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[Ab ins Erdbeerbeet] Sommerputz der Erdbeeren, 31. Juli 2014

Vor einiger Zeit habe ich Erdbeer-Ableger in kleine Töpfe gesetzt – aber den sonst üblichen Erdbeer-Sommerputz  noch NICHT vorgenommen. Aus gutem Grund: ich hatte nicht genügend Blumentöpfe und hatte eigentlich vor, noch einige Ableger nachsetzen. Doch dazu kam es nicht. Also ließ ich die Ableger erst einmal wachsen, was die Pflanzen sofort ausnutzten und mehr als reichlich Ableger bildeten. So sah es dann heute aus, bevor ich mich zum längst fälligen Sommerschnitt der Erdbeeren machte – reichlich wild, gelle 😉 ?

 

Erdbeerbeet VOR dem Sommerputz 31.7.14

Erdbeerbeet VOR dem Sommerputz 31.7.14

 

Man kann gut erkennen, dass sich reichlich Ableger gebildet haben – mitten drin mein Töpfchen mit dem vor 3 Wochen eingesetzen Ableger. Sie sind inzwischen ausreichend gewachsen und können nun von der Mutterpflanze getrennt und in die Erde gesetzt werden…

Gleichzeitig nahm ich also heute den längst fälligen Sommerputz vor, d.h. die alten, evtl.kranken Blätter und abgestorbene Fruchtstiele entfernen, sodass die Pflanze neue Blätter für den Winter bilden kann. Außerdem alle Ableger entfernen, damit die Kraft in die neuen Blätter geht und nicht in die von mir nicht mehr benötigten Ableger.

Erdbeerpflanze vor und nach dem Sommerschnitt, 31.7.14

Erdbeerpflanze vor und nach dem Sommerschnitt, 31.7.14

Es bleibt somit fast nur das Herz der Pflanze und einige neue, frische Blätter stehen…

Außerdem trägt meine Walderdbeere, die sich mitten hinein in die Erdbeerreihen geschmuggelt hat, immer noch reichlich – leider hat sie bisher keine Ableger gebildet. Zu gerne würde ich hiervon eine zweite oder gar dritte Pflanze im Garten ansiedeln, aber ohne Ableger keine neue Pflanze, ich warte… und genieße derweil die leckeren und immer noch nachreifenden, äußerst aromatischen Walderdbeeren:

Walderdbeere, 31.7.14

Walderdbeere, 31.7.14

Nach dem Sommerputz sieht es in unserem Erdbeerfeld wieder etwas geordneter aus, ich habe eine Reihe neu hinzugesetzt (links im Bild) – allerdings nicht nur aus meinem Töpfchen, sondern auch aus Ablegern, die bereits selbständig in der Erde gewurzelt sind:

Erdbeerfeld nach dem Sommerputz, 31.7.14

Erdbeerfeld nach dem Sommerputz, 31.7.14

Nun habe ich noch einige Ableger-Töpfchen übrig, genügend für eine zusätzliche Reihe, die ich setzen werde, sobald die Buschbohnen abgeerntet sind, d.h. ca. Ende August…

Es grüßt herzlich aus dem Erdbeerbeet,

Birthe

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6 Kommentare zu “[Ab ins Erdbeerbeet] Sommerputz der Erdbeeren, 31. Juli 2014

  1. Hallo Birthe,

    auf der Suche nach Zwiebelsaatgut bin ich in Dein Gartenbeet gestolpert und habe mich schon ganz schön darin verlaufen, wie Du siehst. Erdbeeren suche ich ja im Moment nicht; aber wo ich schon mal da bin: welche Sorte(n) vermehrst Du (naja, hast Du hier vermehrt – ist ja schon zwei Jahre her)?

    Und – wachsen sie heute auch noch? Mit der Zeit sollen sie ja kränker und anfälliger werden, wie der Fachhandel gerne betont, der jedes Jahr neue Pflanzen verkaufen möchte.

    Dein bunter Garten gefällt mir; ich werde ihn bei Gelegenheit mal in meinem Blog vorstellen (so zumindest mein Plan).

    Liebe Grüße und ein erfolgreichen Gartenjahr 2017
    Jürgen

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    • Hallo Jürgen,
      schön, dass Du hierher gefunden hast – viel Spaß beim Stöbern :-). Die Erdbeersorte kann ich heute nicht mehr bestimmen, da sie schon soo alt sind. Der Bauerngarten wurde ja erst recht neu angelegt, die Erdbeerpflanzen wurden dabei auch alle neu gesetzt – es waren ALLES eigene Ableger. Ich habe in den letzten 10 Jahren vielleicht einmal 5 Pflänzchen gekauft (Senga Sengana), kann aber nicht mehr sagen, wieviele es inzwischen sind. Meine Pflanzen stammen sozusagen aus eigener Zucht, bekommen zwar regelmäßig diese „Rostflecken“ nach der Ernte, aber die Ernte ist nach wie vor enorm :-). Natürlich ist es so, dass im 2. Jahr der Ertrag am größten ist, aber auch im 3. Jahr kann ich noch reichlich ernten. In der Regel halte ich es so, dass meine Erdbeeren „wandern“. Das bedeutet, ich lege jedes Jahr ca. 2-3 Reihen neue, eigene Ableger, an eine andere Stelle, sodass sie innerhalb des Beete eben wandern. Hat sich bewährt und so habe ich immer ausreichend Erdbeeren :-). Liebe Grüße und ebenfalls ein erntereiches Gartenjahr, das langsam, aber sicher in die Startlöcher geht…! Birthe 🙂

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      • Hallo Birthe,

        danke für Deine ausführliche Antwort; trotzdem muss ich noch einmal sicherheitshalber nachfragen: Du hast also einmal vor 10 Jahren fünf Pflanzen der Sorte „Senga Sengana“ gekauft und diese seitdem ständig durch eigene Ausläufer weitervermehrt? Dann sollte das immer noch dieselbe Sorte sein, wenn… keine Pflanzen aus Samen zwischen den Ausläufern gewesen sind.

        Wie sicher kannst Du ausschließen, dass Sämlinge (aus Samen entstandene Pflanzen) zwischen den Ausläufern gewachsen sind, die Du dann evtl. mit den Ausläufern verpflanzt hast? Hast Du irgendwann einmal in Form, Farbe oder Geschmack auffällig andere Erdbeeren an einer Pflanze festgestellt?

        Wählst Du die Ausläufer irgendwie aus, d. h., wählst Du z. B. nur Ausläufer von den gesündest aussehenden Pflanzen oder von Pflanzen mit besonders hohem Ertrag o. ä.?

        Auf jeden Fall finde ich es sehr interessant, dass Du Deine Erdbeeren seit 10 Jahren selbst vermehrst und keinen Ertragsabfall oder sonstige deutliche „Verfallserscheinungen“ festestellen kannst.

        Liebe Grüße
        Jürgen

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        • Hallo Jürgen,
          sorry, bin z.Zt. nicht so oft online, daher erst heute meine Antwort : Ich kann gar nicht mehr sagen, woher ich die ursprünglichen Pflanzen hatte (wir haben seit 16 Jahren Erdbeeren im Beet). Ich glaube, ich hatte Ableger vom Nachbarn bekommen, der gerne und viel „Senga Sengana“ hat, aber ich bezweifle sehr, dass in meinem Beet nur eine Sorte ist ;-). Zwischendurch hatte ich auch mal einige wenige Pflänzchen nachgekauft (Sorte?), aber es ist nichts „sortiert“ und ob sich Pflänzchen selbst ausgesamt haben, kann ich nicht sagen und nicht ausschließen. Vor drei Jahren hatte ich plötzlich eine reich tragende Wild- bzw. Walderdbeerpflanze mitten im Beet, die aber leider keine Ableger bildete… Ansonsten vermehre ich wirklich regelmäßig selbst und würde nicht behaupten, dass sie besser oder schlechter tragen als „gekaufte“ Pflanzen. Wie gesagt, im ersten Jahr ist der Ertrag eben am niedrigsten, im 2. und 3. Jahr am höchsten, danach nimmt es etwas ab, ich hatte aber auch schon Pflanzen über mehrere Jahre im Beet – und war immer noch mit der Ernte zufrieden.
          Ich kann dieses Vermehren nur empfehlen, die Händler machen letztendlich auch nichdts anderes ;-).Achso, natürlich versuche ich schon, immer von den kräftigstesn Pflanzen Ableger zu nehmen, die reichlich Früchte tragen – auch wenn die „Mickerten“ interessanterweise gerne umso reichlicher Ableger bilden ;-).
          Viel Spaß weiterhin im Erdbeerbeet und eine schöne Woche,Birthe 🙂

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          • Hallo Birthe, danke für Deine erschöpfenden Antworten! (Ich schaue übrigens nicht jeden Tag nach einer Antwort)

            Unterscheiden sich manche Erdbeerpflanzen geschmacklich deutlich von anderen?

            Nur noch eine kleine Anmerkung zum Schluss: diese „Gartenwalderdbeeren“ (würde ich sie mal nennen) bilden keine Ausläufer; die muss man immer durch Samen vermehren. Eine Sorte heißt z. B. „Rügen“.

            Einen wunderschönen, erfolgreichen Sommer wünsche ich Dir!
            Viele Grüße, Jürgen

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            • Hallo Jürgen,
              ganz ehrlich?: Auf einen evtl. unterschiedlichen Geschmack zwischen den Pflanzen habe ich bisher noch nicht geachtet. Sie schmecken auf jeden Fall ALLE ;-). Die (Garten-)Walderdbeere gibt es inzwischen nicht mehr. Sie ist beim Umsetzen leider „verlorengegangen“. Ein erfolgreiches Gartenjahr wünscht Dir Birthe 🙂

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