben kommen ;-).
      Herzliche Grüße, Birthe

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      • Hallo Birthe,
        hast Du einen Unterschied zwischen den eigenen und den Saatkartoffeln bemerkt, was Wachstum und Ertrag anging? Würde mich interessieren. Ja, der milde Winter hat bestimmt geholfen; bei mir hatten auch eine oder zwei liegengebliebenen Kartoffeln schon ausgetrieben, als ich die anderen überhaupt gesetzt habe. Das ist mir schon öfter passiert. Aber der Ertrag war eigentlich nie nennenswert bei den „Liegengebliebenen“.
        Schönen Sonntag noch,
        Doris

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        • Hallo Doris,
          also ich konnte keinen großen Unterschied zwischen den „liegengebliebenen“ und den im Frühjahr gesetzten Kartoffeln feststellen – das war ja das Verwunderliche. Ich hätte sicherlich mehr ernten können, wenn regelmäßiger gegossen worden wäre und wenn ich sie angehäufelt hätte – aber am Ertrag oder Größe der Pflanze konnte ich keinen nennenswerten Unterschied feststellen.
          Einen schönen Abend wünsche ich Dir, Birthe 🙂

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          • Ach, man könnte immer mehr und besser ;-), aber es ist eigentlich alles gut so. Ich glaube, die Kartoffeln vom Frühjahr holen so einen kleinen Vorsprung ganz fix auf, wenn der Boden erst mal warm genug ist. Ich habe noch eine Staude draußen, die muss ich jetzt mal ausgraben. Bin gespannt, ob sich da noch was getan hat im Vergleich zu denen, die ich schon geerntet habe.
            Eine gute Woche!

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  2. Hallo Birthe!

    Uns ist es dieses Jahr ganz ähnlich wie Dir ergangen. Letztes Jahr wollten doch einige Kartoffeln nicht gefunden werden und daher hatten wir einiges an Wildwuchs. Die Ernte vom Wildwuchs war nicht berauschen, so ca. 2 kg.

    Die Frage nach „Kartoffeln im Herbst setzen“ ist eher eine Frage nach „bekomme ich um die Zeit Saatkartoffeln?“. Die werden nämlich erst im Februar/März verkauft.

    Eigene Kartoffeln zum Wiederaussähen zu verwenden ist laut mehreren Gesprächen mit Bauern nicht ratsam, da sie zu Minderertrag neigen und die Arbeit schade ist.

    Wir hatten auch nicht so viel Erfolg mit den Kartoffeln vom Bauernmarkt, die als Saatkartoffeln verkauft wurden. Ich denke, das waren auch einfach ausgekeimte, gelagerte Kartoffeln.

    Was jetzt aber der große Unterschied zwischen „echten“ Saatkartoffeln und den anderen ist weiß ich nicht. Vermutlich hat es was mit den Nährstoffen zu tun.

    lg
    Maria

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    • Hallo Maria,
      ehrlich gesagt, waren alle meine Kartoffeln einfache „alte“, gekeimte Kartoffeln zumindest die zwei Reihen, die ich gesetzt hatte.Ich kann nicht wirklich sagen, ob/dass diese zwei Reihen mehr getragen hatten als die übrig gebliebenen vom vergangenen Jahr. Es waren bei der Ernte überall einige sehr große und einige kleine Kartoffeln… Ob das mit gekauften Setzkartoffeln anders gewesen wäre…? Ich wage es fast zu bezweifeln. Hätten sie genügend Wasser bekommen, wäre die Ernte auch mit unseren „einfachen“ Kartoffeln noch reichhaltiger geworden… Kann man auch schwierig testen ;-).
      Woran kann man erkennen, ob es sich bei „Saatkartoffeln“ nicht wirklich nur um „einfache“ Kartoffeln handelt…? Schwierig bis unmöglich, oder?
      Auf jeden Fall bin ich zufrieden mit meiner Ernte, egal ob Saatkartoffeln oder alte gekeimte ;-). Daher werde ich mich künftig nicht mehr verrückt machen…
      Wahrscheinlich habe ich ohnehin bei der Ernte wieder etliche Kartoffeln übersehen und somit unfreiwillig besonders früh gesetzt ;-).
      Liebe Grüße, Birthe

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